Mein Treffen mit dem Astronauten Chris “Major Tom” Hadfield

IMG_9879Ich glaube des Jahr ist bei mir das Jahr der Astronauten. Angefangen hat ja alles mit Alexander Gerst und der DLR-Pressekonferenz. Zu diese durfte ich gehen obwohl ich nun nicht gerade als Journalist durchgehen. Wie man in dem Bericht Mein Treffen mit dem Astronauten Alexander Gerst nachlesen kann, war das Treffen trotzdem eines meiner astronomischen Highlights.

Dann kam Sigmund Jähn auf das ATT. Leider konnte ich ich Sigmund nicht treffen, da er keine Interviews mehr gibt und nur wegen seines Vortrages dort war. In der Zeit des Vortrages haben Paul Hombach, Daniel Fischer und das Team von mindandvision die Sternstunde mit Liveprogramm vom ATT erstellt. Und nun hab ich auch noch den singenden Astronauten von der ISS getroffen. Major Tom oder wie sein normaler Name ist: Chris Hadfield.

Darüber das Chris auf Tour ist, habe ich schweren Herzens berichtet. Warum “schweren Herzens”? Naja, mein Blog wird mittlerweile von mehr als 10.000 Menschen im Monat gelesen und da ich gern Astronauten und anderen Helden aus dem Weltall für mich haben will, konnte ich diesen kleinen Tipp nur schweren Herzens weitergeben ;-)

Das war natürlich nur ein Spaß. Ich habe gern darüber berichtet und hoffe das einige dadurch auch den Astronauten Chris Hadfield treffen konnten. Am 12. Mai habe ich für Euch diesen Artikel geschrieben: Astronaut Chris Hadfield is in the Town (München, Berlin, Hamburg) und da dieser von Euch bei Twitter und Facebook verteilt wurde, denke ich dass es doch gelungen ist seine Tour ein wenig mit zu promoten.

Chris Hadfield hat ein Buch geschrieben. Anleitung zur Schwerelosigkeit* heißt dieses Buch und dieses sollte nun mit einer Deutschland-Tour promotet werden. Seine Schwiegertochter schrieb mich an und ich war gern bereit einen Astronauten zu unterstützen. Im Zuge der Promoaktion kam Chris auch nach Berlin und das freute mich sehr. Wir Berliner hatten sogar noch Glück. Sowohl in München (die Stadt die er vor Berlin besuchte) als auch in Hamburg (die Stadt die er nach Berlin besuchte) musste man sich Eintrittskarten kaufen und der Laden war, dank auch mir, Ausverkauft.

In Berlin durfte man sich Anstellen und wer schnell war Stand vorn und wer nicht schnell war, der sah keinen Astronauten. Der Termin stand also und es gab keine Tickets. Am 19.05.2014 um 19:00 Uhr in dem Kulturkaufhaus Dussmann, sollte Chris Hadfield also auftauchen.

Chris Hadfield im Kulturkaufhaus

Da es nicht meine Art ist zu spät irgendwo hinzukommen, war ich wie immer zu früh. Um halb 6 war ich schon da und schlenderte durchs Kaufhaus. Ich kenne Dussmann und eigentlich halte ich mich fern, da ich IMMER Geld für Bücher ausgeben. Dieses mal fiel es mir ein wenig leichter, da ich nun schon wusste das ich ein Buch kaufen werden. Das obige nämlich.

IMG_9881Nun gut, gegen 18 Uhr bin ich also runter und in den letzten 30 Minuten hatte sich doch schon eine beachtliche Schlange gebildet. Ich schätze mal, dass ich so ca. 20-30 Leute vor mit befanden. Und hinter mir füllte sich die Schlange sehr schnell. Zum Schluss konnte ich das Ende der Schlange nicht mehr sehen. Diese schlängelte sich quer durch Dussmann.

Mir war ja klar das in Berlin ganz viele Menschen dahin kommen. Ich bin mal einfach so großkotzig und sag das die alle sicherlich meinen Blog-Artikel und meine Tweets bei Twitter gelesen haben. Auch wenn das nicht der Fall war, für mein Ego hört sich das besser an.

