
April 30, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Nun hab ich ja die Sternschnuppenströme für Mai 2011 beschrieben, dann kommen gleich die Ereignisse nach. Wie immer erst einmal alles in einer Tabelle. Hier die Ereignisse im Mai 2011 als Überblick: 03.05.2011 Neumond
Venus nahe bei Merkur (Morgenhimmel, Fernglas!) 10.05.2011 Mond im ersten Viertel 11.05.2011 Venus bei Jupiter (Morgenhimmel) 14.05.2011 Mond bei Saturn (Abendhimmel 15.05.2011 Mond in Erdnähe 17.05.2011 Vollmond 22.05.2011 Venus bei Mars (Morgenhimmel) 24.05.2011 Mond im letzten Viertel 27.05.2011 Mond in Erdferne 29.05.2011 Mond bei Jupiter (Morgenhimmel) 31.05.2011 Mond bei Venus (Morgenhimmel) Sonne Die Sonne geht nun immer früher auf. Während Sie am Anfang des Monats Mai noch um 4:57 Uhr aufgeht, verschiebt sie Ihren Aufgang zum Ende des Monats auf 4:17 Uhr. auch der Sonnenuntergang wird immer später stattfinden. Am Monatsanfang liegt dieser noch bei 19:38 Uhr und am Monatsende geht Sie erst um 20:19 Uhr unter. Damit werden die Nächte für uns Amateurastronomen immer kürzer. Mond Wer den Mond diesen Monat meiden möchte, kann dies am Anfang bis Mitte Mai tun. Der Vollmond am 17. Mai wird dann wieder den Himmel erhellen und erst zum Monatsende wird es wieder dunkler am Nachthimmel. Planeten Merkur Merkur bleibt weiterhin unsichtbar. Wie ich im März ja mehrfach berichtet hatte. Venus Die Venus kann noch am Morgenhimmel gesichtet werden, ist aber kein sehr auffälliges Objekt mehr. Mit ein wenig Glück und einem Lichtstarken Fernglas oder einem Teleskop kann man die Venus bei einigen Begegnungen mit Jupiter, Mars und Merkur beobachtet werden. Am Ende des Monats kann die Sichel des abnehmenden Mondes mit der Venus beobachtet werden. Mars Unser nächster Nachbar gewinnt nur langsam Abstand zur Sonne. Es wird aber nicht reichen um den rötlichen Planeten sichtbar werden zu lassen. Jupiter Jupiter wird jetzt langsam wieder am Morgenhimmel sichtbar. Es wird ab Mitte des Monats möglich sein Ihn dort zu entdecken. Zum Ende des Monats kann man Jupiter ca. 1 Stunde am Morgenhimmel beobachten, bevor die aufgehende Sonne mit Ihrem Licht die weitere Beobachtung des Riesenplanetens zunichte macht. Saturn Saturn ist weiterhin die ganze Nacht sichtbar. Auch wenn seine Helligkeit im laufe des Monat um eine halbe Magnitude abnimmt. Der zunehmende Mond wird am 14. Mai den Saturn besuchen. Es ist sicher einen Blick wert. Uranus Uranus wird auch im Mai weiter unsichtbar bleiben. Neptun Auch Neptun wird im Mai kein Beobachtungsobjekt sein. Er bleibt ebenfalls unsichtbar. So das waren wieder die Ereignisse für den Monat Mai in diesem Jahr. Ich wünschen allen Beobachtern einen klaren Himmel. Wer sich Sternschnuppen im Mai 2011 anschauen möchte, bekommt hier einen Überblick über die Sternschnuppenströme. Clear Sky Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2011: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf
Nun hab ich ja die Sternschnuppenströme für Mai 2011 beschrieben, dann kommen gleich die Ereignisse nach. Wie immer erst einmal alles in einer Tabelle.
Hier die Ereignisse im Mai 2011 als Überblick:
| 03.05.2011 |
Neumond Venus nahe bei Merkur (Morgenhimmel, Fernglas!) |
| 10.05.2011 |
Mond im ersten Viertel |
| 11.05.2011 |
Venus bei Jupiter (Morgenhimmel) |
| 14.05.2011 |
Mond bei Saturn (Abendhimmel |
| 15.05.2011 |
Mond in Erdnähe |
| 17.05.2011 |
Vollmond |
| 22.05.2011 |
Venus bei Mars (Morgenhimmel) |
| 24.05.2011 |
Mond im letzten Viertel |
| 27.05.2011 |
Mond in Erdferne |
| 29.05.2011 |
Mond bei Jupiter (Morgenhimmel) |
| 31.05.2011 |
Mond bei Venus (Morgenhimmel) |
Sonne
Die Sonne geht nun immer früher auf. Während Sie am Anfang des Monats Mai noch um 4:57 Uhr aufgeht, verschiebt sie Ihren Aufgang zum Ende des Monats auf 4:17 Uhr. auch der Sonnenuntergang wird immer später stattfinden. Am Monatsanfang liegt dieser noch bei 19:38 Uhr und am Monatsende geht Sie erst um 20:19 Uhr unter. Damit werden die Nächte für uns Amateurastronomen immer kürzer.
