Archive for Februar 2011

Ereignisse im März 2011 im Überblick

Der dritte Monat des Jahres hat nun bald begonnen und es wird wieder Zeit die Ereignisse im März 2011 als Überblick aufzuzeigen.

Hier die Ereignisse im März als Überblick:

01.03.2011Mond bei Venus (Morgenhimmel)
04.03.2011Neumond
06.03.2011Mond in Erdferne
13.03.2011Mond im ersten Viertel
16.03.2011Merkur bei Jupiter (Abendhimmel)
19.03.2011Vollmond – Mond in Erdnähe
21.03.2011Frühlingsbeginn
23.03.2011Merkur in größter östlicher Elongation (Abendhimmel)
26.03.2011Mond im letzten Viertel
27.03.2011Beginn der Sommerzeit
31.03.2011Mond bei Venus (Morgenhimmel)

Ich wünsche allen Amateurastronomen und klaren Himmel und häufige Beobachtungsgelegenheiten.

Wer sich Sternschnuppen im März anschauen möchte, bekommt hier einen Überblick über die Sternschnuppenströme.

Clear Sky

Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2011: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf

Sternschnuppenströme im März 2011

Heute möchte ich Euch die Sternschnuppenströme im März 2011 vorstellen.

Virginiden

Im März kann man um der Zeit um Mitternacht die Virginiden beobachten. Ihr Radiant (Ausstrahlungspunkt) liegt in der Jungfrau.

 

Es treten nicht sehr viele Sternschnuppen auf. Das Maximum der Virginiden ist erst am Anfang April zu erwarten.

HydriadenWasserschlange

Ebenfalls als schwacher Sternschnuppenstrom treten ab Mitte März bis Anfang April die Hydriaden auf. Ihr Maximum ist wenig ausgeprägt. Dabei sind nur einige Sternschnuppen pro Stunde zu erwarten, die auch noch recht langsam sind. Der Radiant liegt im Sternbild Wasserschlange. Vermutlich sind die Hyriaden ein Zweigstrom der Virginiden.

Sigma-Leoniden

Gegen Ende des Monats tauchen die ersten Exemplare der Sigma-Leoniden auf. Auch dieser Strom zählt zu den schwachen Strömen. Ihr Radiant liegt im Sternbild Löwe.

Beobachtungsabend in Dabendorf (26.02.2011)

Seit ewigen Zeiten hatte ich gestern mal wieder die Gelegenheit den abendlichen Sternenhimmel zu beobachten.
Da meine Teleskope bei meinen Schwiegereltern in Dabendorf (Brandenburg) stehen, müssen bei mir für einen Beobachtungsabend immer drei Faktoren stimmen:
1. Das Wetter
Das lässt sich ja prüfen. Einen Artikel dazu hab ich hier geschrieben
2. Dabendorf
Ich muss natürlich zu dem Tag in Dabendorf sein. Da ich in Berlin wohne ist das eben nicht mehr ganz so spontan möglich.
3. Ich muss Lust haben.
Ja, auch das spielt eine Rolle. Naja, manchmal bin ich halt träge.

Gestern kamen alle drei Faktoren zusammen und da ich es mir in meinen astronomischen Vorsätzen für das Jahr 2011 vorgenommen hatte, war es dann so weit.

Ich war schon den ganzen Tag recht aufgeregt und habe seit Mittag mich mit der Beobachtungsvorbereitung beschäftigt.

Da ich meine Montierung vom 6 Zöller immer noch nicht zusammen gebaut habe, kam gestern nur der 8" Dobson zum Einsatz.

Das liebe Wetter und das Hobby Astronomie–Artikelserie (3)

Jeder aktive Hobbyastronom kommt früher oder später an den Punkt wo er sich mit dem Wetter beschäftigen muss. Sei es nun weil er an einem festen Termin teilnehmen möchte (z.B. 12. HTT – Herzberger Teleskoptreffen) oder es einem in den Fingern juckt, mal wieder das Teleskop rauszuholen und eine Beobachtungsnacht durchzuführen.

Das Wetter spielt für uns Amateurastronomen dabei eine wichtige Rolle. Ist der Himmel klar, also Wolkenfrei? Das ist wohl die wichtigste Frage, aber auch wie gut ist der Himmel.

