Beobachtungsbericht 22. Januar 2005

Beobachtungsbericht II 2005

OrtDabendorf (Brandenburg)
B:52,233°
L:13,433°
Datum22. Januar 2005
Zeit:18.00 Uhr – 19.30 Uhr
GerätNewton 200 (Dobson)
OkulareK25mm, Vixen Ortho 12.5
FilterMondfilter
Seeingmittelmäßig bis gut
Grenzhelligkeit???

Gestern war nun wieder klarer Himmel über Dabendorf, was meine Freundin und ich gleich zum Anlass nahmen, eine kurze Beobachtungssession zu starten.

Ich wollte es mir natürlich nicht nehmen lassen, Machholz zu beobachten.

Nach etlichen versuchen sich am Himmel zu orientieren, fanden wir Machholz im Perseus.

Leider waren nicht all zu viele Details auszumachen, das der Mond den Himmel sehr stark aufhellte.

Wir konnten aber einen schönen Helligkeitsschein mit umschließenden Schweif ausmachen.

Danach wollten Corinna und ich uns auf dem Mond ein wenig umsehen. Der Mond war 12 Tage alt und steht damit kurz vor dem Vollmond. Ein Beobachten ohne Mondfilter ist hier schon kaum noch möglich.

Also kam mein Mondfilter in Kombination mit dem 25 mm Kellner Teleskop zum Einsatz.

Begonnen haben wir mit der Übersicht des Mondes.

Dabei ging es Hauptsächlich darum meiner Freundin die ersten Schritte in die Astronomie zu erleichtern.

Wie orientiert man sich, wie finde ich was und vor allem die Gewöhnung an das Spiegelverkehrte Bild im Newton.

Natürlich waren die großen Krater Copernicus und Archimedes sofort zu sehen.

Dann ging es darum, was siehst Du und wo befinden wir uns auf dem Mond.

Sehr hervorstechend war hier der Krater Gassendi mit seinem Randkrater Clarkson.

Nachdem wir diese Gegend ein wenig bestaunt hatten ging es weiter. Mittlerweile arbeitet wir mit dem Vixen 12,5 mm Okular und natürlich Mondfilter.

Corinna meinte den Krater Plato zu sehen.

Ich sagte wir befinden uns dort nicht. Plato ist nicht wirklich schwer zu finden, aber es war Schwierig sich am Mond zu orientieren und somit begannen heftige Diskussionen. Was sieht Sie und was sehe ich. Also ab an die Karte und finden was wir sehen.

Die Verbindung zwischen Mare Serenitatis und Mare Imbrium war leicht zu finden.

Vom Montes Caucasus ging es an der "Küstenlinie" des Mare Imbrium entlang. Die "Beule" im Mare Imbrium, also Sinus Iridium war schnell gefunden. Von da wieder etwas zurück war Plato nun gut im Gesichtsfeld.

Dann ging es weiter an der "Küstenlinie" entlang bis zum Montes Harbinger und Vallis Schröter.

Dort fanden wir die Krater Aristarchus und Herodotus.

Danach packten wir das Teleskop wieder ein und beendeten befriedigt diesen Beobachtungsabend.

Ich kann nur jedem Empfehlen nicht immer allein Beobachten zu gehen.

Die Diskussionen, was man sieht und wie es am Himmel aussieht, bringt einen wirklich schneller weiter, wie das alleinige Beobachten.

Und es macht mehr Spaß.

Bis zur nächsten Beobachtung und Liebe Grüße

Euer gottie

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