Review: Ahnerts – Astronomischen Jahrbuch 2013

Vor kurzem habe ich ja mal wieder die Himmelsjahrbücher 2013 vorgestellt. Hierbei ging es im wesentlichen um 4 Himmelsjahrbücher. 3 davon kannte ich persönlich, da ich mir diese mal gekauft hatte. Bei einem hatte ich so gar keine Erfahrung.

Nachdem ich nun den Artikel Der Himmel 2013 (Buchübersicht) auch bei Twitter, Google+ und Facebook veröffentlicht hatte erreichte mich eine Twitter-Nachricht.

Was dort drin stand, von wem diese kam und was das mit diesem Artikel zu tun hat, könnt Ihr in diesem Artikel nachlesen.


Vorgeschichte

Wie oben schon beschrieben, habe ich im Januar wieder mal die Himmelsjahrbücher vorgestellt und auch Ahnerts Astronomisches Jahrbuch 2013 erwähnt. Dies geschah eher aus Vollständigkeit, denn ich habe den Ahnert noch nie in den Händen gehalten.

Nun habe ich, wie jeden Artikel auch, diesen auf meinem Twitter-Account (@gottie29) veröffentlicht und prompt erhielt ich eine Nachricht.

Uwe von Sterne und Weltraum schrieb mich an und schickte mir doch glatt ein Rezensionsexemplar zu. Hier sieht man mal was den die sozialen Medien so ausmachen. Ich finde es super Klasse und danke hier wirklich den Leuten von SuW (@Sterne_Weltraum)

Ich wusste zwar das der Ahnert auch beim Spektrum-Verlag vertrieben wird, aber nicht das man nun gleich aufmerksam auf einen Artikel von mir wird.

Natürlich habe ich mir den Ahnert angeschaut und möchte Euch hier gleich mal vorstellen, wie mein Eindruck von dem Buch (Heft) so ist.

Ahnerts Astronomisches Jahrbuch 2013

Oben in Klammern steht es schon. Ich habe bisher angenommen, dass der Ahnert ähnlich wie der Kosmos auch als Buch erscheint. Es ist aber eher ein A4-Großes Heft. Das erste was mir durch den Kopf schoss war, dass es dadurch wohl eher etwas unhandlich ist um es mit aufs Feld zu nehmen.

Aber gut, ich nehme eigentlich die Jahrbücher nicht mit aufs Feld und nutze diese eher als Vorbereitung auf einen Beobachtungsabend und um zu schauen, was es alles so gibt.

Der Ahnert kostet im Laden oder Buchhandel 10,90 € und ist damit das günstigste von den großen Himmelsjahrbüchern. Ich habe mal den kleinen Kosmos außen vorgelassen.

Natürlich könnt Ihr Euch den Ahnert auch auf der Sterne und Weltraum Seite anschauen. Einen Link dahin findet Ihr hier: STERNE UND WELTRAUM AHNERTS ASTRONOMISCHES JAHRBUCH 2013.

Nun aber zum Inhalt.

Inhalt

Auf 210 Seiten findet Ihr nicht nur die Himmelsübersichten zu jedem Monat des Jahres, sondern auch viele Artikel zu diversen Themen aus der Astronomie.

Ein monatliches Thema beschreibt unterschiedliche Bereiche. Angefangen vom Orionnebel bis zum Mondspaziergang in der dritten Dimension.

Die Qualität der Beiträge ist gewohnt hoch. So wie wir es von dem Sterne und Weltraum-Team gewöhnt sind.

Die Himmelsübersichten finde ich persönlich zu Tabellen lastig. Hier habe ich ein ähnliches empfinden, wie beim damaligen Lesen des Sternhimmel 2013 von Hans Roth.

Die Gradwanderung zwischen einem Buch für Einsteiger und Sterninteressierten und dem wirklich ambitionierten Hobbyastronom ist aber auch nicht leicht.

Im Ahnerts finden sich aber beide Lesergruppen wieder. Sowohl für die Einsteiger und Himmelforscher ist etwas dabei. Jeder kann sich aussuchen was er lesen möchte.

Die Artikel sind sehr gut geschrieben und die Grafiken unterstützen die Artikel und überlasten diese nicht. Wie gesagt, wer die SuW liest, der wird auch den Ahnert sofort handhaben können.

Trotz der vielen Tabellen in den Monatsübersichten finde ich die Struktur dieser Artikel sehr gut gelungen.

Was mir am Ahnert wirklich richtig gut gefallen hat, ist nicht nur die monatliche Übersicht, wie Sie in jedem Buch zu finden ist, sondern das für fast jeden Eintrag auf die entsprechenden Seiten verwiesen wird.

So sehe ich am 30. Februar eine Sternbedeckung durch den Mond. Diese wird dann auf Seite 168 beschrieben. Dort finde ich in einer Tabelle alle Sternenbedeckungen aufgelistet. So sind dann viele Einträge verlinkt und das finde ich wirklich sehr gut gelungen.

Ansonsten kann man mit dem Buch arbeiten. Ich Ihn mal mitverwenden, wenn ich die nächsten Sternschnuppenströme beschreibe.

Fazit

Der Ahnert ist für mich zwischen dem Kosmos Himmelsjahr und dem Sternhimmel von Hans Roth anzusiedeln. Wer der Meinung ist, dass der Kosmos zu flach beschrieben ist, kann sich den Ahnert gern als Alternative anschauen.

Die Artikel sind sehr gut beschrieben und bebildert und die Monatsübersichten liefern alle Daten die man benötigt und für ambitionierte Hobbyastronomen noch mehr.

Das Format im A4 finde ich persönlich nicht so gut gelungen. Da passen andere Himmelsjahrbücher besser in eine Tragetasche und lassen sich auch besser in einem öffentlichen Verkehrsmittel lesen.

Es ist auch fraglich ob die Zeitschriftenform 1 Jahr durchhält. Ich werde diesen mal benutzen und sehen, was so am Ende des Jahres übrig geblieben ist vom Ahnert.

Alles in allem auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Wer hier etwas Geld sparen möchte oder eine alternative zu den anderen Büchern sucht, ist beim Ahnert gut aufgehoben. Wer sich das Buch kaufen möchte kann dies hier bei Amazon tun: Ahnerts Astronomisches Jahrbuch 2013: Beobachtungstipps für den Sternenhimmel*

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und beobachten.


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