Apollo 11 – vor 45 Jahre landete die Menschheit auf dem Mond

Es sind “nur” 45 Jahre her. 45 Jahre in denen die Menschheit riesige Projekte im Weltall umgesetzt haben.

45 Jahre ist die hälfte eines Menschenlebens und trotzdem gehen wir mit riesigen Schritten voran. Vor 45 Jahren setzte der erste Mensch seinen Fuß auf einen anderen Himmelskörper. Heute leben einige Menschen länger als 6 Monate im All und Arbeiten dort.

Wir leben in einer spannenden Zeit und daher möchte ich in diesem Artikel über die Mondlandung schreiben und Euch, lieben Leserinnen und Leser, aufzeigen das es nicht immer viel Zeit braucht um große Fortschritte zu machen.

Dieser Artikel geht also zurück in die Zeit vom 16. Juli 1969 bis zum 21. Juli 1969 und betrachtet die Mondlandung.

Wir schreiben das Jahr 1969. Ich bin noch nicht geboren und an mich ist auch noch nicht zu denken. Mein Auftritt auf die Welt kommt erst 7 Jahre später. Trotzdem findet hier ein Ereignis statt, welches mich später beeindruckt.

Der Start von Apollo 11

Seit einem Tag ist die Saturn V Rakete auf dem Weg zum Mond. Gestartet ist Sie gestern am 16. Juli 1969.

Von dem Kennedy Space Center in Florida ging es um 13:32 Uhr (UTC) los. Drei Astronauten wurden mit brachialer Gewalt in den Weltraum befördern und sind nun auf dem Weg zum Mond.

Die Mission trägt den Namen Apollo 11 und wie die Zahl zeigt ist es nicht die erste Mission aus dem Apollo Programm. Nachdem die Rakete gestern im Orbit angelangt war, umrundete Sie die Erde anderthalbmal, zündete die  dritte Raketenstufe und machte sich auf dem Weg zum Mond. 350.00 Kilometer ist er weg und er sollte in den nächsten 2 Tagen immer größer werden.

In der kleinen Rakete befinden sich die drei Astronauten der NASA. Auf engstem Raum und in einer Kapsel auf dem Weg zum Mond. Umgeben von einer der feindlichsten Umgebungen im Universum. Kalt, Luftleer und ohne die Chance auf Rettung.

Neil Armstrong, Michael Collins, Buzz Aldrin (v.l.n.r.)Neil Armstrong (links), Edwin “Buzz” Aldrin (rechts) und Michael Collins sind die drei Helden der nächsten Tage und werden bald in die Geschichte eingehen.

Am 19. Juli 1969, also übermorgen, sind die drei in eine Mondumlaufbahn eingeschwenkt und umkreisen unseren Trabanten nun. Die Mission ist bis jetzt ohne Probleme verlaufen. Was natürlich zu erwarten war. Schließlich waren die Amerikaner nicht das erste mal beim Mond. Doch dieses mal sollte ja noch etwas mehr passieren.

Step to the Mond (Der Schritt auf den Mond)

Am 20. Juli bestiegen Aldrin und Armstrong die Mondlandefahre und machen sich bereit. Die Trennung vom Mutterschiff erfolgt problemlos. Collins überwachte alles und Aldrin und Armstrong machten sich auf dem Weg zu Ihrem wohl größten Abenteuer.

Der Anflug auf die Mondoberfläche war mit einigen kleineren Schwierigkeiten verbunden. Diese konnte aber in den Griff bekommen werden. Beim Endanflug der Raumfähre Eagle (Adler) auf den Mond führte der Autopilot die beiden Astronauten in einen Mondkrater mit Gesteinsbrocken. Neil übernahm nun die Steuerung per Hand und überflog den Krater.

