Gravitationswellen: 100 Jahre brauchte es um Albert Einstein recht zu geben

Schwarze Löcher, Kosmologie, Schwarzes Loch, GravitationswellenVor 100 Jahren leitete Albert Einstein aus seiner Allgemeinen Relativitätstheorie die Annahme ab, es müsse im Universum Gravitationswellen geben. Die Wissenschaftler und Forscher auf diesem Gebiet waren sich einig: Ja, er hat wohl recht. Doch gilt in der Physik eine anerkannte Aussage nun mal nicht als Beweis. Es muss ein Nachweis geführt werden.

Gestern, am 11.02.2016, konnte nun der Nachweis von Einsteins Aussage der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Erstmals in der Geschichte der Menschheit wurden Gravitationswellen gemessen. Ein besonderer Tag für die Wissenschaft und auch für die Astronomie.


Die Messung von Gravitationswellen

Die Veröffentlichung der ersten Messung von Gravitationswellen ist eine Sensation. Viele Medien haben gestern über die Veröffentlichung berichtet und selbst in den Nachrichten diverser Sender gab es Berichte zu diesem Meilenstein der Forschung.

Ich habe natürlich in meinem Umfeld mit einigen Freunden und Bekannten darüber gesprochen und musste wieder feststellen, dass viele gar nicht Wissen was Gravitationswellen sind.

Um nun Gravitationswellen zu beschreiben, muss man ein wenig ausholen und die Grandlage für das Verständnis wieder legen.

Die Raumzeit

Das der Raum sich um massereiche Körper krümmt, ist mittlerweile hinlänglich bekannt. So haben Untersuchungen ergeben, dass man diese Raumzeitkrümmung sichtbar machen kann, wenn man zum Beispiel ein Schwarzes Loch beobachtet und dieses Schwarze Loch dahinter befindliche Lichtquellen (helle Sterne, Galaxien etc.) verzerrt. Das Licht folgt dann der Raumzeitkrümmung.

Ein Beweis für diese Krümmung der Raumzeit liefert das Einsteinkreuz (Wikipedia).

Hierbei steht ein heller Quasar hinter einer Galaxie. Das Licht des Quasars wird nun durch die Galaxie gekrümmt und folgt der Raumzeit. Dadurch erscheint der Quasar plötzlich 4mal um den hellen Galaxiekern herum.

Wenn also Raumzeit durch Masse gekrümmt wird, kann doch auch die Raumzeit in Schwingung versetzt werden und diese Schwingungen sollte man doch messen können.

Genau das hat Einstein vor 100 Jahren mathematisch aus seiner Allgemeinen Relativitätstheorie hergeleitet und erstmals 1916 (mit Korrekturen 1918) postuliert.

Gravitationswellen sind schwer zu finden

Nun hat es trotzdem 100 Jahre gebraucht um diese Schwingungen zu messen. Warum eigentlich? Diese Schwingungen der Raumzeit (Gravitationswellen) sind vergleichbar mit einem See und unterliegen ebenso den Gesetzen der Dynamik und der Trägheit.

Daher ist die Messung solcher Gravitationswellen alles andere als trivial. So gibt das Elastizitätsmodul in der Physik an, wie leicht oder schwer sich Material verformen lässt. Das gilt übrigens auch für die Raumzeit. Vergleicht man nun die unterschiedlichen Materialien, dann stellt man schnell fest, dass die Raumzeit wohl nicht ganz so leicht in Schwingung (elast. Verformung) zu versetzen ist. So hat Gummi ein E-Modul von 0,1 Gigapascal. Das E-Modul von Holz liegt schon bei 10 Gigapascal und 210 GPa und Wolfram sogar bei 405 GPa. Nun ist die Raumzeit aber um ein vielfaches Steifer und liegt bei 1024 GPa.

Es ist also nicht einfach die Raumzeit überhaupt ein wenig zu Verformen. Beim oberen Beispiel benötigt man eine Galaxie!

Damit nun aus der einfachen Krümmung der Raumzeit auch noch Schwingungen werden, braucht man ein extremes Ereignis. So zum Beispiel zwei Schwarze Löcher die miteinander fusionieren. Sich also verbinden und zu einem Schwarzen Loch werden.

Der Tanz der Schwarzen Löcher

Solche Ereignisse sind nicht unbedingt selten im Universum. Das Problem welches nun noch dazukommt ist ebenfalls von Einstein formuliert worden.

