Archive for Erfahrungs- und Beobachtungsberichte

Warum ein Dobson ein gutes Einsteigergerät, aber nicht für jeden geeignet ist?

Dobson Teleskop für EinsteigerHeute möchte ich wieder einen Artikel für Einsteiger in die Astronomie hier im Blog mit Euch besprechen. Wer in die gängigen Foren oder aber auch bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken nach einem guten Einsteigergerät fragt, erhält oftmals die Antwort, dass ein Dobson ein gutes Einsteigergerät ist.

Die Antwort ist auch in vielen Fällen richtig, aber leider nicht in allen. Daher möchte ich den Dobson hier im Blog vorstellen und mit Euch zusammen besprechen, warum er ein gutes Einsteigergerät ist, aber halt nicht für Jeden Einsteiger geeignet ist.

Dazu werden wir erst einmal klären was ein Dobson eigentlich ist und welche Vor- und Nachteile ein Dobson für Einsteiger in die Astronomie bietet.

Falls ich natürlich bei meiner Beschreibung etwas vergessen sollte, könnt Ihr das gern im Kommentarbereich dieses Artikels ergänzen.

Der Hesiodus-Strahl auf dem Mond – 23 Jahre hat es gedauert!

Astrofotografie MondDie Astronomie ist ein langwieriges Hobby, aber genau das macht es ja so spannend. Die Entdeckung des Weltalls oder unseres Sonnensystems dauert daher ein wenig und man kann sein Leben lang immer wieder neue Dinge entdecken.

So hat es bei mir 23 Jahre gedauert bis ich einen spannenden und seltenen Effekt auf dem Mond endlich mal beobachten und sogar fotografieren konnte. Der Hesiodus-Strahl ist eines meiner Ziele gewesen und steht schon seit 2 Jahrzehnten auf meiner ToDo-Liste. Nun hat es geklappt.

Hier bekommt Ihr einen kurzen Bericht und natürlich das Bildmaterial zu meiner Entdeckung des Hesiodus-Strahls zu lesen und zu sehen.

Berlin-Tour zum #Astronomietag 2016 (19.03.2016) – Eine Bilder- und Twitter-Story

Astronomietag Faszination MondGestern war der #Astronomietag 2016. Ausgerufen wird dieser Tag jedes Jahr von der Vereinigung der Sternfreunde e.V. (VdS) (dem größten astronomischen Verein in Deutschland). Da ich am Vormittag für einen Artikel über die Verwendung von sozialen Netzwerken in der Astronomie recherchiert habe, wollte ich natürlich auch mal den Hashtag #Astronomietag eingeben und fand ganze 35(!) Tweets bei Twitter.

35 Tweets für einen deutschlandweiten Tag bei dem sich mehrere hundert Einrichtungen in der Datenbank des VdS eingetragen hatten. Das ist in meinem Social-Media-Augen sehr sehr sehr traurig.

Daher entschlossen sich meine Frau und ich einfach eine Berlin-Tour zu starten und diese natürlich auch in den sozialen Medien zu posten. So entstand eine ganze Reihe an kleinen Berichten zu unserer Berlin-Tour zum #Astronomietag.

Wir basteln uns eine Internationale Raumstation (ISS)

IMG_7731_cutKurz vor der Beschreibung der unterschiedlichen ISS-Modelle hier im Blog (Modelle der Internationalen Raumstation (ISS)) hatte ich mir selbst das Revell-Model der ISS im Maßstab 1:144 gekauft. Ein lieber Astro-Kollege hatte noch eines, der damals nicht mehr erhältlichen Modelle, in seinem Bastelladen entdeckt und war so freundlich dieses für mich zu kaufen.

Es hat nun fast 2 Jahre gedauert, bis ich mich entschlossen habe dieses Modell endlich zu basteln. 2 Tage hat es gedauert und ich habe natürlich die Kamera nebenher laufen lassen.

So ist ein kleines Timelapse meiner Bastelaktion entstanden und das möchte ich Euch hier natürlich zeigen.

FirstLight eines 10Zoll f/4 Newtons und Jupiter in Opposition (Beobachtungsbericht 07.03.2016)

Mein Teleskop und ichDie Hobby-Astronomen sind am Anfang jedes Jahres immer sehr gebeutelt. Schlechtes, feucht-kaltes Wetter und viele, viele Wolken bringen den Hobby-Astronomen an den Rand der Frustgrenzen. Wenn dann noch bestimmte astronomische Ereignisse, wie z.B. die Jupiter-Opposition stattfinden, kann das Wetter auch schon mal auf das astronomische Gemüt schlagen.

