Astronomie in Berlin auf der Internationalen Grünen Woche (Rückblick)

Ende Grüne Woche 201510 Tage verbrachten einige astronomische Institutionen auf der Internationalen Grünen Woche 2015 (#IGW2015).

Einen großen Stand hatten wir dort und sogar ein mobiles Planetarium stellten wir unseren Besuchern mit einer ganz eigenen produzierten Planetariumsshow zur Verfügung.

Einen kleinen Rückblick auf die Messetätigkeiten, Erfahrungen die wir sammeln konnten und wer alles dabei war, gibt es hier in diesem Artikel.


Internationale Grüne Woche 2015

Die Messe ist beendet und eigentlich kann man nun sagen, dass alles vorbei ist. Trotzdem möchte ich die Gelegenheit nutzen einen kleinen Rückblick auf die Messe zu werfen.

Über den Start der Internationalen Grünen Woche (IGW)  berichtete ich hier im Blog. Und ich rief natürlich alle Besucher des Blogs auf uns einfach mal zu besuchen.

Wer diesen Aufruf noch einmal nachlesen möchte, kann das in diesem Artikel gern tun: Internationale Grüne Woche Berlin mit himmlischer Unterstützung.

Der Aufmerksame Leser stellt bestimmt schon wieder fest das ich hier schon wieder von WIR spreche.

Das WIR hat auch einen Grund. Der Stand auf der Internationalen Grünen Woche war eine Gemeinschaftsaktion von mehreren Partner. Die Astronomischen Einrichtungen in Berlin und das Mobile Planetarium von Hans-Peter Schneider sowie ich mit meinem Clear Sky-Blog stellten die Ausrüstung, die Standbetreuer, das mobile Planetarium und natürlich auch die Show-Vorführer aller 10 Tage auf der Messe.

Hier seht Ihr nun noch einmal wer WIR ist.

Wir, das sind…:

Die meisten Leiter dieses WIR’s kann man auf dem folgenden Bild sehen:

Bild (v.l.n.r.): Hands-Peter Schneider (Mobiles Planetarium, Zeulenroda), Florian Horn (Zeiss Großplanetarium), Monika Staesche (Planetarium am Insulaner), Stefan Gotthold (Clear Sky Blog)

Das obige Bild war eine gute Gelegenheit am ersten Messetag einmal die meisten beteiligten auf ein Bild zu bekommen.Im Hintergrund sieht man das Mobile Planetarium in dem ich meine hauptsächliche Messezeit verbrachte.

Statistik und kleine Geschichten

Die Messezeit war echt toll. Wir hatten eine eigens für die Messe produzierte Planetariumsshow am laufen und diese kam auch sehr gut bei den Menschen an.

die Statistik kann sich wirklich sehen lassen. Obwohl die Messebesucher nicht auf ein Planetarium vorbereitet waren, konnten wir durch aktives Handeln insgesamt 3.395 Besuchern unsere Planetariumsshow zeigen.

Das sind im Schnitt 339,5 Besucher an jedem Messetag. Bei ca. 8 Stunden Messebetrieb (einige Tage waren länger) sind das 42 Besucher pro Stunde. Hier darf man aber beruhigt die erste Stunde (zwischen 10 und 11 Uhr) und auch die letzte Stunde abziehen, da hier erfahrungstechnisch kein Besucher im DOME war. Damit bleiben ca. 6 Stunden pro Messetag übrig und das erhöht die Durchschnittszahl auf 56 Besucher pro Stunde. 3 Shows gab es in den Hauptzeiten pro Stunde und so manches mal war man 4-5 Shows hintereinander im DOME. Trotz der hohen Wiederholraten hat mir die Show jedes mal Spaß gemacht.  

Am Stand selbst führten meine Kollegen Gespräche mit 160 Besuchern der Messe und wir konnten insgesamt 1.750 Flyer der Archenholdsternwarte und der Wilhelm-Foerster-Sternwarte unters Volk bringen.

Kleine Geschichten gibt es natürlich auch immer wieder zu berichten.

Blogleser auf der Messe

Die Wahrscheinlichkeit war gering eine der Blogleser auf der Messe zu treffen. Schließlich ist es eine Food-Messe und keine Astromesse. Trotzdem gibt es den einen oder anderen Leser aus Berlin und tatsächlich outete sich einer der Blogleser.

Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen nach 5 Shows in Folge dann auch noch die 6. Show zu machen. Schließlich sind die Leser dieses Blog der Antrieb immer wieder neue Artikel zu schreiben.

Kleine Astro-Fans

Auch einen kleinen Astro-Fan traf ich auf der Messe. Er stand kurz vor Beginn einer Show vor mir und sein T-Shirt fiel mir sofort auf.

Natürlich kann der Junge schon alle Planeten. Auf seinem Shirt gibt es aber noch eine kleine Besonderheit. Wer erkennt diese?

Kindershows

Vor allem Schulklassen hatten es mir angetan. So probierte ich so oft es geht die Lehrerinnen und Lehrer anzusprechen und die Kinder und Jugendlichen ins Planetarium zu holen.

Das eine oder andere mal gelang mir das auch und wenn ich dann noch die Show halten durfte war ich sehr glücklich. Mit den Kindern konnte man sehr gut arbeiten und fast alle hielten sich an unsere kleinen Regeln im Planetarium. So auch die Regel die Rucksäcke draußen zu lassen.

So sah es dann auch dementsprechend aus.

Das machte aber nicht. Das ganze hat mir sehr viel Spaß gemacht und den Kindern auch.

Ich habe zumindest von keinem einzigen Gast gehört das die 13 Minuten-Show Zeitverschwendung war.

Besonderer Dank geht an Alle

Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an alle Partner, Vereine und auch an Hans-Peter Schneider für die Unterstützung mit dem Mobilen Planetarium. Ohne dieses wäre der Messeerfolg ein kleinen wenig geringer ausgefallen.

Die Partner und Ihre Seiten findet Ihr hier noch einmal:

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Über die nächsten Aktionen in und um Berlin informiere ich Euch wieder gern hier im Blog. Und falls Ihr selbst solche Aktionen startet und vielleicht jemanden zum Erfahrungsaustausch braucht, meldet Euch doch einfach bei mir. Ich stehe Euch gern mit Rat und Tat zur Seite.

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