“Nichts im Universum bewegt sich schneller als das Licht”

Tja, das heißt also das auch nur Gravitationswellen sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten können. Außerdem sind die Veränderungen und Wellen der Raumzeit extrem schwach ausgeprägt. Was ja auch nicht wirklich schlecht ist, sonst würde unsere Raumzeit ständig stark um uns herumwabbern.

gravitationswellen_01

Bild: Swinburne Astronomy Productions

Im oberen Bild sieht man nun einmal eine Animation eines solchen Ereignisses. Zwei Schwarze Löcher umkreisen sich und treffen sich irgendwann und genau das haben nun Forscher gemessen.

Ein tolles Video zu Gravitationswellen hat der Youtube-Kanal der MaxPlanckSociety herausgebracht. Damit versteht man es vielleicht noch etwas einfacher:

Das LIGO-Observatory

Am 14. September 2015 konnte nun das erste mal im LIGO (LIGO = Laser Interferometer Gravitational-wave Observatory) das Signal der beiden Schwarzen Löcher bei Ihrer Fusion gemessen werden.

Wie das geht? Das LIGO ist kein übliches Observatory (Sternwarte) sondern verwendet für die Messungen der Gravitationswellen zwei Röhren von 4 Kilometer länge, die im rechten Winkel angeordnet sind. In den Röhren sind zwei Laser installiert und mehrere Spiegelsystem, die diese beiden Laser umlenken. Damit ergibt sich eine Laufweite des Lasers von wesentlich mehr Strecke als es die 4 Kilometer hergeben würde.

Am Schnittpunkt der Röhren wird nun das Laserlicht aufgefangen und die dargestellt. Nun kommt die Welleneigenschaft des Lichtes zum Tragen. Die Lichtwellen der Laser sind bekannt und sorgt man nun für eine leichte Verschiebung eines Lasers löschen sich diese beiden Laser-Lichtwellen aus.  Diese Auslöschen von Lichtwellen kennen wir aus der Schule. In Physik haben wir diese Eigenschaft des Lichts mittels eines Spaltes nachvollzogen.

16-02-11 Gravi LIGODer Detektor am Ende der beiden Röhren sollte im Idealfall also keinerlei Licht messen. Treffen nun Gravitationswellen auf das Experiment und bringen den Raum zum Schwingen, verzerrt die Raumzeit die beiden Röhren und es ergibt sich plötzlich eine Differenz in der Laufweite der Laser. Sobald Licht sichtbar wird, hat man Gravitationswellen gemessen.

Die Schwierigkeit hierbei ist natürlich die Messgenauigkeit und auch die Einflüsse der Erde selbst. Kleinste Erdbeben können hier zu Ergebnissen führen. Daher gibt es das gleiche Observatory noch einmal in 3000km Entfernung. Trifft also eine Gravitationswelle die Erde und beide Einrichtungen messen das gleiche, ist die Wahrscheinlichkeit eine richtige Gravitationswelle gemessen zu haben sehr hoch. Stimmt nun auch noch der Abstand der beiden Messungen mit der Laufzeit der Welle überein, dann hatte man wohl Erfolg.

Das Ergebnis von LIGO

Gestern war es nun so weit. Die Veröffentlichung der Ergebnisse von LIGO wurden groß in einer Pressekonferenz angekündigt.

Und ich möchte Euch natürlich das Ergebnis nicht vorenthalten:

16-02-11 Gravi Grafik

Die Messung auf dem Bild zeigt nun die Messung der Gravitationswellen. Einmal des Detektor in Hanford und zum anderen in Livingsten. Ganz unten werden die Daten übereinandergelegt.

Sieht etwas Unspektakulär aus oder? Ist es aber nicht.

Was bedeutet dieser Nachweis?

Dieser Nachweis ist ein Quantensprung in der Physik und der Astronomie. Kann man kaum Glauben, ist aber so. So besitzt man nun Referenzdaten und kann wesentlich genauer nach solchen Ereignissen suchen.

Das geht bis hin zum Urknall. Dort ist die Raumzeit entstanden und muss daher auch in Schwingung gewesen sein. Schließlich bewegte sich dort viel Masse sehr schnell. Dies Nachzuweisen wird aber sicherlich noch eine Weile dauern. Trotzdem können nun Modelle und Simulationen angepasst werden und geben damit ein genaueres Bild des Universum wieder.