60 m weiter landete Neil Armstrong die Raumfähre Eagle dann sich auf einer ebene Stelle. Man sollte aber nun nicht denken, dass dieses Manöver einfach ist. Der Treibstoff wurde extrem knapp berechnet und das Manöver brachte die Eagle an die Reservegrenze. Auch wenn man später feststellte, dass wohl mehr Reserve vorhanden war, konnten Aldrin und Armstrong das nicht wissen.

Hätte das Manöver nur 20 Sekunden länger gedauert, dann wäre keine Landung möglich gewesen und die beiden Astronauten hätten die Landung abgebrochen.

Am 20. Juli 1969 vermeldete Neil Armstrong um 20:17:58 Uhr:

“Housten, Tranqility Base here. The Eagle has landed!”
(“Housten, hier ist der Stützpunkt Tranquility Base. Der Adler ist gelandet!”)

Sie waren auf dem Mond. Den Rest kennt fast jeder Mensch auf dieser Welt.

2 Stunden dauerten noch die Vorbereitungen für den Rückflug. Weitere 3 Stunden wurde der Ausstieg vorbereitet.

Am 21. Juli 1969 um 2:56:20 UTC betraten die beiden Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin den Mond. Neil Armstrong war dabei erster und sein bekannter Satz ging um die Welt.

“That’s one small step for <a> man, one giant leap for mankind”

(Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit)

Zu dieser Zeit schauten etwa 600 Millionen Menschen am Fernseher zu und erlebten so eines der herausragendsten Ereignisse der Raumfahrtgeschichte.

Edwin “Buzz” Aldrin folgte 20 Minuten später aus der Fähre. Natürlich waren die beiden nicht da um einfach nur auf dem Mond spazieren zu gehen. Nach dem Aufstellen der amerikanischen Flagge machten sich die beiden an das Aufstellen einiger Forschungsgeräte und Messstationen.

Auch ein Laserprojektor wurde aufgestellt. Diesen nutzte man um die Entfernung Mond und Erde präzise zu messen.

Nach 2 Stunden und 31 Minuten war der Besuch beendet und Armstrong und Aldrin machten sich auf den Rückweg. Die Landefähre startete Problemlos und 4 Stunden später koppelte Sie an das Mutterschiff an.

Am 24. Juli 1969 um 16:50 Uhr (UTC) wasserte die Kapsel im Pazifik und wurde von einem Bergungsschiff aufgenommen. Der erste bemannte Flug zum Mond mit Landung und Mondspaziergang war damit beendet.

45 Jahre später

45 Jahre ist dieses Ereignis her. Die meisten unserer Eltern haben es noch erlebt und können sich erinnern. Ich kenne einige Vereinsmitglieder und es macht Spaß sich mit Ihnen über das erlebte zu unterhalten.

Fragt doch auch einmal in Eurer Familie. Einen Opa vielleicht oder Eure Eltern. Auch im Astronomie-Verein. Ich bin sicher Ihr werden den einen oder anderen finden und er wird mit Begeisterung von den Tagen berichten.

In diesem 45 Jahren haben wir unheimlich viel gelernt und viele weitere große Schritte in Richtung Weltall getan.

Die Internationale Raumstation, die Marsmission mit Opportunity und Curiosity oder auch die Rosetta-Mission um auf einem Kometen zu landen.

Das alles sind heute tolle Ereignisse. Aber Sie können nicht mit dem Gefühl mithalten, das man empfindet wenn man sich mit der Mondlandung oder dem ersten Menschen im All (Juri Gagarin) beschäftigt.

45 Jahre ist es nun her und ich bin gespannt was die Menschheit in den nächsten 40 Jahren schafft. Das alles werde ich noch miterleben dürfen und freue mich sehr, die Astronauten und Kosmonauten auf Ihren Wegen begleiten zu dürfen. Die Berichte über die Raumsonden und die Erforschung des Weltalls. All das sind Themen die mich begeistern.

Daher danke ich der Raumfahrt und den drei Astronauten Apollo 11.

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One comment

  1. Mr. MIR sagt:

    Ja, die Amis waren auf dem Mond! Ramen.

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