Wo holt man sich also solche Informationen?

Wetter.com und Wetter.dewetter

Diese beiden Webseiten sind meine erste Anlaufstelle, wenn es darum geht mal einen schnellen Überblick über das Wetter zu erhalten.

Wetter+

Für mein iPad habe ich mit ein Wetter-App geladen. Hat mich 1,59 € gekostet, aber wenn man unterwegs ist, find ich das gut. Vor allem kann man hier gleich mehrere Standorte eingeben und hat damit auch einen schnellen Überblick über das Wetter am Beobachtungsstandort.

Reparatur des Orrery zum Selberbasteln

Ihr kennt ja nun alle mein Orrery-Projekt, welches ist gestartet habe mit dem Artikel “Ein Orrery zum Selberbasteln” am 8. September 2009 geschrieben habe. Das Projekt ist ja nun schon seit einer Weile abgeschlossen und vor kurzen habe ich den Artikel geschrieben Orrery zum Selberbasteln (Fertig).

Das Orrery steht ja bei meinem Vater und erfreut sich ständiger Aufmerksamkeit und wird jeden Tag entstaubt, aber auch benutzt. Gut, mich freut das sehr.

Letzte Woche bekam ich ein Anruf von Ihm, der mit den Worten begann:

Es ist eine kosmische Katastrophe geschehen. Alle Planeten drehen sich nicht mehr, nur noch Merkur.

Mein ersten Gedanken waren darauf hin ob ich etwas verpasst hätte oder mir etwas entgangen wäre. Danach dachte ich gleich, kann nicht sein. Wenn sich kein Planet mehr dreht wären wir nicht hier und wie soll das überhaupt gehen?

Sternbilder für Anfänger und Fortgeschrittene: Andromeda

Sternbild Andromeda - AstronomieDie letzte Beschreibung von Sternbildern für Anfänger und Fortgeschrittene (Fuhrmann) ist noch gar nicht so lange her, aber es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich gleich die nächste nachschieben möchte.

Also hier und heute nun eine neue Folge. Diesmal geht es um das Sternbild Andromeda.

Leider ist Andromeda kein zirkumpolares Sternbild, aber im Moment (Februar) kann es am frühen Abendhimmel beobachtet werden. Eine Horizontsicht vorausgesetzt.

Wer sich alle Sternbilder aus der Serie Sternbilder für Anfänger und Fortgeschrittene anschauen möchte, der kann dies hier tun:

Sternbilder für Anfänger und Fortgeschrittene (Überblick)

Interessantes im Sternbild Andromeda

Natürlich DAS bekannteste Objekt in dem Sternbild Andromeda ist M31 oder den meisten Menschen besser bekannt als Andromedanebel bzw. Andromeda-Galaxie.

Sie ist die nächst gelegenen Galaxie und ähnelt unserer Milchstraße. Leider steht diese Galaxie nicht mit Ihren “Gesicht” zu uns, sondern zeigt die Seite. Beobachten kann man den hellen Kern und Staubbänder. Die äußeren Spiralarme sind schwach.

Überblick über Astronomiesoftware im Clear Sky-Blog

Ich berichte ja häufig über Astronomiesoftware hier in meinem Blog. Da die Artikel über die Zeit ja recht verteilt sind, möchte ich hier einen Überblick über die bisher hier erschienen Artikel zum Thema Astronomiesoftware geben.

Bisher gibt es zwei Plattformen für die ich die Astronomiesoftware beschreibe. Einmal für Windows-PC’s und für mein iPad.
Daher trenne ich den Überblick in diese beiden Bereiche. Weiterhin gibt dieser Überblick ja nur den aktuellen Stand der Astronomiesoftware hier im blog wieder. D.h. ich werde sicherlich weitere Astronomiesoftware testen und rezensieren. Daher seht es mir nach wenn der Überblick nur die Momentanaufnahme der Astronomiesoftware hier im Blog darstellt.

