46 Milliarden Pixel der Milchstraße (Gigapixel-Panorama)

imageIm Jahr 2009 berichtete ich hier im Blog von einem Gigapixelpanorama der Milchstraße. Ich war begeistert und auch viele Leser des Blogs riefen und rufen die beiden Artikel bis heute auf.

Unglaubliche Ansicht der Milchstrasse und Die unglaublich (nahe) Milchstraße sind die beiden Artikel bei denen man sich die Milchstraße in einer Detailtreue anschauen konnte, die es bis Dato nicht gab.

Nun haben die Astronomen der Ruhr-Universität Bochum diese Ansicht noch getoppt und mit ca. 196 Gigabyte an Daten und 46 Milliarden Pixel sogar 50.000 Objekte aufgenommen, die vorher noch nicht verzeichnet waren.


268 Bilder im Panorama

Nun hat sich die Technik seit damals auch weiterentwickelt und während der Fotograf Serge Brunier damals noch mit seiner Fotoausrüstung und 1200 Bildern das Panorama erstellt hat, sind es heute nur 268 Bilder die zu einer unglaublichen Ansicht führten.

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Da sich kaum jemand die gesamten Bilddaten herunterladen und anschauen kann, hat die Universität ein Onlinetool erstellt.

5 Jahre hat es gedauert um dieses Panorama aufzunehmen und zu bearbeiten. Dabei kamen die Teleskope der Universitätssternwarte in der chilenischen Atacamawüste zum Einsatz und zeichneten die Milchstraße vom Südsternhimmel auf.

Dort kann man nun frei in der Milchstraße herumzoomen und sich diverse Ansichten anschauen. Aber aufgepasst, man verliert sich leicht in der Vielzahl der Sterne.

Onlinetool

Zu dem Onlinetool der Universität kommt Ihr hier: Milchstraße mit 46 Milliarden Pixel (Onlinetool)

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3 comments

  1. Das interessanteste Detail ist allerdings, dass die Bilder für das Riesen-Mosaik alle mit Geräten aufgenommen wurden, die selbst viele Amateurastronomen heutzutage mickrig nennen würden: zwei parallel montierten 15-cm-Refraktoren (eines bekannten Herstellers mit “T”)! Das wird – warum auch immer – weder in der PM der RUB noch dem zugrunde liegenden Paper http://arxiv.org/abs/1508.01701 erwähnt.

    • Stefan Gotthold sagt:

      Interessant. Was war dann Deine Quelle für die Info? Vielleicht kann man sich mit den Bochumern mal in Verbindung setzen und ein wenig nach der Technologie fragen. Das spornt doch sicher viele Hobbyastronomen an.

  2. War ‘ne mühsame Recherche: alle Teleskope der chilenischen Sternwarte durchgesehen – bis https://www.astro.rub.de/Astrophysik/VYSOS6.html gepasst hat.

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