Categories: Allgemein, Ereignisse
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Tags: Ereignisse, Ereignisse 2011, Ereignisse Mai, Ereignisse Mai 2011, Jupiter, Mai 2011, Merkur, Mond, Neptun, Planeten, Saturn, Sonne, Uranus
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April 30, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Es ist wieder ein Monat um und natürlich ist es auch wieder Zeit Euch die Sternschnuppenströme für den Mai 2011 vorzustellen. Eta-Aquariden (Mai-Aquariden) Die Eta-Aquariden, auch Mai-Aquariden genannt, werden von Anfang bis Mitte Mai sichtbar sein. Ihr Radiant liegt bei η Aquarii im Sternbild Wassermann. Im Bild seht Ihr den markierten Stern. Dort ist der Radiant. Leider geht der Wassermann am Morgenhimmel kurz vor der Sonne auf, wodurch dieser Sternschnuppenstrom nur sehr schwer zu beobachten ist. Das ausgeprägte Maximum liegt auf dem 6. Mai mit im Durchschnitt ca. 20-60 Sternschnuppen. Die Objekt sind schnell unterwegs und erreichen Geschwindigkeiten von 60 Kilometer pro Sekunde. Die Mai-Aquariden sind durch den Kometen 1P/Halley entstanden. Wer in die Tropen reist kann die Mai-Aquariden am besten gegen 3 Uhr Morgens beobachten. Wer sich für diesen Sternschnuppenstrom interessiert, kann diesen noch einmal detailliert in meinem Beobachtungstipp-Artikel nachlesen: Beobachtungstipp: Sternschnuppenstrom Eta-Aquariden (Maximum: 06.05.2011) Scorpius-Sagittarius Weiterhin werden im die Meteore der Scorpius-Sagittarius zu erwarten. Dieser Strom ist am besten von Mitternacht bis 4 Uhr Morgens gut zu beobachten. Ihr erstes Maximum liegt um den 20. Mai und Ihr Ausstrahlungspunkt ist rund 1° nördlich von β Scorpii (markierter Stern). Bei diesem Strom handelt es sich um mittel-schnelle Sternschnuppen, die mit ca. 30 Kilometer pro Sekunde unterwegs sind. Das zweite Maximum wird Mitte Juni erwartet. Darüber werde ich dann aber im nächsten Bericht zu den Sternschnuppenströmen berichten. Das war es schon wieder mit den Sternschnuppenströme im Mai 2011. Ich hoffe Ihr könnt die ein oder andere Sternschnuppe entdecken und Euch etwas wünschen. Ich wünsche euch vor allem einen klaren Himmel oder wie wir Amateurastronomen sagen – Clear Skies Hinweis für iPad-Benutzer Wer übrigens, so wie ich, ein iPad besitzt und schon immer ein Sternkartenprogramm haben wollte, in dem auch die Sternschnuppenströme mit Datum und Ausstrahlungspunkt verzeichnet sind, sollte sich mal den kürzlich erschienen Artikel über das iPad-App Astronomie-App: Star Walk (iPad) anschauen. Ereignisse im Mai 2011 Wer sich über die Ereignisse im Mai 2011 informieren möchte, gehe bitte zu dem Artikel “Ereignisse im Mai im Überblick” Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2011: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf
Es ist wieder ein Monat um und natürlich ist es auch wieder Zeit Euch die Sternschnuppenströme für den Mai 2011 vorzustellen.
Eta-Aquariden (Mai-Aquariden)
Die Eta-Aquariden, auch Mai-Aquariden genannt, werden von Anfang bis Mitte Mai sichtbar sein. Ihr Radiant liegt bei η Aquarii im Sternbild Wassermann.
Im Bild seht Ihr den markierten Stern. Dort ist der Radiant. Leider geht der Wassermann am Morgenhimmel kurz vor der Sonne auf, wodurch dieser Sternschnuppenstrom nur sehr schwer zu beobachten ist. Das ausgeprägte Maximum liegt auf dem 6. Mai mit im Durchschnitt ca. 20-60 Sternschnuppen. Die Objekt sind schnell unterwegs und erreichen Geschwindigkeiten von 60 Kilometer pro Sekunde. Die Mai-Aquariden sind durch den Kometen 1P/Halley entstanden. Wer in die Tropen reist kann die Mai-Aquariden am besten gegen 3 Uhr Morgens beobachten.