Auch mir geht das so und vor allem dann wenn ich ein neues Teleskop zu Hause stehen habe und nur darauf warte, es endlich mal ausprobieren zu können. Seit 1 Woche habe ich einen 10-Zoll-Newton hier rumstehen und kann Ihn einfach nicht verwenden.

Aber gestern Abend war es endlich so weit und das FirstLight (erste Licht) stand an. Hier gibt es einen kleinen Bericht darüber.

 

 

5 teure Anfängerfehler die richtig Geld kosten

Als Anfänger und Einsteiger in die Astronomie hat man es wirklich nicht leicht. Welches Teleskop soll ich kaufen? Welches Zubehör brauche ich? Ist es das richtige Gerät für die Beobachtung? Und fotografieren will ich eigentlich ja auch, aber wie?

Alle diese Fragen stürmen auf einen ein, wenn man sich entschließt mit dem Hobby Astronomie zu beginnen. Nicht selten merkt man nach einiger Zeit das die Entscheidungen zum Teleskopkauf nicht gerade die Besten waren und man sich doch eher für ein anderes Gerät entschieden hätte. Das kostet nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld.

Daher möchte ich heute auf 5 Anfängerfehler in der Astronomie eingehen.

Mein Besuch im Sternenpark Westhavelland (Bericht über Sternenpark, Snapchat & ein bisschen Sternenbeobachtung mit Jupiter und Mond)

IMG_20160223_202146Gestern, am 23.02.2016, haben wir (Mitglieder des Zeiss-Großplanetarium, der Archenhold-Sternwarte, der Wilhelm-Foerster-Sternwarte und ich) uns mit dem Förderverein Sternenpark Westhavelland verabredet.

Ziel der kleinen Exkursion aus Berlin heraus, waren Gespräche über mögliche Kooperationen und natürlich die Besichtigung des tollen Natur- und Sternenparks im Westhavelland (Parey & Gülpe).

Natürlich ließ ich es mir, als Hobbyastronom, nicht nehmen ein wenig Kameraausrüstung mitzunehmen und falls es aufklaren sollte, wollte ich einige Fotos machen. Vorweg: Das gelang auch und so konnte ich meine Sternensucht befriedigen. Aber beginnen wir von vorn.

Wie fokussiert man mit dem Teleskop richtig?

imageWer sich ein Teleskop gekauft hat steht mitunter vor einem kleinen Problem. Man hat das Objekt der Begierde (Mond, Planeten oder Sterne) entdeckt und gefunden, aber alles erscheint sehr unscharf.

Wer dann auch noch Fotografieren möchte, muss bei der Fokussierung sogar noch mehr aufpassen und noch viel feiner Arbeiten.

Damit vor allem Anfänger und Einsteiger einen kleinen Anhaltspunkt haben und besser mit der Fokussierung klar kommen, möchte ich hier einen Leitfaden zur Verfügung stellen.

Kleiner Beobachtungsbericht: Jupiter im Maksutov und ein wenig StarAdventurer-Training am 12.02.106

Jup_225757_g4_ap1_Registax_PXGestern war es klar. Der Wetterbericht hatte nicht gelogen und seit der letzten Jupitersession war ich regelrecht kribbelig endlich den größten Planeten unseres Sonnensystems wieder durchs Teleskop einfangen zu können.

Nachdem ich unheimlich viele Tipps zu den beiden Artikeln, Vom Planetenvideo zum fertigen Astrobild (Anleitung Astrofotografie) – Teil 1: Analyse und stacken in Autostakkert2 und Vom Planetenvideo zum fertigen Astrobild (Anleitung Astrofotografie) – Teil 2: Schärfen mit Registax6, wollte ich diese natürlich unbedingt testen.

Außerdem musste ich die Aufnahmesoftware FireCapture Version 2.4 testen. Schließlich möchte ich diese auch noch einmal hier im Blog besprechen.

Vom Planetenvideo zum fertigen Astrobild (Anleitung Astrofotografie) – Teil 2: Schärfen mit Registax6

Titelbild2Nachdem der erste Teil der Serie “Vom Planetenvideo zum fertigen Astrobild” gestern auf so hohe Resonanz gestoßen ist und ich in den anschließenden Diskussion auf Facebook und hier im Blog extrem viel gelernt habe, möchte ich im 2. Teil nun auf die weitere Bearbeitung des Jupiterbildes eingehen.

Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, kann das gern hier nachholen:  Vom Planetenvideo zum fertigen Astrobild (Anleitung Astrofotografie) – Teil 1: Analyse und stacken in Autostakkert2

In diesem Teil wird es um die Bildbearbeitung in der Astro-Software Registax6 gehen.