Dann kam der Einlass und alles stürmte nach unten. Ich war noch nie dort und von daher kannte ich mich nicht aus. Es war eine kleine Bühne aufgebaut und ca. 4-5 Stuhlreihen standen dort. Ich denke mal das so 100 Leute Platz hatten. Ich bin aber wirklich schlecht im Schätzen. Es war auf jeden Fall sehr voll und die Leute saßen auf dem Boden und standen hinten an der Wand.

Dann wurde Chris Hadfield von einer Dussmann-Angestellten angekündigt. Sie stotterte mir ein wenig und machte das wohl zum ersten mal. Ist ja auch egal, wir waren ja nicht wegen Ihr dort.

Dann kam Chris mit seiner Schwiegertochter Kata (die mich ja anschrieb und ich deshalb den ersten Artikel schrieb) und einem kleinen Gefolge bestehend aus: Dr. Zink (Wissenschafts-Journalistin) und irgendeinem Promi der aus dem Buch las. Ich kannte den Mann nicht, aber seine Stimme war gut geeignet zum Vorlesen.

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Frau Dr. Zink sieht man Links im Bild und Chris erkennt ja jeder. Frau Dr. Zink hat übrigens mit der Fernsehsendung des ZDF – Terra X – zu tun. Leider übersetzte Sie sehr unzureichend und ich war doch froh um meine Englischkenntnisse. Eher aufgestoßen ist mir das fehlende Vokabular für den Sternenhimmel. Dieser bzw. das Weltall wurde dann doch häufiger als Universum bezeichnet. Und wenn man jemanden zuspricht nach oben ins Universum geflogen zu sein, dann ist das schlicht eine falsche Aussage. Sie war zwar sehr nett und spaßig, aber nicht förderlich und zum Glück auch nicht der Mittelpunkt der Veranstaltung. Das war Chris.

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Chris ist wirklich ein lockerer, lustiger Typ. Er weiß mit den Leuten umzugehen und hat keine Scheu. Als er auf dem Rück liegen beschrieb, wie man in einem Spaceshuttle sitzt, war das Eis schon lange gebrochen.

Er strahlt eine Aura aus und kann die Geschichte die er erlebte so Bildhaft beschrieben, dass man Ihm Stundenlang zuhören könnte.

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So beschrieb er seinen Aufenthalt im Weltall, wie er da hoch gekommen ist (liegend im Spaceshuttle) und was er so erlebte.

So auch die Geschichte aus dem folgenden MP3. Aufgenommen im RBB und gefunden in der Mediathek (durch einen Hinweis einer Kollegin): Aufnahme Chris Hadfield

Das was dort erzählt wird ist wirklich so geschehen und ist Klasse dargestellt.

Die Metapher das Eckige (der Astronaut) durch das Runde (das Loch) zu bekommen hat es mir angetan. Im wesentlichen gibt es ja mehrere solcher Metapher fürs Leben, aber die Astronauten-Metapher ist doch sehr schön und anschaulich.

Natürlich wurde dann noch das Lied gespielt und Chris musste auch dazu 1-2 Fragen beantworten. Einige Lesungen im Buch vom Promi, aber auch von Chris waren wirklich super. Ich hätte mir das Buch auch so gekauft, aber nach den Lesungen auf jeden Fall.

Neben der Audioaufnahme oben, habe ich selbst mit meiner Kamera noch ein kleines Video gedreht. Das könnt Ihr Euch nun hier anschauen.

Der Abschluss war dann natürlich von einer Autogrammstunde gekrönt und ich musste mir ein solches einfach besorgen.

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Und es gab auch noch die Gelegenheit sich fotografieren zu lassen. Und nach Alexander Gerst (siehe hier: Mein Treffen mit dem Astronauten Alexander Gerst) ist Chris Hadfield nun der zweite Astronaut den ich an meiner Seite ablichten durfte. Einfach Klasse.

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Es war einfach mal eine super tolle Abend.

Wer nun selbst auf den Geschmack gekommen ist, kann ja zumindest mal in das Buch reinschnuppern: Chris Hadfield – Anleitung zur Schwerelosigkeit*

Eine Buchrezension wird es dann auch noch hier im Blog geben. Eine befreundete Bloggerin hat ja über das Buch schon hier berichtet: Chris Hadfield: Anleitung zur Schwerelosigkeit – bei Elementares Lesen (Sachbuchblog)

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