Wie kam der Whisky auf die ISS und warum landete er wieder auf der Erde?

Ardbeg_in_Space_-_KeyVisualIch möchte Euch heute mal ein eher ungewöhnliches Projekt vorstellen. Dieses Projekt sorgt für Antworten auf die beiden Fragen die ich oben im Titel gestellt habe.

Ich möchte nämlich beantworten wie eigentlich der Whisky auf die Internationale Raumstation (ISS) kam und warum er nicht getrunken wurde, sondern er wieder auf der Erde landete.

Um aber die ganze Geschichte erzählen zu können, muss ich in das Jahr 2011 zurück gehen. Lest hier nun also die Geschichte wie der Whisky auf die ISS und wieder zurück kam.


Das Weltraumabenteuer begann 2011

Der Whiskyhersteller Ardbeg schien sich die Frage zu stellen, wie wohl Whisky sich entwickelt, wenn dieser in der Schwerelosigkeit reift. Mit dieser Frage im Kopf entstand das Projekt Ardbeg in Space und es gelang nun genau diesem Whisky-Hersteller sogenannte Space-Vials, das sind kleine Ampullen, gefüllt mit Whisky in den Weltraum zu schießen zu lassen. Und das Ganze nicht nur weil es sein Whisky war, sondern weil es sogar einen wissenschaftlichen Hintergrund gib.

Mit dem Versorgungsmodul  Progress 45 auf einer Sojus-Rakete wurde dieses Vorhaben am 30. Oktober 2011 vom Raumbahnhof Baikonur aus Realität.  Um 10.11 Uhr wurden die kleinen Ampullen zum schnellsten Whisky der Welt und sollten nun 3 Jahre im Weltraum verbringen. Schritt 1 war getan. Aber warum tut man diesen Schritt?

Das Experiment & Whisky-Reifung im All

Nachdem die Versorgungskapsel die Internationale Raumstation erreichte begann das Experiment. Der Whisky durfte reifen. Er wurde nicht getrunken. Schließlich will man ja etwas in Erfahrung bringen.

Zeitgleich wurde auf der Erde ein paralleles Experiment mit gleichem Aufbau und natürlich unter Einfluss der Schwerkraft gestartet. Das dient der Vergleichbarkeit, sonst lassen sich sehr schwer Änderungen nachweisen.

Nun könnte man sich Fragen stellen, was das Ganze soll? Na zum einen besitzt Ardbeg nun einige Ampullen mit dem schnellsten Whisky der Welt und dazu noch einem der in Schwerelosigkeit gereift ist.

Die Überlegung hinter dem Experiment ist aber ebenfalls Folgende:

In den Ampullen befindet sich ja nicht einfach Whisky, sondern sogenannte Terpene. Das sind chemische Verbindungen die als sekundäre Inhaltsstoffe in Organismen vorkommen. Die biologische Funktion von Terpenen sind aber nur unzureichend erforscht und da in der Natur unter anderem auch alkoholische Terpene vorkommen hat man sich entschlossen mit Ardbeg zusammen zu arbeiten.


Hinweis für Eltern, Kinder und Jugendliche

Liebe Eltern, liebe Jugendliche und auch liebe Kinder,

wer in Deutschland Alkohol kaufen will, vor allem Whisky oder ähnliche starke alkoholische Getränke, muss mind. 18 Jahre alt sein. Das hat seinen Grund. Alkohol kann vor allem bei Kindern und Jugendlichen starke Schäden anrichten. Nicht nur die Möglichkeit davon abhängig zu werden, sondern auch gesundheitlichen Schaden kann man von Alkoholkonsum davon tragen. Daher möchte ich hier noch einmal darauf hinweisen. Liebe Eltern, sprecht mit Euren Kindern und liebe Kinder und Jugendlichen, macht kein Blödsinn und kauft Euch Alkohol wenn Ihr noch nicht 18 Jahre alt seid. Ich würde das niemals unterstützen, dass Ihr Alkohol trinkt.

Auch Ardbeg hat sich auf die Fahne geschrieben, die Menschen zu Informieren mit Alkohol verantwortungsvoll umzugehen. Daher kommt man auf der Webseite auch nicht weiter ohne sein Alter anzugeben.

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Die Rückreise 2014

Nun musste der Whisky im All also 3 Jahre reifen. 3 Jahre lange wurden diese Ampullen oben auf der ISS nicht angefasst und in diesem Jahr, im Jahr 2014, kam nun der Whisky wieder auf die Erde.

Ungefähr 17.500 haben sich die kleinen Vials dabei um die Erde bewegt und dann kamen die Proben nun wieder zurück nach Hause.

Die nächsten Schritte

Jetzt kommen die Wissenschaftler dran und werden die entstandenen Molekülverbindungen testen und analysieren. Man erhofft sich dadurch mehr Erkenntnis über die oben angesprochenen Terpene und wie sich diese bilden. Dieses Wissen kann dann in der Medizin oder Pharmazie eingesetzt werden.

Aber auch die Chemiker des Whiskyherstellers Ardbeg werden sicherlich an den Untersuchungen beteiligt werden und schauen ob es wirklich einen Einfluss der Schwerkraft auf die Reifung solcher Verbindungen im Whisky gibt.

Und wer weiß, vielleicht kommt ja mit dieser Erkenntnis mal ein Whisky heraus, der gar kein Whisky mehr ist. Vielleicht ist es dann ja was ganz anderes. Ich finde die ganze Geschichte schon recht spannend.

Die Gesamte Spacestory des Whiskys findet man übrigens auf der Webseite Ardbeg in Space oder man folgt den Ardbeg-Machern einfach auf Twitter unter dem Kanal @Ardbeg_de.

Jetzt muss man leider warten bis die Wissenschaftler Ihre Arbeit getan haben und die Auswertungen veröffentlicht werden. Daher kann ich im Moment gar nicht viel mehr über den Space-Whisky berichten. Sobald ich aber mehr weiß informiere ich Euch natürlich.


Zusatzhinweis: Seit gestern kann man auf der Webseite von Ardbeg auch das altbekannte Spiel SpaceInvaders in einer abgewandelten Form spielen. Bei Ardbeg wurde es natürlich in Islay Invaders umbenannt. Mach trotzdem Spaß. 

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Ich bin ja mal wirklich gespannt ob und was bei der ganzen Aktion rauskommt, außer Aufmerksamkeit natürlich.

2012 wurde zu dem ganzen Projekt schon ein Artikel auf der WhiskyNews geschrieben. Dort kann man sich also auch über den Fortschritt und die Projektdefinition informieren. Ich hoffe aber das wir noch mal etwas hören vom Ardbeg-Space-Whisky.

Dieser Artikel ist ein Advertorial. Der Inhalt wurde persönlich von mir ohne jeglichen Vorgaben erstellt.

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One comment

  1. […] ist mir der Stefan Gotthold doch glatt mal wieder zuvorgekommen – kaum taucht man endlich einmal ab, um am nächsten Buch zu […]

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