Mathematik in der Astronomie (Teil 5): Das Lichtsammelvermögen eines Teleskopes bei visueller Beobachtung punktförmiger Lichtquellen

Fotolia_75094565_XS© alphaspirit - Fotolia.com[3](Überarbeitete Version vom 24.07.2009)

Bei diesem Artikel aus er Serie Mathematik in der Astronomie geht es um das Lichtsammelvermögen eines Teleskops. Sprich wie Hell müssen die Sterne sein, damit man diese in dem entsprechenden Teleskop noch sehen kann.

Die Formel dazu ist nicht schwierig aufzustellen und sein Teleskop damit zu berechnen.

Mit der folgenden Formel kann das Lichtsammelvermögen eines Teleskopes gegenüber dem des Auges berechnet werden.

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Um den Faktor nun in die Einheit [mag] umzurechnen, benutzt man die folgende Formel:

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Und hier wieder die Tabelle meiner Teleskope.

Zum besseren Verständnis der Tabelle: Wenn man unter günstigen Bedingungen Sterne der 6. Größenklasse sehen kann, bei einer AGP von 6mm, dann bringt ein 100-Millimeter-Instrument einen Gewinn von 6.1 mag. D.h. die Grenzgröße wäre 12.1 mag.

TeleskopFaktorLichtsammelvermögen in [mag] (gegenüber dem Auge)Lichtsammelvermögen in [mag] (gesamt)
Pluto bzw. Vixen (114 mm)3616.4 mag12.4 mag
GSO-Newton (150 mm)6257 mag13 mag

Die Tabelle ist für einen 6 mag Himmel mit einer AGP von 6mm berechnet worden.

Wie man oben aus dem Beispiel sehen kann, ist das Lichtsammelvermögen von der jeweiligen Austrittspupille abhängig und mit welcher Grenzgröße man noch Sterne mit dem bloßem Auge erkennen kann.
Wenn man aber ungefähr weiß, was der Hauptbeobachtungsstandort (bei mir ca: 5.5 mag) zeigt, dann kann man schon überschlägig sagen wo die Grenzgröße für das Teleskop liegt.

Wer sich alle anderen Teile aus dieser Reihe anschauen möchte, kann das gern hier tun:

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