Test von digitalen Brillengläser, Blogpartnerschaft und Astronomie

ZEISS Digital Brillengläser, ZEISS  Einstärkengläser, ZEISS Gleitsichtgläser / Was haben wohl diese drei Dinge gemeinsam? Na in erster Linie erschließt sich der Zusammenhang nicht, aber wenn man den Firmennamen dazu hört, dann kommt meist schnell ein Ahhh.

Der Zusammenhang dieser drei Punkte aus dem Titel des Artikels ist die Firma Zeiss. Diese ist bei den Astronomen vor allem wegen der Zeiss-Großplanetarien bekannt und weil Zeiss immer noch optische Geräte für die Beobachtung herstellt.

Aber neben diesen optischen Geräten (Ferngläser oder Spektive) stellt Zeiss auch Brillengläser her und hier kommt nun die Verbindung zum Bloggen und zu diesem Blog.

Wie der ein oder andere schon gesehen hat, gibt es auf der rechten Seite dieses Blogs ein neues Banner. Zeiss ist aktuell Blogpartner vom Clear Sky-Blog und darüber bin ich froh. Wie es zu der Blogpartnerschaft kam, was das alles mit digitalen Brillengläsern zu tun hat und warum ich diesen Artikel hier im Blog schreibe, erfahrt Ihr nun im folgenden Beitrag.


Zeiss und die digitalen Brillengläser

Zeiss ist ein großes Unternehmen, welches in Deutschland und auch Weltweit für die Qualität Ihrer Produkte bekannt ist. Da ich den Namen Zeiss aus der Astronomie von den Zeiss-Großplanetarien her kenne und ich selbst Brillenträger bin, bin ich aufmerksam geworden als ich das erste mal von Digitalen Brillengläsern erfuhr. Was sollte das sein? war mein erster Gedanke.

Nach einer kurzen Recherche wurde ich schlauer.

Es sind Brillengläser die in das digitale Zeitalter passen und es den Menschen und deren Augen ermöglichen sollen besser mit den neuen digitalen Anforderungen zurecht zu kommen. Nun bin ich ja eher ein skeptischer Mensch und selbst wenn bekannte Firmen etwas erzählen muss das meiner Meinung nach nicht unbedingt wahr sein.

Daher hinterfragte ich doch recht intensiv das Angebot von Zeiss zu den digitalen Brillengläsern und kam zu dem Schluss, dass dort wohl etwas dran sein musste.

Aber warum braucht man nun digitale Brillengläser?

Fangen wir bei den Fakten an.

ZEISS Einstärkengläser, ZEISS Kameraobjektive, ZEISS Gleitsichtgläser, Style und Freizeit / Ich bin Blogger und verbringen einen Großteil meiner Zeit vor dem Rechner. Ich habe sogar zwei Computer auf meinem Schreibtisch zu stehen. Ansonsten besitze ich ein iPad für die Couch oder unterwegs und natürlich auch ein Smartphone. Alles in allem bin ich gut digital vernetzt und schaue einen Großteil meines Tages auf Monitore jeglicher Form. Auch der Fernseher gehört dazu.

Das haben auch die Brillenhersteller bzw. die Brillenglashersteller erkannt und haben unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt. Zeiss hat dabei herausgefunden, dass die Augen heutzutage einem Sehstress unterliegen und das dieser Sehstress zu mehreren Symptomen führen kann.

Müde Augen, Nackenschmerzen oder Kopfschmerzen können, laut der Zeiss-Studien durch den digitalen Sehstress ausgelöst werden.

Bis zu 80mal am Tag schaut ein deutscher Smartphone- und/oder Tabletbesitzer auf sein Handy. Das dies das Sehen verändert kann ich mir gut vorstellen und wenn ich in der U-Bahn sitze, dann fällt mir schon auf das sehr viele Menschen auf Ihre Handy’s starren.