Wer sich für diesen Sternschnuppenstrom interessiert, kann diesen noch einmal detailliert in meinem Beobachtungstipp-Artikel nachlesen:
Categories: Allgemein, Sternschnuppenstrom
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Tags: Aquariden, Aquarii, Eta-Aquariden, Mai 2011, Mai-Aquariden, Meteor, Meteore, Scorpius-Sagittarius, Scropii, Skorpion, Sternschnuppe, Sternschnuppe Mai 2011, Sternschnuppen, Sternschnuppen Mai 2011, Sternschnuppenstrom, Sternschnuppenstrom Mai 2011, Sternschnuppenströme, Sternschnuppenströme Mai 2011, Wassermann, Wasserschlange
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April 27, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Es ist wieder Zeit für das Wochenangebot vom astroshop. Hier findet Ihr wieder 5 interessante und vor allem im Preis reduzierte Produkte aus dem Bereich Astronomie. Heute stehen neben den Okularen auch das Basteln auf dem Plan. Natürlich wird es auch wieder ein Poster geben. Schaut einfach mal durch. Vielleicht braucht Ihr das ein oder andere Teil ja. 1. Skywatcher 9mm Long-Eye Okular 1,25" * Das Skywatcher 9 mm Okular gibt es in dieser Woche statt für 36 € für 24,90 €. Damit habt Ihr eine Ersparnis vom 11,10 € gegenüber dem regulären Preis. Link zum Produkt *           2. Sunwatch Verlag Bausatz Astronomen-Box: Sternenhimmel + Tischplanetarium * Den Bausatz aus dem Hause Sunwatch gibt es diese Woche für 19,90 €. Im regulären Verkauft müsst Ihr 7 € mehr auf den Tisch legen. Nämlich 26,90 €. Für alle die an verregneten Tagen auch etwas mit Astronomie zu tun haben möchte. Link zum Produkt *         3. Vixen Okular GL-25 Weitwinkel * Das Vixen Weitwinkelokular mit 25 mm hatten wir schon einmal im Angebot. Heute erhaltet Ihr das Okular für ganze 27,10 € weniger als der im regulären Verkauf für 69 €. Das Angebot beläuft sich also auf 41,90 € Link zum Produkt *         4. Planet Poster Editions Poster Das Polarlicht * Diese Woche gibt es wieder ein wunderschönes Poster. Diesmal von den Polarlichtern. Ich finde diese Lichter klasse und hoffe das ich diese auch noch mal sehen darf. Das Poster gibt es für 9,90 € statt für 15 €. Damit spart Ihr 5,10 €. Link zum Produkt *   5. Vixen 2x Barlowlinse Deluxe 1,25" * Jeder von Euch kennt die Billig-Barlow-Linsen der Kaufhausteleskope. Wegschmeißen sag ich da nur. Wer auf eine Barlow-Linse nicht verzichten möchte, sollte sich diese Vixen 2x Barlowlinse anschauen. Statt für 139 € bekommt Ihr diese Linse für 89,90 €. Damit spart Ihr ganze 49,10 € gegenüber dem Kauf an einer anderen Woche. Link zum Produkt *   Ich hoffe das ein oder andere Schnäppchen ist für Euch dabei. Schaut einfach mal durch. Bis zur nächsten Woche und Clear Sky wünsch ich Euch.     * = Partnerlinks
Es ist wieder Zeit für das Wochenangebot vom astroshop. Hier findet Ihr wieder 5 interessante und vor allem im Preis reduzierte Produkte aus dem Bereich Astronomie.
Heute stehen neben den Okularen auch das Basteln auf dem Plan. Natürlich wird es auch wieder ein Poster geben. Schaut einfach mal durch. Vielleicht braucht Ihr das ein oder andere Teil ja.
1. Skywatcher 9mm Long-Eye Okular 1,25" *

Das Skywatcher 9 mm Okular gibt es in dieser Woche statt für 36 € für 24,90 €. Damit habt Ihr eine Ersparnis vom 11,10 € gegenüber dem regulären Preis.
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2. Sunwatch Verlag Bausatz Astronomen-Box: Sternenhimmel + Tischplanetarium *

Den Bausatz aus dem Hause Sunwatch gibt es diese Woche für 19,90 €. Im regulären Verkauft müsst Ihr 7 € mehr auf den Tisch legen. Nämlich 26,90 €.
