Das war mein Astronomietag 2014

Gestern war Tag der Astronomie 2014. Ein Tag der von der Vereinigung der Sternfreunde ins Leben gerufen wurde und nun schon zum 12. mal stattfand.

Natürlich habe ich über den Astronomietag berichtet und versucht so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Die Artikel dazu könnt Ihr hier und hier nachlesen. Meine Aktion: Wir bloggen den Tag der Astronomie stieß auf nicht all zu viel Resonanz, aber das ist beim ersten mal verständlich. Ich werde das nächstes Jahr einfach wiederholen.

Wie lief aber nun mein Astronomietag 2014 so ab? Darüber möchte ich hier kurz berichten.

imageIch hatte ja in dem Artikel Mein Beitrag zu: Wir Bloggen den Tag der Astronomie beschrieben was es alles so im Umfeld Berlin und Brandenburg zum Tag der Astronomie gibt.

Da ich nun selbst Mitglied in der Wilhelm-Foerster-Sternwarte bin, habe ich mich natürlich entschlossen dort hinzufahren und meiner Frau einmal zu zeigen, was ich dort jeden Montag zu Astronomie-AG so tue.

Obwohl der gesamte Vormittag bewölkt war und in der Sternwarte zum Tag der Astronomie die Beobachtung stand, haben wir uns am frühen Nachmittag auf den weg gemacht. Irgendwie muss man ja auch mal rauskommen.

Einen Vortrag wollten wir uns nicht anhören, aber ich wollte meiner Frau die Teleskope zeigen.

Als erstes sind wir natürlich im Zeiss Planetarium vorbeigegangen und da ich es bis dato noch nicht geschafft hatte mein Mitgliedsausweis abzuholen, habe ich die Gelegenheit genutzt und habe mir diesen an der Kasse besorgt. Nun habe ich auch ein Mitgliedsausweis in meiner Brieftasche.

IMG_0478Nachdem wir uns das Planetarium angeschaut haben und die vielen Exponate bestaunt hatten, haben wir uns auf den Weg zu einem kleinen Spaziergang auf den Insulanerhügel gemacht. Dort kann man einen schönen Spaziergang genießen und entspannen. Man hört die Vögel zwitschern und kann den Eichhörnchen zuschauen wie diese Ihre erste Nahrung sammeln.

Je höher man den Hügel hinaufkommt, desto schöner wird dann auch die Aussicht IMG_0480dort. Man hat einen tollen Ausblick über Berlin.

An der Sternwarte angekommen mussten wir erst einmal feststellen, dass doch so 20-30 Besucher dort herumliefen. Ich dachte ja, dass dort so gar nichts los wäre, aber da habe ich mich getäuscht.

Ich kann nun nicht sagen wie viele Besucher über den Tag verteilt dort aufschlugen, aber ich denke mal das es doch ein paar Hundert gewesen sein dürften.

IMG_0482Natürlich konnte man nicht beobachten. Über Berlin war den gesamten Tag und auch in der Nacht eine dichte Wolkendecke vorhanden.

Trotzdem konnten wir uns die Teleskop anschauen. Als erstes gingen wir natürlich zum Bamberg-Refraktor. Der ist allein durch seine Bauweise sehr interessant. Dort wurde dann ein wenig über die Geschichte des Refraktors erzählt und natürlich wie ein solch großes Teleskop funktioniert und bedient wird.

IMG_0483Anschließend durften wir mal durch das Teleskop schauen. Ziel war eine Turmuhr, da der Himmel selbst keine Ziele anbot. Wir waren so ca. 12-15 Personen und alle wollten mal durch dieses große Teleskop schauen.

Meine Frau und ich schossen ein paar Fotos. Alle Bilder kann man sich übrigens auf unserer Facebook-Seite zu diesem Blog anschauen. Wenn Ihr schon mal da seid, vergesst nicht auf Gefällt mir zu drücken.

IMG_0485Natürlich gibt es auch ein Beweisfoto, dass ich durch den Refraktor geschaut habe. Und es gibt auch ein Foto, wie ich aussehe, wenn ich am Teleskop gestanden hatte.

Ja, selbst am Tage freue ich mich über dieses tolle Hobby und wie viele schöne Facetten die Astronomie hat. Anschließend haben noch einige Gäste sich unterhalten und der Vortragenden (Sie möge mir verzeihen, ich habe den Namen vergessen) viele Fragen gestellt. Das fasziniert mich immer wieder und ich habe gern zugehört.

IMG_0489Es ist doch immer wieder erstaunlich wie viele Fragen die Menschen zur Astronomie haben und wie wenig vom Staat und z.T. auch von den Vereinen für die Öffentlichkeitsarbeit getan wird. Naja, ich werde weiter daran arbeiten und hoffe dem einen oder anderen den Astronomietag fürs nächstes Jahr schmackhaft zu machen.

Wir sind dann rüber zum 75 cm Spiegelteleskop (75cm Zeiss-Richey/Chretien-Reflektor, 5,8m Brennweite) des Vereins gegangen. Dort konnte man zwar auch nicht beobachten, aber es konnten sich Videoaufnahmen des Teleskops angesehen werden. Okay nicht des Teleskops, sondern des Himmels aufgenommen mit dem Spiegelteleskop.

Ist schon Klasse was ein 75 cm-Spiegel aufnehmen kann. Meine Frau war fasziniert. Und ich natürlich auch. Danach sind wir noch ein wenig spazieren gegangen und haben die angenehme Luft und den Tag noch genossen.

Ich muss sagen, dass mir ein solcher Tag von der Entspannung und von meinem Hobby her sehr viel bietet. Ich habe einige Infos über den Refraktor aus unserer Sternwarte bekommen und habe mit einigen Vereinsmitgliedern quasseln können, die ich nun noch nicht kannte.

Mir hat der Astronomietag 2014 sehr viel Spaß gemacht und ich kann es jedem nur Empfehlen sich zu diesem tollen Tag mal in eine Sternwarte oder zu einem Verein zu begeben.

Ausblick Astronomietag 2015 am 21. März 

Der Astronomietag für das nächste Jahr steht auch schon fest. Am 21. März 2015 wird der nächste Astronomietag stattfinden. Unter der Webseite Astronomietag.de kann man sich die ersten Informationen holen.

imageNatürlich wird dieser Tag wieder von der VdS (Vereinigung der Sternfreunde) ausgerichtet.  Das Thema wird hier Schattenspiele sein. Das hängt damit zusammen, dass am 20. März 2015 eine partielle Sonnenfinsternis vom Deutschland aus zusehen sein wird und am 21. März wird der Mond Io vor den Jupiter wandern und seinen Schatten auf diesen werfen. Das wäre also schon ein Ereignis welches man Live beobachten könnte. Hoffentlich spielt das Wetter nächstes Jahr mit.

Ich werde dann wieder dazu Aufrufen das alle Blogger sich an diesem Tag beteiligen und mit mir zusammen den Tag der Astronomie bloggen.

Quelle: Alle Bilder ohne Personen drauf sind frei verwendbar. Diese stehen unter der (CC WFS e.V. + Stefan Gotthold) und können unter Namensnennung verwendet werden. Bilder mit Personen drauf bedürfen der Genehmigung des Autors.

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