Ich kenne auch diese “müden Augen” und auch die “Nacken- und Kopfschmerzen”. Daher war ich auch bereit auf das Angebot von Zeiss einzugehen und die Gläser zu testen.

Also ging es auf zum Optiker und dort wurden erst einmal meine Augen durchgetestet. Das kann ich jedem Brillenträger nur empfehlen. Geht zu einem Optiker und lasst die Augen überprüfen. Nichts ist schlimmer als eine falsche Sehhilfe zu tragen, weil man zwei-drei Jahre nicht mehr beim Optiker zum Augentest war.

Da die Optiker in diesem Test von Zeiss ausgewählt wurden, kam ich zu einem neuen Optiker in Berlin. Ich habe mich aber so wohl bei diesem Optiker gefühlt, dass ich dort wohl häufiger hingehen werden. Dieses Wohlfühlen kam auch daher, dass ich mit dem Optiker noch einmal Sprach und mich über diese digitalen Gläser und das Sehverhalten der Menschen unterhielt.

Er bestätigte vieles von dem was man in den Studien von Zeiss liest. Auch erzählte er mir, dass mittlerweile auch Fernseher zu diesem Augenstress führen. Das liegt wohl an den Frequenzen des Fernsehers und der Monitor, die dazu führen das man weniger blinzelt als man sollte.

Er beschrieb mir aber auch das es für die Augen nicht normal ist häufiger auf ein Handy zu schauen. Evolutionär sind die Augen geschaffen um in die Ferne zu sehen. Das ist das entspannte Sehen für die Augen. Das Nahe sehen ist nur kurzfristig gut, aber über längere Zeit ist es nicht gut für das Auge. Es spannt an und führt zu diesen oft roten Augen. Ich habe diese roten Augen immer Abends nach langer Zeit vor dem Rechner und nach langem Handy-Konsum.

Da sich der Optiker des Brillenladens Offensichtlich  richtig Zeit nahm und mit mir wirklich lange sprach, wollte ich die Gläser umso mehr testen.

Mittlerweile habe ich meine Brille seit einer Woche. Gut das ist ein Zeitraum der noch nicht zum Testen oder ausreicht, aber ich habe zumindest das Gefühl das meine Augen entspannter sind. Rote Augen hatte ich jetzt in der Woche nicht mehr, aber das muss ein Härtetest erst noch zeigen. Der wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Aber ich schaue mal aktiv wie es aussieht, wenn ich wiedermal 12, 13 oder 14 Stunden vor dem Rechner sitze.

Was ist nun das besondere an den Gläsern?

Die Gläser selbst sind Gleitsichtgläser. Hierbei gibt es einen Bereich in dem Glas, welches das Nahe schauen unterstützen soll und damit den Stress, laut Hersteller, um bis zu Faktor 4 verringert.

Dabei soll, laut meinem Optiker, dieser Gleitsichtbereich das Auge unterstützen. Ich muss sagen das ich das persönlich gar nicht merke das ich nun eine Gleitsichtbrille trage. Hier macht Zeiss wirklich gute Gläser. Der restliche Bereich entspricht dem einer normalen Brillen und fördert einfach das Sehen und behebt meine Augenfehler.

Ich bin ganz Froh das Zeiss einen solchen Test anberaumt hat, da mein Optiker feststellte, dass ich dort einige Änderungen in meinen Augen zur vorherigen Brille hatte. Dieser Optiker war auch der erste der mal feststellte, dass ich wohl ungern mit meinem linken Auge schaue. Auch das floss in die Brille mit ein.

 

Ein kleiner Schock für den Astronomen

Wo mich der Optiker schockte, war die Messung der Weitung der Pupille. Laut seinem Messwert öffnet sich meine Pupille in der Dunkelheit auf nur 3,8mm. Das ist erschreckend wenig. Ich habe damit ein Problem wirklich dunkle Objekte durchs Teleskop zu entdecken.

