Rückblick: Sternenvermessung ohne Sterne und ein Podcast-HörerInnen-Treff

Am letzten Samstag gab es in Berlin ein Flashmob für die Wissenschaft. Organisiert haben diesen Flashmob Christopher Kyba vom GFZ Potsdam und ich (vom ClearSky-Blog). Wir riefen alle Bürgerinnen und Bürger auf mit uns die Sterne zu vermessen.

Kurz nach der Bekanntgabe des Flashmobs und einigen Berichten im Netz kam dann noch Henning Krause vom Helmholtz-Gemeinschaft und Holger Klein auf uns zu und fragten ob der Resonator-Podcast nicht zu diesem Termin ein HörerInnen-Treffen veranstalten kann.

Natürlich waren beide gern gesehen. Das das Wetter nicht berechenbar ist und warum das Treffen trotzdem ein Erfolg war kann man hier nachlesen.


Alles war so schön geplant

Wir waren echt gut vorbereitet. Ich habe hier im Blog mehrfach zum Event aufgerufen und auch unsere Facebook-Veranstaltung füllte sich langsam mit Gästen.

Das HörerInnen-Treffen versprach auch zusätzliche Besucher und daher freute ich mich umso mehr auf den letzten Samstag. Es war außerdem Super-PI-Day. Das heißt um 21.26 Uhr ergab nach amerikanischer Nomenklatur die Reihenfolge aus Datum und Zeit die Zahl PI: 03/14/15/9:26 oder 3.1415926.

Selbst die Medien wurden langsam aufmerksam und so gab es Zeitungsinterviews (Berliner Zeitung), Internetankündigungen (WiD) und auch ein Radiointerview gab ich zu der Veranstaltung (DLF-Kultur).

Hier habt Ihr noch ein paar Links als Rückblick:

Resonator-Podcast HörerInnen-Treffen von Henning Krause und Holger klein

Ankündigung im Clear Sky-Blog

Berliner Zeitung “Verlust der Nacht”

Deutschlandfunk Kultur – Radiointerview (MP3)

Wissenschaft im Dialog mit Ihrem Bericht

Man sieht also das beide Veranstaltungen doch eine gewisse Aufmerksamkeit erfahren haben. Wie es aber immer so ist, begann der Samstag mit Regen. Auf dem Weg zum Radiostudio nieselte es die gesamte Zeit und erst am Nachmittag hörte es auf.

Einiges an Hin und Her per Telefon oder über Twitter gab es im Laufe des Tages und wir entschieden uns dann trotz der vielen Wolken dafür das Treffen und die Sternenmessung nicht ausfallen zu lassen.

19:30 Uhr – das Treffen beginnt

Um 19:30 Uhr ging es dann auch mit dem HörerInnen-Treffen los. Vorher hatte ich noch einige Anfragen zum Termin beantwortet und anschließend Schlug ich dann recht pünktlich beim Resonator-Podcast-Treffen auf.

Es waren schon so 7-8 Leute da und als ich so von hinten an die Gruppe herantrat, konnte man von Außen schon denken: Was sind das den für dunkle Gestalten.

Die Augen gewöhnten sich aber schnell daran und so erkannte man auch einige dieser “Gestalten”. Nach und nach trafen immer mehr Hörer ein und die Gelegenheiten zum Quatschen wurden mehr. Mittlerweile bildete sich aus der anfänglichen Hauptgruppe mehrere Untergruppen. Und ich wollte die Gelegenheiten nutzen diese Gruppen auch mal festzuhalten.

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Bei meiner ersten Zählung waren wir so um die 27 Leute. Also doch so viele wie zum HörerInnen-Treffen angemeldet waren.

20:30 Uhr – Sternenmessung? Vergiss es!

Wie man oben auf dem Bild schon sieht, war der Himmel einfach dicht. Trotzdem stießen immer mehr Besucher zu uns und meine Schätzung im Maximum lag so zwischen 50 und 60. Das passt auch recht gut mit unseren Anmeldungen über die Veranstaltung.

Auch ein paar Kinder verirrten sich zu uns und da die Kinder einige Knicklichter dabei hatten, machte ich den Vorschlag doch mal mit Lichtmalerei was zu machen. Diese waren natürlich völlig Feuer und Flame.

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Und natürlich mussten die Kinder dann irgendwann auch ein wenig Übertreiben. Aber das ist Normal und war echt lustig.

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Übrigens sieht man die starke Himmelsaufhellung im Hintergrund.

Neben einer gut-gekühlten Flasche Bier gab es auch einiges zu erzählen und auch etwas zum lächeln. So kam ein ukrainisches Fernsehteam mit einer Handykamera und flutete den Platz mit Licht. Nachdem die beiden (ein Mann und eine Frau) erst Henning interviewten, war ich wohl dran. Henning nutzte die Gelegenheit und schoss ein Handyfoto von den Handyfilmern.

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Man sieht auch das Bild im Bild. Die beiden sind wohl Praktikanten beim RBB und mal schauen ob man von unserer Veranstaltung noch was hört oder gar sieht.

Zum Abschluss gab es noch ein Bild der 4 Veranstalter.

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Einmal nahm ich das Bild mit meiner Kamera auf und ein Kollege half mir beim abdrücken und zum anderen Knipste der Kollege die Szene auch noch mal.

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Man könnte fast ein 3D-Bild draus machen. Von Links nach rechts findet man auf dem Bild: Henning Krause (@henningkrause), Holger Klein (@holgi), Stefan Gotthold (@gottie29) und Christopher Kyba (@skyglowberlin).

Fazit

Das Fazit? Es war kalt und zum Schluss (so gegen 23 Uhr) waren echt alle durchgefroren. Trotzdem hatten wir viel Spaß und konnte tolle und interessante Gespräche führen.

Auch hatte es mich sehr gefreut André Lampe, ScienceSlammer und Moderator der Wissenschaftssendung TM Wissen, getroffen zu haben.

Alles in Allem war es ein erfolgreiches Treffen mit netten Menschen und keinen Sternen zum vermessen. Im September gibt es noch einen Flashmob, dann hoffentlich bei besserem Wetter.

Hinweis: Ich habe noch einen Hinweis. Am Astronomietag, dem 21.3.2015, werde ich auf dem Planetarium am Insulaner sein und Abends noch einmal eine Vermessung der Sterne durchführen. Wer also zum Planetarium am Insulaner kommt, kann dort mit mir die Sterne messen. Vorausgesetzt man sieht diese auch.

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