Astronomie auf der klügsten Nacht des Jahres bei der TU-Berlin (11.6.2016)

imageDie klügste Nacht des Jahres steht bevor. In Berlin findet am 11. Juni 2016 die Lange Nacht der Wissenschaften (Hashtag #lndw16) statt und es gibt eine ganze Reihe an astronomischen Veranstaltungen die man besuchen kann.

Ich habe mich dieses Jahr für die TU-Berlin entschieden und möchte Euch hier die astronomischen Angebote der Technischen Universität zum Thema Astronomie zeigen.

Natürlich gibt es noch andere Einrichtungen die Events zu Raumfahrtthemen und astronomische Veranstaltungen anbieten. Diese werde ich ganz unten in diesem Beitrag verlinken.

Der Fokus liegt aber heute auf der Technischen Universität Berlin und deren Angebote zur Astronomie.

 

Die Technische Universität in Berlin (TU Berlin) ist mit der Astronomie sehr eng verbunden. So gibt es an der TU ein Zentrum für Astronomie und Astrophysik. Die Studenten können hier nicht nur etwas zu Entwicklung des Universums erfahren, sondern selbst an Teleskopen und der TU-eigenen Kuppel (in der ich z.B. noch nie war) beobachten.

Die TU beisitzt damit eine direkte Anlaufstelle für jeden zukünftigen Wissenschaftler, der gern in die Materie der Astronomie und Astrophysik einsteigen möchte.

Die Webseiten zum Zentrum für Astronomie und Astrophysik findet Ihr hier: TU-Berlin – Astronomie und Astrophysik

TU-Berlin und die Lange Nacht der Wissenschaften

Durch die sehr Zentrale Stellung der TU-Berlin bei der astronomischen und astrophysikalischen Forschung, kann man natürlich auch erwarten, dass die TU-Berlin einige astronomische Inhalte zur klügsten Nacht des Jahres anbietet.

Und die Erwartungen werden auch erfüllt. Hier möchte ich Euch die astronomischen Angebote der TU-Berlin zum Programm der #LNDW16 vorstellen:

Die Zukunft aus „Zurück in die Zukunft“ ist jetzt!

Zeit: 21.15–22.30 Uhr.
Ort: Haus der Ideen/TU-Hauptgebäude, Audimax, Straße des 17. Juni 135.
Link: Zum Programm

Als Marty McFly im Film von 1989 ins Jahr 2015 reiste, hätte niemand geglaubt, dass viele Zukunftsvisionen tatsächlich Realität werden könnten. Und doch: Den Fingerprint-Scanner zum Öffnen der Haustür gibt es schon. Vom Hoverboard existiert ein Prototyp, und Skype ist Alltag. Hubert Zitt zeigt den Schritt von der Zukunftsvision zur Realität. 

Survival Guide für den Mars – eine Chance für Matt Damon?

Zeit: 18.30-18.45 Uhr.
Ort: Universitätsbibliothek, Foyer, Fasanenstr. 88.
Link: Zum Programm

Erst kürzlich wurde in dem Blockbuster „Der Marsianer“ gezeigt, wie ein Mensch versucht, auf dem Mars zu überleben. Macht uns Hollywood etwas vor oder ist dies tatsächlich möglich? Wie viel Realität steckt in den bekannten Weltraum-Science-Fiction-Filmen? Werden bald alle einen R2-D2 haben? Cem Avsar klärt mit Hilfe seines Mars-Rovers auf.

Mond, Planeten und Sterne zum Greifen nah!

Zeit: 17.00-0.00 Uhr.
Ort: Haus der Physik, Eugene-Paul-Wigner-Gebäude, Hardenbergstr. 36.
Link: Zum Programm

Beobachten Sie mit dem Übungsteleskop den Berliner Nachthimmel! Lassen Sie sich in den Bann der Sterne ziehen – vorausgesetzt, der Himmel ist klar. Besuchen Sie auch das „Cosmic Cinema“ und informieren Sie sich in unseren Vorträgen über unsere aktuellen Forschungsgebiete!

Die Atmosphären anderer Welten

Zeit: 18.00–19.00 Uhr.
Ort: Haus der Physik, Raum EW 201, Eugene-Paul-Wigner-Gebäude, Hardenbergstraße 36.
Link: Zum Programm 

Seit der ersten Entdeckung eines Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sind nur zwei Jahrzehnte vergangen. Heute kennen wir über 2000 solcher Exoplaneten. Bei manchen ist es sogar möglich, ihre Atmosphäre zu beschreiben. Der Vortrag fasst die bisher gemachten und in der Zukunft zu erwartenden Entdeckungen zusammen. Vortrag in englischer Sprache.

Das Universum durch Gravitationswellen hören

Zeit: 21.00–22.00 Uhr.
Ort: Haus der Physik, Raum EW 201, Eugene-Paul-Wigner-Gebäude, Hardenbergstraße 36.
Link: Zum Programm

Illustration: Jakob Werth, Gestaltung: omnisatzWir wissen, dass im Zentrum unserer Milchstraße ein supermassereiches Schwarzes Loch sitzt. Schwarze Löcher verschlingen das Licht, sodass wir sie nicht direkt beobachten können. Daher liegt der Schlüssel zum Verständnis dieser Schwarzen Löcher nicht darin, wie wir sie sehen, sondern darin, wie wir sie hören: mit Gravitationswellen.

Natürlich sind das nur einige wenige Veranstaltungen der TU-Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften. Das komplette Angebot der TU-Berlin findet Ihr auf der speziell eingerichteten Webseite: TU-Berlin – Lange Nacht der Wissenschaften 2016

Neben der TU-Berlin gibt es eine ganze Reihe an Einrichtungen, die ebenso astronomische Themen anbieten und für den Sterneninteressierten sicherlich auch eine gute Anlaufstelle sein können.

Andere astronomische Angebote zur Langen Nacht der Wissenschaften

Diese Einrichtungen möchte ich hier aber nur verlinken, um einen Überblick zu geben.

ARCHENHOLD-STERNWARTE IN DER STIFTUNG DEUTSCHES TECHNIKMUSEUM BERLIN

DEUTSCHES GEOFORSCHUNGSZENTRUM, HELMHOLTZ-ZENTRUM POTSDAM (GFZ)

DEUTSCHES ZENTRUM FÜR LUFT- UND RAUMFAHRT (DLR), BERLIN-ADLERSHOF

FREIE UNIVERSITÄT BERLIN

LEIBNIZ-INSTITUT FÜR ASTROPHYSIK POTSDAM (AIP)

Ich hoffe ich haben niemanden mit astronomischer Veranstaltung vergessen. Sollte das doch der Fall sein, bitte ich gleich mal um Entschuldigung. Das gesamte Programm der Langen Nacht der Wissenschaften findet man natürlich auf der Webseite Lange Nacht der Wissenschaften

Ich wünsche allen Besuchern viel Spaß auf der klügsten Nacht des Jahres, lernt viel und vielleicht trifft man sich ja dort.

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