Ich wusste aber nicht einmal das man das Messen kann. Naja gut, dass es messbar ist ist mir klar, aber das der Optiker das misst, war mir nicht klar. Also liebe Astronomen, geht doch mal zum Optiker.

Ich werde mir also meine Brillengläser und meine Augen weiterhin anschauen und mal schauen ob die digitalen Brillengläser von Zeiss wirklich das halten was Sie versprechen. Vom aktuellen Sehverhalten her bin ich sehr zufrieden mit meiner neuen Brille.

Blogpartnerschaft

Nun habe ich oben im Titel noch das Wort Blogpartnerschaft verwendet. Neben dem Test für die digitalen Brillengläser unterstützt Zeiss auch diesen Blog.

Das freut mich persönlich sehr, da auch ein Blogger Unterstützung braucht und wenn diese Unterstützung von einer Firma wie Zeiss kommt, dann ist das schon mal eine gute Sache.

Warum ich das hier erwähne? Zum einen erwähne ich das hier, weil ich Zeiss für die Unterstützung danken möchte. Zum anderen möchte ich das hier aber auch offen Ansprechen. Schließlich möchte ich Transparenz und dazu gehören auch solche Partnerschaften.

Auf dem Blog Lousy Pennies gibt es ein Bloginterview mit dem Marketingleiter Herr Hartung von Zeiss Vision Care (Augenoptik) Deutschland zu diesen Blogkooperationen. Das finde ich recht gut und es beantwortet einige der Fragen die oft die Blogleser haben.

Fazit

Auch wenn das Thema selbst sehr wenig mit Astronomie zu tun hat, habe ich zwei Dinge mitgenommen. Astronomen müssen auch Ihre Augen testen lassen. Vor allem die Brillenträger sollten das tun. Den digitalen Stress kann man mit der App von Zeiss testen (sieh unten bei den Links). Und zum anderen habe mitbekommen, dass meine Dunkeladaption schlecht ist. Das werde ich noch einmal prüfen lassen.

Ansonsten kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sich das Sehverhalten der Menschen durch die digitale Gesellschaft ändert und man darauf reagieren muss. Zeiss tut dies durch seine neuen Produkte. Ich werde es mir anschauen oder besser ich werde durchschauen und mal sehen was dieser Test mit dem Brillengläsern noch bringt. Im Moment bin ich zufrieden mit der Brille und den Zeissgläsern und zum anderen habe ich eine tollen Optiker durch diese Aktion gefunden.

Links:

Zeiss – Digitale Brillengläser

APP zum Messen des digitalen Sehstress

Hinweis: Dieser Artikel entstand im Zuge der Vereinbarungen mit dem Blogpartner Zeiss und wird damit als “sponsored Post” gekennzeichnet. Inhalt des Beitrages wurde nicht vom Blogpartner vorgegeben oder in irgendeiner Form korrigiert/zensiert.

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2 comments

  1. Vielen Dank für die lobende Erwähnung :)

    Die individuelle Beratung ist für uns selbstverständlich und die Problematik Arbeitsplatz & digitales Leben ist auf Grund der vielen verschiedenen Anforderung nicht ganz einfach zu erklären. Ich hoffe trotzdem, dass es auch Spaß gemacht hat ;)

    Wenn Sie noch einmal die Frage der Pupillengröße/-durchmesser klären möchten, am 20.06 sind die Geschäfte der Friedrichstraße auf Grund einer Veranstaltung länger geöffnet. Wir können gern die Gelegenheit nutzen und noch einmal eine Messung der Pupillen im adaptierten Zustand machen (sprich, wenn sich die Augen bereits an die Dunkelheit gewöhnt haben)

    Mit bestem Gruß
    Norman Wensky & Team
    -Ihr Augenoptiker-

  2. […] auch nicht repräsentativ, aber immerhin haben bis dato drei weitere Tester, Stefan Gotthold vom Astronomie-Blog Clear Sky, Mathias Winks vom Lifestyle-Blog whudat und Martin Behrendt von wihel.de anscheinend gute […]

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