Categories: Wochenangebot
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April 26, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Ich habe ja nun den ein oder anderen Artikel über die Zeitschrift Sterne und Weltraum geschrieben (Ausgabe 05/2011, Ausgabe 04/2011 und Ausgabe 03/2011). Nun war ich mal wieder in meinem Zeitschriftladen unterwegs und schau mir ab und zu auch andere Astronomie-Magazine an. Zum Beispiel interstellarum. Ja, ich gebe es zu. Manchmal gehe ich auch fremd und kaufe mir die aktuelle Ausgabe. Dieses mal ist mir aber das erste Sonderheft von interstellarum (Ausgabe 01/2011) in die Hände gefallen. Dieses Themenheft beschäftigt sich dieses mal mit Astronomischen Entdeckungen. Ich denke jeder Amateurastronom träumt davon etwas am Himmel zu entdecken. Vielleicht ein Komet oder Asteroid. Vielleicht einen neuen Kleinplaneten (was recht unwahrscheinlich ist). Hauptsache etwas dem man seinen Namen geben kann und das absolut von niemanden vorher entdeckt wurde. Da interstellarum sich mit seinem Untertitel (der ja über der Überschrift steht) als
Zeitschrift für praktische Astronomie ausgibt, kommen natürlich viele Artikel für Amateurastronomen vor. Daher mag ich das Heft und bin auch hier kurz vor dem Abo. Das muss ich aber erst mit meinem Zeitschriftenbudget und mit meiner Regierung besprechen. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.   Inhalt Das Hauptthema des Heftes beschäftigt sich damit wie man neues im Kosmos findet. Hierbei wird erst die Frage beantwortet, was man den so alles Entdecken kann und wie das mit der heutigen Technik bewerkstelligt wird. Natürlich geht das Heft nicht nur auf aktuelles ein, sondern auch auf vergangenes. Ich finde solche Artikel interessant, weil man dabei so schön träumen kann, dass man vielleicht dabei war. Ein solcher Artikel ist “Die Sterne entziffern”. Hierbei wird durch 150 Spektralanalyse und ihre Folgen für die Astronomie gegangen. Natürlich steht auch hinter jeder Entdeckung ein Entdecker. Ein Artikel über Tempel zeigt den Entdecker von 150 “Nebelflecken” und 100 Planetoiden. Und natürlich werden auch seine Entdeckung bei den Kometen besprochen. Zu entdecken gibt es aber nicht nur Objekte, die bisher von keinem Menschen je von nahem gesehen wurden, sondern auch Objekte die von uns gemacht sind. Ein Roboter-Teleskop welches Weltraumschrott sucht und untersucht wird genauso besprochen. Es gibt viele weitere Themen über Entdeckung von Objekten. Planetoiden kann man hier nicht nur beobachten, sondern auch entdecken. Sternströme, Galaxien, rätselhafte Schalen, Lichtblitze auf dem Mond und vieles, vieles mehr ist in diesem Heft beschrieben. Fazit Für alle die schon einmal ein tolles Heft entdecken wollten, lohnt sich der Kauf dieses Themenmagazins vom interstellarum Sonderheft 01/2011 auf jeden Fall. Mit 7,50 € ist das Heft nicht gerade günstig, aber günstiger kann man nichts entdecken. Auf 88 Seiten wird eine Vielzahl an Entdeckungen und Entdeckern dargestellt. Mir hat es Spaß gemacht mit diesen Entdeckungen und Entdeckern auf Reise zu gehen. Vielleicht wird der Traum wahr und ich entdecke auch mal etwas neues am Himmel und wenn das nicht der Fall sein sollte, hab ich das Heft und meinen Traum.
Ich habe ja nun den ein oder anderen Artikel über die Zeitschrift Sterne und Weltraum geschrieben (Ausgabe 05/2011, Ausgabe 04/2011 und Ausgabe 03/2011). Nun war ich mal wieder in meinem Zeitschriftladen unterwegs und schau mir ab und zu auch andere Astronomie-Magazine an. Zum Beispiel interstellarum. Ja, ich gebe es zu. Manchmal gehe ich auch fremd und kaufe mir die aktuelle Ausgabe. Dieses mal ist mir aber das erste Sonderheft von interstellarum (Ausgabe 01/2011) in die Hände gefallen.
Dieses Themenheft beschäftigt sich dieses mal mit Astronomischen Entdeckungen. Ich denke jeder Amateurastronom träumt davon etwas am Himmel zu entdecken. Vielleicht ein Komet oder Asteroid. Vielleicht einen neuen Kleinplaneten (was recht unwahrscheinlich ist). Hauptsache etwas dem man seinen Namen geben kann und das absolut von niemanden vorher entdeckt wurde.
