Astronomie-App: Galaxy Collider HD Lite (iPad) (Gratis)

Galaxy Collider HD Lite Aus der Serie der Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) möchte ich Euch heute ein App vorstellen, welches mit der aktiven Beobachtung eher nichts zu tun hat. Die Thematik des Apps Galaxy Collider HD Lite ist aber nicht weniger interessant.

Wie der Name des Apps schon sagt kann man hier kollidierende Galaxien betrachten.

Wie immer aber erst einmal die allgemeinen Infos zum App.

Allgemeines

Das App findet Ihr in der Kategorie Unterhaltung. Ich hätte es eher unter Bildung vermutet, aber da hab ich mich getäuscht.

Es liegt in der Version 1.40 vor. Erschienen ist diese Version am 11.07.2010. Die Größe ist beachtlich klein. Mit 3,4 MB also nicht wirklich groß. Die Sprache ist leider nur in Englisch, aber das macht nicht wirklich etwas aus. Die Kennzeichnung ist 4+ und der Entwickler des Apps ist Klaus Engel.

Die Software befindet sich auf der Webseite von Angisoft.

Schön ist das das App auch noch auf älteren iOS-Versionen läuft. Man benötigt lediglich 3.2 oder halt neuere.

Die Kundenrezensionen sehen nicht ganz so gut aus, wobei man das schlecht bewerten kann, wegen der Historie, die ich ja schon öfters angesprochen habe, aber auch weil niemand seine Meinung geäußert hat. Ich möchte Euch trotzdem die Sternverteilung zeigen.

(Stand 23.02.2011)

***** 3
**** 2
*** 4
** 5
* 9

Das schöne natürlich an diesem App ist, dass es Gratis ist. Es ist halt eine Lite-Version, dafür aber in HD.

Nun zum App.

Das App Galaxy Collider HD Lite

Wie oben schon angesprochen ist Galaxy Collider eine Simulation, die aufzeigt was passiert wenn sich Galaxien treffen.

Interessant ist das alle mal, wenn man daran denkt das Andromeda ja auf die Milchstraße treffen wird.

Im ersten Schritt sieht man zwei Galaxien. Die schwarzen Löcher sind durch gelbe Punkte in der Mitte gekennzeichnet. Um diese rotieren die Galaxien. Wenn sich nun die Galaxien treffen wird ständig berechnet, welche mehr Masse hat oder welche mehr Beschleunigung aufweist und es gibt dann schöne Kollisionsanimation.

Die Bedienung auf dem Display ist wieder einfach. Mit einem Finger rotiert man die Ansicht. Mit mehreren Fingern verschiebt man die Ansicht und der Doppel-Tip aufs Display lässt die Simulation neu starten. Leider gibt es keinen Fingerzeig um die Galaxien automatisch in die Mitte zu bewegen. Aber dazu komme ich später.

Leider gibt es kein Video, aber jeder iPad-Besitzer kann sich dieses runter laden.

Nun werden 2 Galaxien schnell langweilig, vor allem wenn diese die gleiche Größe haben.

Also ab in die Einstellungen (Settings).

Hier kann man nun als erstes die Galaxienanzahl festlegen. In der Lite-Version ist das ein Wert zwischen 1-5.

Weiterhin kann man festlegen wie die Sterne zu sehen sind. Hier gibt es Punkte, Linien oder PointSprites (Was das auch immer sein mag). Bei dem letzten sieht man eine verschmierte Darstellung der Punkte. Etwas größer und mit Helligkeitsunterschieden. Es sieht auch am besten aus.

Die Umgebung, also der Hintergrund lässt sich auch Einstellen. Wobei das m.M. nicht wichtig ist.

Die Geschwindigkeit der Simulation kann man festlegen. Eine Auswahl zwischen Pause, Slower, Slow, Normal, Fast und (ja richtig) Faster kann man treffen.

Jetzt wird es interessant. Neben der Anzahl der Galaxien kann man nun die Anzahl der Sterne pro Galaxie festlegen. Hier leider immer nur für alle und nicht einzeln. Weiterhin kann man die Masse der Galaxien festlegen. Hat man mehr als 2 Galaxien wird die Masse der zweiten auf alle weiteren übertragen.

Galaxy Collider HD Lite - AstronomieUnd das war es auch schon wieder. Neben einem Informationsfenster mit der Beschreibung des Apps und der Information was alles besser ist in der Vollversion, gibt es keine weiteren Einstellmöglichkeiten. Man kann noch direkt auf die Angisoft-Webseite gehen und natürlich der Button “Get full version” darf nicht fehlen.

Das war es eigentlich schon wieder.

Einen gravierenden Nachteil habe ich aber gefunden.  Beim Schreiben dieses Artikels habe ich mich verzoomt. Sprich die kollidierenden Galaxien sind aus dem Bild gelaufen. Da ich keinen Anhaltspunkt hatte, wo die Galaxien nun stehen und ich nicht wusste ob ich rein oder rauszoomen muss, habe ich Minuten gebraucht die Galaxien wieder zu finden.

Wie oben schon gesagt, es wäre schön das hier ein Fingergriff existiert der die Galaxien in die Mitte bringt. Falls man sich mal verzoomt hat.

Fazit: Galaxy Collider HD Lite ist ein schönes Spielzeug. Nach kurzer Zeit wird es zwar langweilig, aber zwischen drin starte ich es und lasse mal Galaxien kollidieren. Dafür das es Gratis ist kann man es sich ruhig laden. Würde es aber Geld kosten, würde ich sicher drauf verzichten.

Hier kommt Ihr wieder zum Hauptartikel: Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick)

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