Astronomie-App: Planeten (iPad) (Gratis)

Heute möchte ich euch das nächste iPad-App aus meiner Serie Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) vorstellen.

Ich habe mir das App vor recht langer Zeit herunter geladen und hatte nun Schwierigkeiten es im iTunes-Store wieder zu finden. Doch es ist mir gelungen. Der Name des Apps heißt Planeten. Finden tut man es aber nur wenn man nach Planets sucht. Ja, richtig. Auf meinem iPad ist es Deutsch, im Store findet man es aber nur unter dem amerikanischen Namen.

Wer das erste Bild sieht, wird denken “Ach nein, nicht noch ein Sternkartenprogramm”. Ich habe genau so gedacht und mich gänzlich getäuscht. Also lasst Euch überraschen.

Nun aber erst einmal wieder die allgemeinen Informationen zum App.

Allgemeines

Planets1Gleich als erste. Das App ist komplett Gratis. Also herunterladen bitte und selbst ausprobieren.

Ansonsten findet Ihr das App unter der Kategorie Dienstprogramme. Warum auch immer. Es liegt in der Version 3.0 vor und ist zuletzt am 23.03.2011 auf diese Version aktualisiert worden.

Mit 8.7 MB ist das App sehr überschaubar. Die Sprachenvielfalt ist erstaunlich. Neben Deutsch und Englisch liegt das App auch noch in den Sprachen Chinesisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch und mehr vor. Es ist mit einem … hinter Portugiesisch versehen. Schon recht erstaunlich.

Die Entwicklerin heißt Dana Peters und zur Webseite gelangt Ihr hier.

Insgesamt wurden alle Version 4038 mal bewertet.

Die Aufteilung sieht wie folgt aus:

Aktuelle VersionAlle Versionen
***** (12)***** (1130)
**** (3)**** (620)
*** (3)*** (937)
** (0)** (671)
* (0)* (680)

Diese Bewertungen lassen natürlich auch mal einen Schluss zu. Ich würde sagen das die Mehrzahl der Leute dieses App als Sehr gut empfinden.

Aber macht euch im iTunes-Store doch einfach selbst ein Bild davon.

Das App Planeten

Ich habe das App gestartet und, wie sollte es nicht anders sein, bekommt als erstes die Frage ob man den Standort automatisch ermitteln lassen möchte. Natürlich, war meine Antwort. Danach öffnet sich eine 2D-Ansicht auf der man, je nach Zeitpunkt, den Mond und die Planeten sieht und das in einer Sternkartenansicht, die selbst von meiner gekauften Plastik-Sternkarte noch übertroffen wird.

Okay, denk ich mir. Probiere es doch mal aus und dann kannst Du immer noch entscheiden ob Du es im Blog beschreibst oder nicht.

Zoomen und Finger bewegen bringt auf der 2D-Karte gar nichts. Naja, mal auf einen Sterntippen. Es passiert auch nicht. Ah, auf einen Planeten getippt und man erhält neben dem Namen und einem Icon des Planeten noch Auf- und Untergangszeit und Azimut und Höhe über Horizont. Das ist ja schon mal etwas.

Interaktivität sucht man vorerst vergebens.

Das Menü selbst gestaltet sich schlicht, was ich ja eigentlich mag. Am oberen Rand kann man zwischen einer festen Ansicht und einer mit Bewegungssteuerung gekoppelten Ansicht hin und herschalten.

Der untere Rand besitzt 5 kleine Icon.

 

 

Himmel 2D, Himmel 3D, Sichtbarkeit, Globus, Optionen.

Planets2Himmel 2D habe ich ja schon beschrieben und für den iPad-Anwender eher enttäuschend von der Interaktivität her.

Naja, ab zum Himmel 3D. Hier gibt es halt die 3D-Ansicht zum 2D-Himmel. Nur in einer Zoomstufe und die Sternbilder sind nun mit Ihren lateinischen Namen versehen. Es passiert immer noch nichts wenn man auf einen Stern tippt. Gut, deshalb heißt das Programm wohl auch Planeten.

Nun passiert aber auch nicht mehr wenn man auf einen Planeten tippt. Schon komisch das App. Oben rechts ist nun ein neuer Knopf aufgetaucht. aber dazu gleich mehr.

In der 3D-Ansicht kann man nun aber Zoomen und mit einem Finger den Himmel drehen. Ich finde den Ausgangszoom schon zu groß. Man kann nur weiter reinzoomen, aber nicht weiter hinaus.

Na gut, was hat es nun mit dem Sichtbar-Knopf auf sich. Hinter diesem verbergen sich diverse Ansicht des Himmels in unterschiedlichen Licht-Spektren. Neben Röntgen und dem normalen sichtbaren Licht, gibt es noch Infrarot, Mikrowelle, Wasserstopf Alpha und Radiowelle. Ob das real ist kann ich leider nicht sagen, aber interessant ist es auf jeden Fall.

Erstes Fazit. Das Programm hat einen schönen einstellbaren Hintergrund und zeigt mir die sichtbaren Planeten am Himmel.

Jetzt aber zum dritten Knopf an der unteren Leiste. Dieser zeigt mir auf einen Blick, nicht nur ob die Planeten sichtbar sind, sondern auch deren Auf- und Untergangszeiten. Ich staune. Ein Tipp auf einen Planeten gibt mir sofort weiterführende Informationen wie Typ, Radius, Masse, Bahnradius, Umlaufzeit, Exzentrizität, Umdrehungszeit, Anzahl der Monde und die Atmosphäre des Planeten. Toll. Bei Monden kann ich gleich weitergehen und bekomme alle Monde des Planeten aufgeführt. Das find ich Klasse.

Ich staune echt nicht schlecht. Die Übersicht der Planeten mit Ihren Auf- und Untergangszeiten werde ich nutzen. Besser geht eine solche Übersicht gar nicht.

Planets3Der nächste Knopf erstaunt mich auch. Globus heißt dieser und zeigt mir die Erde aus dem Weltall. Oben recht der Knopf hat sich wieder verändert und ich kann mir nicht nur die Erde, sondern alle Planeten unseres Sonnensystems anschauen. Find ich auch Klasse. Mit dem Finger lässt sich die Drehung des Planeten beeinflussen und Zoomen kann man auch. Zoomt man zu weit rein, wird es etwas pixelig, aber das stört mich nicht.

Der letzte Knopf ist schnell erklärt. Optionen sind Optionen. Damit lässt sich das Programm anpassen.

Neben dem Standort, auch die Zeit. Man kann also einen Planetenbeobachtungsabend planen.

Fazit

Also die ersten beiden Ansichten haben mich enttäuscht. Die letzten beiden Punkte haben mich echt überrascht. Vor allem für ein App welches Gratis ist. Ich muss sagen das hier ganze Arbeit geleistet wurde. Holt es Euch einfach mal aus dem Store und schaut es Euch an. Ich finde es sehr gut. 


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