Categories: Review
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Tags: Astronomie, astronomie magazin, Astronomie Zeitschrift, astronomische entdeckungen, Galaxien, interstellarum, interstellarum sonderheft, sonderheft, spektralanalysen, Tempel
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April 25, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Categories: Sternbilder
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Tags: Denebola, Doppelsterne im Löwen, Galaxien, Galaxien beobachten, M105, M65, M66, M95, M96, Messier, Messierkatalog, Messierobjekt, Regulus, Sternbild, Sternbild Löwe, Sternbilder für Anfänger, Tierkreiszeichen
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April 23, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Da ich mich im Moment sehr stark mit dem Thema beschäftige und ich dieses Spezialgebiet der Astronomie auch aus Berlin heraus betreiben kann, möchte ich Euch natürlich gern daran teilhaben lassen. Warum? Weil es eine sehr einfache Möglichkeit ist unter anderem mit der Astronomie zu beginnen. Hierbei kann man sehr schöne Aufnahmen des Himmels erstellen oder zum Beispiel auch die ISS ablichten. Ich werde das Thema sicherlich wieder etwas aufspalten und in mehrere Artikel packen. Natürlich hatte ich vor das Thema in meiner Serie Einstieg in die Astronomie zu behandeln. Natürlich werde ich diesen kleinen Ausflug in die Astrofotografie dort verlinken. Daher wundert Euch bitte nicht, wenn die Artikelserie plötzlich Lücken hat. Was ist Himmelsfotografie/Astrofotografie? Unter dem Begriff Himmelsfotografie kann sich glaube ich jeder etwas vorstellen. In der Himmelsfotografie fotografiert man halt den Himmel. In dem Moment wo Ihr einen Sonnenuntergang abfotografiert, habt Ihr schon Himmelsfotografie betrieben. Astrofotografie ist im Endeffekt das gleiche. Man fotografiert auch hier den Himmel. Die meisten Menschen denken nur nicht daran, dass man den Himmel auch Nachts fotografieren kann. In der Astrofotografie geht man häufig aber einen Schritt weiter und das schreckt die meisten Hobbyastronomen ab. Das Fotografieren des Himmels mittels Teleskop ist dann schon schwieriger und bedarf auch einer bestimmten Ausrüstung. Gute Montierungen die Stabil genug sind Teleskop, Leitrohr und Kamera zu halten, sind nicht günstig. Die Elektronik zum Nachführen des gesamten Aufbaus ist kompliziert und teuer dazu. Fadenkreuzokular und anderes Zubehör zur Fotografie muss besorgt werden. Aber Astrofotografie muss nicht kompliziert sein und das möchte ich hier aufzeigen. Um für die einzelnen Bereiche Bespiele, die ich selbst durchgeführt habe, zu erstellen, kann es etwas dauern. Was braucht man für die Himmelsfotografie/Astrofotografie? Eigentlich kann man mit jedem Fotoapparat den Himmel fotografieren. Ich werde aber im wesentlichen auf die Technik mit einer Spiegelreflexkamera eingehen. Das heißt jeder der eine digitale Spiegelreflexkamera besitzt, kann mit der Himmelsfotografie beginnen. Dazu benötigt man nach Möglichkeit noch ein Stativ. Das sind die ersten beiden Sachen die man benötigt. Mit der Zeit möchte ich natürlich schon in den Bereich der Astrofotografie vordringen. Sprich, die Kamera mal auf eine Teleskop aufsatteln. Nachführen per Hand und dann auch per Motor. Auch meine Erfahrungen mit langzeitbelichteten DeepSky (Tiefer Himmel) werde ich mit euch teilen. Aber im ersten Schritt brauchen wir nicht mehr als eine digitale Spiegelreflexkamera und ein Stativ. Ausblick Im nächsten Artikel zu dieser Serie, werde ich ein wenig über die Grundlagen einer Kamera und der Fotografie sprechen. Was ist die Blende, was ist ISO, welches Objektiv und andere technische Details zur Fotografie. Verzeiht mir bitte, wenn ich nicht alles im Detail beschreiben kann oder etwas fehlen sollte. So wie Ihr, bin ich Anfänger in der Astrofotografie. Ich betreibe das Hobby selbst schon seit Jahren und in der Zeit habe ich immer wieder probiert einige Aufnahmen zu machen, aber ich habe mich nie intensiv damit beschäftigt. Diese Serie hilft auch mir, einige Fragen zu beantworten. Wer etwas zu den Artikeln beizutragen hat, möge das bitte direkt an meine E-Mailadresse tun oder einfach hier in den Kommentaren. Teile der Serie Himmelsfotografie Teil 1: Himmelsfotografie für Jedermann: Kamera, Technik und sonstiges Teil 2: Himmelsfotografie für Jedermann: Kamera, Technik und sonstiges Teil 3: Himmelsfotografie für Jedermann: Die Kamera kennen lernen Teil 4: Himmelsfotografie für Jedermann: Der Regenbogen Teil 5: Himmelsfotografie für Jedermann: Das Handy (spontan) Teil 6: Himmelsfotografie für Jedermann: Der Mond Teil 7: Himmelsfotografie für Jedermann: Blitze Teil 8: Himmelsfotografie für Jedermann: Auswertung des Blitzvideos Teil 9: Himmelsfotografie für Jedermann: Strichspuraufnahmen
Da ich mich im Moment sehr stark mit dem Thema beschäftige und ich dieses Spezialgebiet der Astronomie auch aus Berlin heraus betreiben kann, möchte ich Euch natürlich gern daran teilhaben lassen.
Warum? Weil es eine sehr einfache Möglichkeit ist unter anderem mit der Astronomie zu beginnen. Hierbei kann man sehr schöne Aufnahmen des Himmels erstellen oder zum Beispiel auch die ISS ablichten.
Ich werde das Thema sicherlich wieder etwas aufspalten und in mehrere Artikel packen. Natürlich hatte ich vor das Thema in meiner Serie Einstieg in die Astronomie zu behandeln.
