Ein Besuch in einer Raumstation oder wie ich ins Orbitall kam

IMG_0101Tja manchmal sind Kontakte knüpfen und deren Wege wirklich unergründlich. Ich war bei uns im Planetarium am Insulaner um mir eine Premiere anzuschauen. Auf Facebook berichtete ich davon. “Milliarden Sonnen” – eine deutsche Produktion an der das Planetarium mitgearbeitet hat.

Natürlich lernt man immer viele Menschen kennen und bei vielen bleibt es auch bei der ersten Begegnung. Aber einige Menschen die man kennen lernt führen einen weiter und auch hier was das der Fall. Nur ganz nebenbei lief ein Herr an mir vorbei und die Planetariumsleiterin hielt Ihn auf und stellte Ihn mir vor.

Das mich diese Begegnung in meine Kinderzeit zurück versetzen würde, war mir noch nicht klar. Und das ich in einem der größten Raumfahrtzentren für Kinder und Jugendliche in Deutschland landen würde, auch nicht.


Der Kontakt

Herr Zahn arbeitet beim FEZ, dem Kinder-, Jugend- und Familienzentrum hier in Berlin.

Ich kenne das FEZ sehr gut aus meinen Kindertagen und auch das hier viel in Richtung Raumfahrt und Astronomie läuft. Gut beim Zweiteren läuft nicht ganz so viel, aber dafür bin ich ja da.

Natürlich hatten wir nur sehr wenig Zeit, da die Premiere anfing und so tauschten wir unsere Visitenkarten aus und plauderten ganz kurz. Endet tat das Gespräch mit einer Verabredung mal mehr zu machen.

Zu Hause angekommen schrieb ich natürlich Herrn Zahn an und bekam auch prompt Antwort. Wir verabredeten uns und so mache ich mich einige Tage (es waren sogar über 2 Wochen) auf den Weg zum FEZ. Da das FEZ nicht all zu weit entfernt ist, machte ich das mit dem Fahrrad und bekam eine schöne herbstliche Radtour geschenkt.

Da sich das FEZ in einer tollen Parkanlage Berlins, der Wuhlheide, befindet kann man dort auch super Radfahren.

Nach einer kurzen Strecke und einer interessanten Stelle, war es nicht mehr weit bis zum FEZ. Die interessante Stelle war übrigens die ModellPark Berlin-Brandenburg. Dies ist sicherlich mal einen Besuch wert.

Das FEZ tauchte dann auch vor mir auf und meine Kindheit war Schlagartig wieder da.

Das Gebäude und der Brunnen vor dem Gebäude zeigten mir ganz plötzlich viele tolle und unbeschwerte Stunden. Manchmal weiß man nicht mal mehr, dass man diese Erinnerungen überhaupt noch hat.

Ich hatte schon ein wenig Bammel rein zugehen, also schaut ich erst einmal von Außen alles an. Ich glotze (wirklich) auch mal durch die Scheiben des angeschlossenen Schwimmbades. Dort bin ich das erste mal Todesmutig von einem 5er-Turm gesprungen. Wahrscheinlich um Mädchen zu beeindrucken, aber das kann ich nicht mehr genau sagen.

Die Zeit schritt voran und natürlich musste ich rein. Schließlich hasse ich es wie die Pest zu spät zu kommen.

Drinnen hat sich sehr viel verändert. Klar der Rohbau, Wände und Treppen sind die gleichen, aber die Umgebung hatte sich geändert. Dadurch kam also kein Erinnerungsschock mehr auf mich zu.

Ich fragte mich durch und landete im Orbitall.

Das Orbitall

Herr Zahn begrüßte mich und stellte mich auch seiner Chefin vor: Frau Dr. Sylvia Reinhardt.IMG_0100

Herr Zahn führte mich gleich in den Kontrollraum der “Raumstation” und wir mussten erst eine Jugendgruppe abwarten, die sich gerade in der Raumfähre befanden. Ich fand es schon sehr cool.

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Natürlich fragte ich danach ob man den Bilder machen dürfe und erklärte auch was ich mit den Bildern vorhatte. Nachdem die Kinder nun fertig waren, führte mich Herr Zahn im Orbitall herum und zeigte mir alles.

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Toll ist, dass auf der Kapsel oben lauter Astronauten unterschrieben haben. So auch Sigmund Jähn im Jahr 79.

Im inneren des Orbitall konnte man leider weniger Bilder machen, da es teils recht dunkel war, aber unten sehr Ihr es und könnt Euch sicher vorstellen wie es da aussieht.

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Natürlich gehört auch eine kleine Ausstellung dazu und ein Vortragsraum mit Leinwand ist auch vorhanden.

Fazit

Ich fand den meinen Besuch sehr spannend und vor allem auch der Anfang der mich in meine Kindheit zurück gebracht hat. Das Orbitall stand zu meinen Tagen als Kind leider noch nicht. Ich kann es aber jeder Schulklasse nur empfehlen. Ruft dort mal an und schaut mal das die Kinder ins Weltall kommen.

Ich war natürlich nicht nur wegen dem Orbitall dort, sondern sprach mit Frau Dr. Reinhardt und Herrn Zahn sicherlich noch 2 Stunden bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen (den Ihre Tochter gebacken hatte). Somit warf ich auch mal einen Blick hinter die Kulissen.

Leider kann ich an dieser Stelle noch nicht mehr verraten, aber soviel sei gesagt: Es wird nicht der letzte Besuch im FEZ gewesen sein.

Hier kommt Ihr zur Webseite des Orbitall: orbitall Raumfahrt im FEZ oder Ihr geht auf die Facebook-Seite: obitall bei Facebook

Es gibt sogar Sternfreunde im FEZ und diese werde ich auch noch einmal aufsuchen müssen. Die Sternfreunde im FEZ findet Ihr bei Facebook unter: Sternfreunde im FEZ

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