Übrigens der Nebeneffekt dieser Messung ist auch nicht so ganz trivial. Mit dieser Messung konnte auch Nachgewiesen werden, dass sich Schwarze Löcher umkreisen und fusionieren können. Diese beiden Schwarzen Löcher befanden sich in einer Entfernung von 1 Milliarde Lichtjahre und bei der Fusionierung erzeugten diese Schwarzen Löcher in der letzten Sekunden etwas 50mal soviel Energie wie alle Sterne des Universum in dieser Sekunde zusammen.

Ich möchte den Artikel mit einem Zitat des LIGO Executive Directors, David Reitz, beenden:

"Wir haben ein neues Fenster zum All aufgestoßen"

Weitere Internetquellen zum Thema:

Bild der Wissenschaft – Gravitationswellen: Das Beben der Raumzeit

Zauber der Sterne – Live-Blog zum LIGO-Update über Gravitationswellen

Astrodicticum Simplex – Was können und wozu braucht man Gravitationswellen?

Spektrum.de – Endlich – Gravitationswellen nach 100 Jahren gemessen 

Titelbild: NASA /CXC / A.Hobart

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7 comments

  1. […] 100 Jahre brauchte es, um Albert Einstein recht zu geben, Clear Sky-Blog am 12. Februar […]

  2. Siegfried Marquardt sagt:

    Wissenschaftlicher Humbug!
    Wie den Medien zu entnehmen war, wollen die amerikanischen Physiker mit ihrem Observatorium zum Nachweis von Gravitationswellen angeblich die Längenänderung von einem Tausendstel des Durchmessers eines Wasserstoffatomkerns gemessen haben. Dies ist zurzeit absolut unmöglich und muss als wissenschaftlicher Blödsinn klassifiziert und qualifiziert werden! Denn der Durchmesser eines Wasserstoffprotons beträgt DH2p= 2,8*10-15 m. Ein Tausendstel davon wären nach Adam Ries dann 2,8*10-18 m. Übrigens erzeugt jede natürliche Erschütterung (vorbeifahrendes Auto, ja ein Fußgänger) in der Umgebung des Observatoriums eine bedeutend größere Erschütterung und Abweichung, wie die angeblich gemessene Längendifferenz von ∆s=2,8*10-18 m. Unabhängig davon, beträgt die maximale Auflösung von Licht allgemein ca. 0,5 der Wellenlänge oder ∆x = λ/2. Da vom Laser des amerikanischen Observatoriums zur Detektion von Gravitationswellen nicht der Wellenbereich angegeben wurde, soll das gesamte sichtbare Spektrum für die Berechnung des Auflösungsvermögens betrachtet werden. Das sichtbare Spektrum der Wellenlängen reicht von ca. 390 nm (Nanometer – ein Milliardstel Meter) bis ca. 780 nm. Die Spannweite des Auflösungsvermögens bewegt sich also von 195 nm bis 390 nm. Dies sind rund 2*10-7 bis 4*10-7 m. Das maximale Auflösungsvermögen im optischen Bereich liegt bei 2 *10-7 m und kann wie folgt berechnet werden:
    d= λ/(2*A)=0,55 µm:2*1,4 ≈ 2*10-7 m, (1)
    wobei d der Abstand zweier Punkte darstellt, die gerade noch wahrgenommen werden können, λ die Wellenlänge mit 0,55 µm bedeutet, wo ein maximales Sehen garantiert wird und A die numerische Apertur des Objektes bedeutet, hier mit dem Wert von 1,4 für die Berechnung eingesetzt. He-Ne-Laser im Infrarotbereich arbeiten mit einer Wellenlänge von ca. 3400 nm. Das Auflösungsvermögen beträgt also in diesem Falle ca. 1,7* 10-6 m und liegt um 12 Potenzen unter dem erforderlichen Auflösungsvermögen von 2,8 *10-18 m. Nun könnten die amerikanischen Forscher ganz clever gewesen sein und die Laufzeitdifferenz gemessen haben. Da ergibt eine noch katastrophalere Bilanz! Die Laufzeitdifferenz ∆t beträgt nämlich zirka 10-26 s. Denn:
    ∆t= ∆s:c= 2,8*10-18 m: 3*108 m/s ≈ 10-26s. (2)
    Das Auflösungsvermögen von optischen Atomuhren beträgt gegenwärtig 10-17 s und liegt damit deutlich unter dem hypothetisch berechneten Auflösungsvermögen. Und bei der Betrachtung der Energiebilanz wird deutlich, dass aus einer Entfernung von
    s= t*c=1,3 *109*365*24*3600 s* 300.000 km/s ≈ 1,3*109*3,2 *107*3*105 km ≈
    1,2*1022 km (3)