Natürlich werde ich diesen kleinen Ausflug in die Astrofotografie dort verlinken. Daher wundert Euch bitte nicht, wenn die Artikelserie plötzlich Lücken hat.
Was ist Himmelsfotografie/Astrofotografie?
Unter dem Begriff Himmelsfotografie kann sich glaube ich jeder etwas vorstellen. In der Himmelsfotografie fotografiert man halt den Himmel. In dem Moment wo Ihr einen Sonnenuntergang abfotografiert, habt Ihr schon Himmelsfotografie betrieben.
Categories: Artikelserie, Astrofotografie
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April 22, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Wie der Titel schon sagt, war wohl meine Entscheidung mit dem Kauf der Kamera Sony Alpha 230 nicht die beste um in Richtung Astrofotografie zu gehen. Damit nun nicht jemand der gerade mit der Astrofotografie anfängt, sich für auch für diese Kamera entscheidet, möchte ich Euch meine Erfahrungen mit der Kamera mitteilen. Vorweg muss ich mich aber selbst trösten. Die Kamera habe ich damals nicht in der Erstentscheidung gekauft um Astrofotos damit zu machen. Natürlich habe ich schon daran gedacht, aber ich hätte mich besser informieren müssen. Hie könnt Ihr meinen Kamera-Kaufartikel aus dem Jahr 2009 lesen: Kamerakauf und Astrofotografie Die Kamera Für einige von euch, die neu hier sind. Ich habe mir im September 2009 eine Sony Alpha 230 gekauft. Das ist eine Spiegelreflexkamera mit 10,2 Megapixel. Sie kann ISO-Werte bis 3200 verarbeiten. Die Kamera hat mich damals 333 € gekostet. Die Bedienung an sich ist sehr einfach und schnell zu lernen. Natürlich muss man sich ein wenig mit der Kamera beschäftigen. Daher habe ich mir auch gleich mal ein Buch zur Handhabung und dem Training mit der Kamera gekauft. Hierbei war meine Entscheidung auf das Buch von Frank Späth “Sony Alpha Fotoschule” * gefallen. Warum die Kamera ungeeignet ist? Warum ist nun meine Kamera nicht gerade geeignet um für die Astrofotografie eingesetzt zu werden. Es gibt beim Kauf einer astrofototauglichen Kamera einige Punkte auf die man vorher achten sollte. 1. Spiegelvorauslösung Die Spiegelvorauslösung dient dazu, den Spiegel wegzuklappen und erst dann das Foto zu schießen. Gute Kameras können das. Der Effekt bei der Spiegelvorauslösung ist, dass man die Vibrationen minimieren kann. Man löst den Spiegel halt vorher aus und wartet bis die Schwingung aus der Spiegelauslösung weg ist. Danach schießt man erst das Foto. Nachteil bei der Sony: Diese Funktion gibt es leider nicht. 2. Keine Kabelfernbedienung Ich habe nun nach einigen Kabelfernbedienungen gesucht. Leider musste ich gestern erfahren, das es ausgerechnet für die Alpha 230 keine Kabelfernbedienung gibt. Es scheint wohl eine IR-Fernbedienung zu geben, aber ganz so sicher war sich der Verkäufer auch nicht. Weiterhin sagte er mir, ich muss vor meiner Kamera stehen, damit die IR-Fernbedienung funktioniert. Tja, wenn die Kamera am Teleskop dran ist, dann gibt es kein DAVOR. Wäre schlimm, wenn eine Belichtung deshalb abbricht. Außerdem kostet die IR-Fernbedienung gleich mal 50 €. Das ist mir zu teuer.