Windows-PC:

Stellarium

Astronomiesoftware: Stellarium 0.10.6.1 (Freeware)

Astronomiesoftware: Stellarium 0.10.3 (Freeware)

Stellarium für N900 (Hier mal eine Ausnahme: Das ist Stellarium für das Nokia N900)

Stellarium und Windows 7

Astronomiesoftware: Stellarium (Freeware)

Astronomie-App: Galaxy Collider HD Lite (iPad) (Gratis)

Galaxy Collider HD Lite Aus der Serie der Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) möchte ich Euch heute ein App vorstellen, welches mit der aktiven Beobachtung eher nichts zu tun hat. Die Thematik des Apps Galaxy Collider HD Lite ist aber nicht weniger interessant.

Wie der Name des Apps schon sagt kann man hier kollidierende Galaxien betrachten.

Wie immer aber erst einmal die allgemeinen Infos zum App.

Allgemeines

Das App findet Ihr in der Kategorie Unterhaltung. Ich hätte es eher unter Bildung vermutet, aber da hab ich mich getäuscht.

Es liegt in der Version 1.40 vor. Erschienen ist diese Version am 11.07.2010. Die Größe ist beachtlich klein. Mit 3,4 MB also nicht wirklich groß. Die Sprache ist leider nur in Englisch, aber das macht nicht wirklich etwas aus. Die Kennzeichnung ist 4+ und der Entwickler des Apps ist Klaus Engel.

Die Software befindet sich auf der Webseite von Angisoft.

Gelesen: Asteroid mit Zwillingsmonden


Kleopatra und Zwillingsmonde

Bild: F. Marchis et al., SETI Institute, UC Berkeley


Auf Scienceticker astro konnte ich heute einen interessanten Artikel lesen.
Die Forscher um Pascal Descamps und Franck Marchis vom Observatoire de Paris, dem kalifornischen SETI-Institut und von der Universität Berkeley untersuchten den Asteroiden Kleopatra und machten dabei ein Entdeckung, die es Wert ist auch hier veröffentlicht zu werden.
Kleopatra stand im September 2008, astronomisch gesehen, gegenüber der Sonne. Also richteten die Forscher eins der beiden Keck-Teleskope auf Hawaii auf diesen interessanten, knochenförmigen Himmelskörper. Dabei entdeckten diese das dieser Asteroid zwei Begleiter hat.
Zwei Monde die in der Umlaufbahn des Asteroiden gefangen sind. Natürlich wurden diese in Anlehnung an den Namen Kleopatra auf Alexhelios und Cleoselene getauft.
Untersuchungen ergaben wohl das die beiden wenige Kilometer großen Gesteinsbrocken nicht eingefangen würden, sondern eher von Kleopatra selbst stammen. Nach Untersuchungen direkt am Asteroiden hat man nämlich festgestellt, dass die dichte von Kleopatra gerade mal 3,6 g / cm³ beträgt. Wohingegen das Lichtspktrum auf eine metallische Zusammensetzung hindeutet. Dieses würde vermuten lassen das die dichte höher ist. Daher nehmen die Forscher an, dass Kleopatra selbst eher eine Zusammenwürfelung von vielen kleineren Gesteinsbrocken ist und dazwischen Hohlräume existieren.

Kleopatra selbst ist 217 km lang und befindet sich im Asteroiden-Hauptgürtel zwischen Mars und Jupiter.

Kinderfragen: Warum sieht der Mond am Horizont größer aus als wenn er am Himmel steht?

Allen von uns ist sicher schon einmal aufgefallen das der Mond manchmal sehr groß aussieht. Meistens steht er zu dieser Zeit am Horizont. Viele vergessen das dann wieder, aber es wäre sicherlich mal ein Experiment wert. Beobachtet mal den Mond wenn er am Horizont steht und später wenn er viel höher gewandert ist.

Euch wird auffallen das der Mond scheinbar kleiner geworden ist. Und in diesem Satz steht auch schon die Lösung.

Wie mir jeder sicherlich zustimmen wird, wäre es schon sehr merkwürdig, wenn der Mond im Laufe einer Nacht kleiner wird.

Schließlich hat der Mond einen mittleren Durchmesser von 3476 km (Quelle: Wikipedia) und eine Masse von 7,3 * 10²² kg. Gut diese Zahlen sind nicht Kindergeeignet, also hier mal ein Vergleich.

Der Durchmesser von Mond ist so groß wie die ungefähre Strecke von Berlin nach Moskau und zurück.