    von der Energie der drei Sonnen mit der Energie
    ESL=m*c²= 3*2*1030 kg* 9*1016 m²/s² ≈ 5,4*1047 J (Joule) (4)
    nur noch rund
    EE=9*10 9 J=9*109 Ws ≈ 2500 kWh (5)
    auf die Erdatmosphäre auftreffen und dann von ihr mit Sicherheit total absorbiert würden. Denn es gilt
    EE= ESL: [(16*ASL:AE)* (R²:RE²]. (6)
    weil die Energiedichte mit dem Quadrat der Entfernung vom Fusionsort der beiden schwarzen Löcher mit einer Gesamtmasse von 29+36=65 Sonnenmassen abnimmt und sich im Raum homogen verteilt. Anderseits bildet die Erde in Relation zu den beiden schwarzen Löchern nur eine ganz geringe Fläche, wobei sich das Verhältnis der beiden Flächen von den schwarzen Löchern mit dem Radius rSL und der Erde mit dem Radius rE allgemein wie folgt errechnet:
    n=³√(65)²rSL²: rE². (7)
    EE= ESL: [(16*ASL:AE)* (R²:RE²].Damit ergibt sich eine Energie von
    EE= 5,4*1047 J: [(16*0,5*1012): (41*106)]*[(1,44*1044: 0,5*1012)] ≈
    9*109 J=9*109 Ws ≈ 2500 kWh (8)
    die auf die Atmosphäre der Erde treffen und hier wohl nahezu absorbiert werden würde. Zum Observatorium selbst würden vielleicht nur wenige J gelangen, wenn man das Flächenverhältnis der Erde in Relation zur Ausdehnung des Observatoriums setzt, wie leicht nachvollziehbar ist. Nach einem anderen Modell wird wohl streng genommen nicht ein J auf der Erde ankommen können, weil das All vom kosmischen Staub und den Planeten auf einer Entfernung von E=1,2*1022 km bis zur Erde völlig dicht und abgeschirmt sein muss. Und dies ist nun fast mehr als Nichts, einmal ganz salopp und skurril formuliert! Eine andere Frage wäre noch von Interesse: Wie verändert sich das Gravitationsfeld zwischen Fusionsraum der schwarzen Löcher und der Erde, wenn die drei Sonnenmassen in Energie verwandelt wird? Nach dem Newtonschen Gesetz ändert sich das Gravitationsfeld wie folgt:
    ∆F= γ*ME*3*MSL:r²= 6,76*10-11*6*1024*2*1030*3 N: 1,44*1044 ≈ 17 N. (9)
    Es wirkt also eine Kraftänderung von 17 N auf die gesamte Erde ein. Diese Kraft ist nicht in der Lage, eine merkliche mechanische Änderung in der Versuchsanlage des Observatoriums zu bewirken. Es ist wohl so, dass Gravitationswellen aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Lichtes mit ihrem beschränkten Auflösungsvermögen kaum jemals detektiert werden können. Denn das höchste Auflösungsvermögen wird mit Elektronenrastermikroskopen nach Lindner (1973) mit 10-15 m bei 15 kV angeblich erzielt. Nach neusten Erkenntnissen liegt ist aber weit unterhalb dieses Wertes und beträgt 2*10-12 m. Es fehlen also noch 6 Zehnerpotenzen, um die Gravitationswellen detektieren zu können. Die Amerikaner sind wohl irgendwie auf Dummenfang gegangen, um an Forschungsgelder und an den Nobelpreis ranzukommen. Sehr gewagt ist anderseits die These/Hypothesen von der vermeintlichen Existenz von Gravitationswellen und der Fusion von schwarzen Löchern auf die Urknall-Theorie des Universums zu schlussfolgern bzw. zu extrapolieren, nach dem das Universum innerhalb von einer Millionstel Sekunde vor 13,8 Milliarden Jahren entstanden sein soll! Denn erstens: Aus dem Nichts, kann nichts entstehen, wie bereits eine einfache logische Überlegung erkennen lässt. Mit anderen Worten: Materie, wie Masse und Energie kann nicht entstehen und nicht verschwinden – sie ist einfach präsent und erfährt eine ständige Transformation! Und zweitens müsste das Weltall eine endliche Ausdehnung von ca. 1,3*1023 km besitzen. Dies impliziert, dass das Universum eine endliche Ausdehnung von 1,3 *1023 km mit einer gigantischen Oberfläche O von
    OAll =π*4* r²=3,14*4 (1,3*1023)² km² =3,14*4*1,69*1046 ≈ 2*1047 km² (10)
    besitzt, das kontinuierlich pulsiert, also expandiert und implodiert.
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