Weiterhin braucht die Fernbedienung ja Batterien und jeder Hobbyastronom, der im Winter schon mal draußen war, weiß wie lange Batterien in der kälte halten. Nachteil bei der Sony: Keine Kabelfernbedienung. Wahrscheinlich nur IR. 3. Starke Schwingungen beim Auslösen Bei meiner Sony habe ich festgestellt, dass der Klappmechanismus zur Spiegelauslösung sehr hart ist. Es entstehen sehr starke Schwingung. Ich könnte gestern mal mit anderen DSLR-Kameras vergleichen und musste feststellen, dass sich hier in den letzten 2 Jahren einiges getan hat. Nachteil bei der Sony: Schlecht einsetzbar am Teleskop, da der Hebel am Teleskop recht lang ist und dadurch die Schwingung auffallen. 4. Teures Zubehör Ich gebe es zu, ich bin Sony-Fan und das war auch einer der Gründe warum ich mich für eine Kamera von Sony entschieden hatte. Bisher habe ich nie schlechte Erfahrungen gemacht mit der Marke. Ich muss aber auch sagen, dass Sony recht teuer ist. Vor allem beim Zubehör schlägt Sony häufig zu. Hier haben andere Anbieter mehr und günstigeres Zubehör. 5. Gegenlichtblende (Update) Hier noch ein kleiner Nachtrag. Ich habe gerade nach einen Gegenlichtblende gesucht. In einschlägiger Literatur wird die Tulpenform einer solchen Blende bevorzugt. Leider dreht sich beim Fokussieren das Filtergewinde mit. Das heißt die Tulpe verdreht sich auch beim Fokussieren. Ist jetzt kein herausragender Punkt, aber viele Kleinigkeiten addieren sich auch. Ich werde jetzt auf eine Runde Streulichtblende ausweichen. Damit der Effekt der drehenden Tulpe nicht zum tragen kommt. FAZIT Ihr seht ja in dem einen oder anderen Artikel das man mit der Sony schon Astrofotos aufnehmen kann und da ich mir sicherlich nicht in den nächsten Wochen eine Kamera kaufen werde, werde ich weiter mit meiner Sony arbeiten. Das ein oder andere wird auch mit der Kamera gehen. Das Aufsatteln am Teleskop werde ich auch probieren. Dadurch können meine Astrofotografie-Erfahrungen nur wachsen. Aber man muss halt einfach zugeben, dass diese Kamera nicht für die Astrofotografie geeignet ist. Zumindest nicht für die Bereiche in die ich vorzustoßen gedenke. Ich werde aber anfangen mich nach einer anderen Kamera umzuschauen. Im nächsten Jahr wird das dann auf meinem Wunschzettel stehen.
Wie der Titel schon sagt, war wohl meine Entscheidung mit dem Kauf der Kamera Sony Alpha 230 nicht die beste um in Richtung Astrofotografie zu gehen. Damit nun nicht jemand der gerade mit der Astrofotografie anfängt, sich für auch für diese Kamera entscheidet, möchte ich Euch meine Erfahrungen mit der Kamera mitteilen. Vorweg muss ich mich aber selbst trösten. Die Kamera habe ich damals nicht in der Erstentscheidung gekauft um Astrofotos damit zu machen. Natürlich habe ich schon daran gedacht, aber ich hätte mich besser informieren müssen.
Hie könnt Ihr meinen Kamera-Kaufartikel aus dem Jahr 2009 lesen:
Die Kamera
Für einige von euch, die neu hier sind. Ich habe mir im September 2009 eine Sony Alpha 230 gekauft. Das ist eine Spiegelreflexkamera mit 10,2 Megapixel. Sie kann ISO-Werte bis 3200 verarbeiten. Die Kamera hat mich damals 333 € gekostet.
Categories: Erfahrungsberichte
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April 21, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Gestern (21.04.2011) konnte man ja die ISS mehrfach am Himmel über Deutschland sehen. Die Gelegenheit habe ich natürlich genutzt und bin mit meinem neuen Stativ raus gegangen und habe die ISS auf Foto gebannt. Ein kleinen Fehler habe ich gemacht, dafür aber trotzdem ein Highlight-Bild aufgenommen. Wann kann man die ISS sehen? Für alle die nicht wissen, wann die ISS über den Himmel saust, hier noch einmal eine kurze Beschreibung. Wie ich in meine Artikel “ISS beobachten mit dem Auge, Fernglas oder Teleskop” schon beschrieben habe, gibt es einige Webseiten, auf denen man herausfinden kann, wann genau die ISS in Eurer Region zu sehen ist und vor allem wo diese zu sehen ist. Neben der dort angesprochenen Webseite CalSky.com gibt es zum Beispiel noch die Seite der NASA. Wer sollte es besser wissen. Hier kann man seine Stadt auswählen und bekommt die Überflugdaten der ISS. Neben dem Datum erhält man auch die Überflugrichtung. Man sollte also schon wissen, wo Norden, Osten, Westen und Süden liegt. Ich werde mal in einem gesonderten Artikel über verschiedene ISS Webseiten berichten. Wer ein iPad hat, kann sich auch das Astronomie-APP Star Walk, welches ich hier im Blog beschrieben habe, besorgen. Dort kann man auf dem Feld oder wie bei mir in der Stadt die Überflugdaten der ISS abgelesen und in einer Sternkarte sehen, wo diese Langfliegt. Fotografieren der ISS mit Sony A230 und neuen Stativ Einige die mir auf Twitter (@gottie29) oder auf Facebook (meine FB-Seite ClearSkyBlog.de) folgen, wissen das ich mir für meine Kamera nun endlich ein Stativ besorgt habe. Das musste jetzt einfach sein. Als ich den Mond mit Saturn und Spica am 17.04.2011 fotografiert hatte, konnte ich wieder feststellen, dass ich unbedingt ein Stativ braucht. Also war ich bei Amazon (*) unterwegs und habe mir dort ein Stativ gekauft. Entschieden habe ich mich für ein Alpha2500 von Alpha Design. Entschieden habe ich mich für das Stativ aus folgenden Gründen. Es war günstig. Es hat 23,95 € gekostet und wurde gesengt von 70 €. Ja, ich bin für so etwas anfällig . Die Kamera kann in alle Richtungen geschwenkt werden und auch geklappt. Damit kann man den Sternenhimmel im Hochformat aufnehmen. Es ist leicht. Es wiegt nur 1,8 kg. Also unheimlich portable. Es kann auf eine angenehme Höhe von 165 cm ausgefahren werden. Und es hat eine Adapterplatte. Damit kann ich die Kamera mit einem Handgriff abnehmen und wieder aufsetzen ohne ständig die Schraube lösen zu müssen. So, genug der Stativbesprechung. Eines aber doch noch. Es hat sich auf alle fälle gelohnt mit Stativ zu fotografieren. Ich bin also gestern Abend mit meiner Spiegelreflexkamera zu meinem quasi-dunklen Platz gegangen. Von dunkel kann man da nicht reden, aber es geht schon. Kamera aufs Stativ. iPad mit Star Walk bereit gelegt und erst mal einige Testaufnahmen durchgeführt. Denkt also dran bevor Ihr zum ISS-Beobachten geht, dass Ihr rechtzeitig dort seit. Die ISS sieht man nur ein paar Minuten und sie wartet auf niemanden. Meine Testaufnahmen ergaben, dass es wohl wohl am besten ist mit einer Empfindlichkeit von ISO 200 zu arbeiten. Die Blende ist auf F3,5 eingestellt. Belichtungszeit ist zwischen 15 und 30 Sekunden geplant. Dann hieß es warten, warten und warten. Die Rädchen am Stativ waren so gelöst, dass ich das Stativ frei schwenken könnte, aber bei einer Aufnahme sich die Kamera nicht von allein bewegt. Es sind drei Aufnahmen der ISS gelungen. Leider habe ich im nachhinein festgestellt, dass ich leicht aus dem Fokus war. Was aber für die Aufnahmen nicht ganz so schlimm ist. Das nächste mal mache ich es aber besser. Der Anflug der ISS ist mit einer 15 Sekundenaufnahme dokumentiert. Auf dem zweiten Bild könnte Ihr in einer 25 Sekundenaufnahme mit ISO 200 und Blende F3,5 die ISS in Ihrem Überflug sehen. Das letzte Bild ist aber mein Highlight. Auf diesem Bild kann man erkennen, wie die ISS an Helligkeit verliert. Also bitte nicht falsch herum deuten. Es gilt hier die Flugrichtung von hell nach dunkel. Weiterhin kann man auf dem Bild Saturn und Spica sehen. Saturn steht genau unter der ISS und Spica ist links unterhalb von Saturn. Aufnahmedauer war hier 30 Sekunden mit den obigen Einstellungen. Wer genau hinschaut, kann übrigens ein Flugzeug auf dem Bild entdecken. Schaut mal am hellsten Punkt der ISS nach. Ich werde es die nächsten Tage noch einmal probieren und dann hoffe ich das ich den Fokus auch noch richtig einstelle. Dann kommt das ganze etwas schärfer heraus. Ach ja, hier noch ein Buchtipp. Ich habe mir mit dem Stativ das Buch Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera: Die schönsten Motive bei Tag und Nacht * mitbestellt. Hier sind neben den Beispielen wie man bestimmte Himmelsobjekt aufnimmt auch viele Tipps zu Blenden, Belichtungszeiten etc. drin. Sehr schön an dem Buch finde ich, dass hier ein ganzes Kapitel die Himmelsfotografie nur mit Kamera und Stativ bespricht. Jeder der den Himmel fotografieren möchte und dabei kein Teleskop benutzen will oder kann, dem ist das Buch wärmstens Empfohlen. Für alle die mit Teleskop fotografieren wollen, ist es natürlich auch empfohlen, da es diese Kapitel auch hat. Bis dahin bin ich aber noch nicht gekommen.
Gestern (21.04.2011) konnte man ja die ISS mehrfach am Himmel über Deutschland sehen. Die Gelegenheit habe ich natürlich genutzt und bin mit meinem neuen Stativ raus gegangen und habe die ISS auf Foto gebannt. Ein kleinen Fehler habe ich gemacht, dafür aber trotzdem ein Highlight-Bild aufgenommen.
Wann kann man die ISS sehen?
Für alle die nicht wissen, wann die ISS über den Himmel saust, hier noch einmal eine kurze Beschreibung.
Wie ich in meine Artikel “ISS beobachten mit dem Auge, Fernglas oder Teleskop” schon beschrieben habe, gibt es einige Webseiten, auf denen man herausfinden kann, wann genau die ISS in Eurer Region zu sehen ist und vor allem wo diese zu sehen ist. Neben der dort angesprochenen Webseite CalSky.com gibt es zum Beispiel noch die Seite der NASA. Wer sollte es besser wissen.
Hier kann man seine Stadt auswählen und bekommt die Überflugdaten der ISS.
Categories: Beobachtungsbericht
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