  3. Volker Nawrath sagt:

    ” Und bei der Betrachtung der Energiebilanz wird deutlich, dass aus einer Entfernung von
    s= t*c=1,3 *109*365*24*3600 s* 300.000 km/s ≈ 1,3*109*3,2 *107*3*105 km ≈ 1,2*1022 km (3) von der Energie der drei Sonnen mit der Energie …”

    Beim Detektor werden keine Energien gemessen, sondern Amplituden bzgl. der Änderung der Raumstruktur und damit Längenänderungen, die mit Interferenzmustern identifiziert werden.

    “… weil die Energiedichte mit dem Quadrat der Entfernung vom Fusionsort der beiden schwarzen Löcher mit einer Gesamtmasse von 29+36=65 Sonnenmassen abnimmt …”

    Wie gesagt, es werden keine Energien gemessen, sondern Amplituden. Und hier ist nicht von einer quadratischen, sondern linearen Abnahme über die Entfernung auszugehen.

    “… weil das All vom kosmischen Staub und den Planeten auf einer Entfernung von E=1,2*1022 km bis zur Erde völlig dicht und abgeschirmt sein muss. …”

    Und nochmals: ES WERDEN BEIM GRAVITATIONSWELLENDETEKTOR KEINE ENERGIEN GEMESSEN, SONDERN DIE ÄNDERUNG DER RAUMSTRUKTUR SELBST. D.h. da kann noch so viel Staub im Raum zwischen Ereignis und Erde sein. Der Raum an sich ändert sich, da wird nichts absorbiert und abgeschirmt.

  4. Siegfried Marquardt sagt:

    Sehr geehrter Herr Nawrath,

    wenn Sie eine gewsse Ahnung von Skalierung hätten, dann würden Sie entdeckt haben, dass die obere Grafik der größte Blödsinn ist! Bei einer logarithmischen Saklierung müsste die Amplitude von 10hoch -21 m unterhalb der x-Achse liegen und von -1 bis -21 gehen! Schon die falsche Skalierung deutet auf wissenschaftlichen Betrug oder zumindst auf Unfähigkeit hin! Anderseits: Die Amplitude der Gravitationswellen nimmt umgekehrt zur Entfernung des Fusionsortes ab. Dies bedeutet, dass es sich um gedämpfte Wellen handelt, die der mathematisch-physikalischen Relation
    At=Ao*e (-δ*t) (1)
    gehorchen (Ao-Anfangsamplitude. At-Amplitude zum Zeitpunkt t und δ- Dämpfungsfaktor), wobei die Amplitude von Gravitationswellen 10-23 bis 10-20 m betragen sollen [Max Camenzind, (2015): Gravitationswellen, Würzburg, 2015]. Geht man davon aus, dass die Energie von Wellen in der Regel über die Amplitude übertragen wird, ist leicht einzusehen, dass die Energie der Gravitationswellen auf „Höhe“ der Erde bei null liegen müsste. Im Moment der Fusion der beider Schwarzen Löcher entstehen Gravitationswellen mit einer Amplitude von 10-21 m bei einer Frequenz von 1 kHz. Wie sollen diese Wellen mit einer Wellenlänge von
    λGW=3*108 m/s: 10³ Hz= 3*105 m (2)
    mit den Wellen des sichtbaren Laserlichtes im grünen Bereich mit einer Wellenlänge von 550 nm und einer Frequenz von ca. 1015 Herz interferieren können? Im Interferometer wird sich kein Interferenzmuster der beiden extrem unterschiedlichen Wellentypen abbilden können. Ja, wie sollten die Gravitations- und elektromagnetische Wellen unterschiedlichster physikalischer Eigenschaften miteinander interferieren können? Dies wäre ja gerade quasi so, als wenn Schallwellen mit elektromagnetische Wellen, oder Wasserwellen mit Schallwellen interferieren würden. Und die winzige Energie eines Gravitons mit
    EGW=h*νGW=6,625 *10-34 Ws²*1000 Hz ≈ 6*10-31 Ws (3)
    zu einem Photon mit der Energie von
    EPh=h*νPh=6,625 *10-34 Ws²*1015 Hz ≈ 4*10-19 Ws (4)
    verhält sich wie Eins zu 1012. Bei der Betrachtung der Masseverhältnisse sieht die Situation noch extremer aus: Die Masse eines Gravitons soll nach Wassiljew und Stanjukowitsch (Im Banne der Naturgewalten, Urania-Verlag Leipzig* Jena*Berlin, I965) nur 5*10-63 kg betragen. Die Masse eines Photons bei einer Wellenlänge von 550 nm hingegen ist im Verhältnis zu einem Graviton ein Schwergewicht und deren Masse beträgt nach (12) rund
    m= E:c²= 4*10-19 Ws : 9*10-16 m²/s² ≈ 4*10-36 kg. (5)
    Das Masseverhältnis eines Gravitons zu einem Photon ist analog einer Tonne zur Masse der Erde mit rund 6*1024 kg und beträgt ca. 1 zu 1024! Das winzige Graviton kann damit gar keine physikalische Wirkung auf das Photon ausüben! Nach einem anderen Modell wird wohl streng genommen nicht ein J auf der Erde ankommen können, weil das All vom interstellaren, kosmischen Staub und den Planeten auf einer Entfernung von E=1,2*1022 km bis zur Erde völlig dicht und abgeschirmt sein muss. Denn zwischen dem Ursprungsort der Fusion der beiden Neutronensterne und dem Observatorium befinden sich neben Michstraßen, Sonnensystemen und Planetensystemen über 10hoch 8 Tonnen undurchdringbare Materie.

    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

  5. Volker Nawrath sagt:

    “… weil das All vom interstellaren, kosmischen Staub und den Planeten auf einer Entfernung vonE=1,2*1022 km bis zur Erde völlig dicht und abgeschirmt sein muss.”

    Sie begreifen nicht: da wird nichts abgeschirmt, weil die Gravitation die Raumzeit an sich verändert. Da kann noch so viel Materie zwischen Ereignis und Erde sein, die Ausprägumg der Gravitationswelle unterliegt einzig den Massen der beteiligten Körper und der Entfernung, die sie zurücklegt.

  6. Siegfried Marquardt sagt:

    Es wäre noch hinzuzufügen, dass Einstein nicht 1915 sein Plagiat zu den Gravitationswellen veröffentlichte, sondern erst am 18. März 1918. Und die Erkenntnisse zu den Gravitationswellen stammen nicht von Einstein, sondern von dem französischen Mathematiker und Physiker Henri Poincarè, der sich bereits 1905 mit dem Phänomen von Gravitationswellen beschäftigte! Es ist zu vermuten, dass Deutschland, das den 1. Weltkrige verlor, Einstein vereinahmte, um noch den geistigen Sieg über Frankreich im Nachhinein zu erzielen.
    Literaturrecherchen ergaben, dass das maximale Auflösungsvermögen von modersten Laserinterferometer 1 nm ( 10hoch-9 m)beträgt! Damit wären die forschen Forscher aus den USA und Deutschland, samt der Max-Planck-Gesellschaft und den Einstein-Institute brillant widerlegt, die angeblich eine Amplitude von 10hoch- 21 gemessen haben sollen!
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

  7. Siegfried Marquardt sagt:

    Es wäre noch hinzuzufügen, dass Einstein nicht 1915 sein Plagiat zu den Gravitationswellen veröffentlichte, sondern erst am 18. März 1918. Und die Erkenntnisse zu den Gravitationswellen stammen nicht von Einstein, sondern von dem französischen Mathematiker und Physiker Henri Poincarè, der sich bereits 1905 mit dem Phänomen von Gravitationswellen beschäftigte! Es ist zu vermuten, dass Deutschland, das den 1. Weltkrige verlor, Einstein vereinahmte, um noch den geistigen Sieg über Frankreich im Nachhinein zu erzielen.
    Literaturrecherchen ergaben, dass das maximale Auflösungsvermögen von modersten Laserinterferometer 1 nm ( 10hoch-9 m)beträgt! Damit wären die forschen Forscher aus den USA und Deutschland, samt der Max-Planck-Gesellschaft und den Einstein-Institute brillant widerlegt, die angeblich eine Amplitude von 10hoch- 21 gemessen haben sollen!
    Was denn nun Herr Nawrath – wirkt die Gravitation oder wirkt diese nicht? Nach Ihrer ersten Aussage werden nur Raumstrukturen und Amplituden verändert -faktisch nach Ihrer Intension mit Gottes Hand! Es wirkt also keine Kraft und keine Energie! Wie wird denn nun aber die Längenveränderung des Interferometer bewirkt? Durch Gottes Hand? Einfach physikalischer Blödsinn!
    Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen

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