Montierungen – Artikelserie (5)

In meiner Artikelserie über Den Einstieg in die Astronomie haben wir uns bisher mit dem Wunsch in das Hobby einzusteigen beschäftigt. Weiterhin haben wir einiges an Informationen über Literatur und Software besprochen. Und in den letzten beiden Teilen der Serie ging es um das Teleskop.

Hier ein kleiner Überblick über alle bisher erschienene Teile:

  1. Der Wunsch in das Hobby einzusteigen
  2. Literatur/Internet/Informationen
  3. Das Wetter
  4. Das Teleskop (Teil 1)
  5. Das Teleskop (Teil 2)

Da jedes Teleskop und Fernglas auf einer Montierung oder einem Stativ steht, möchte ich in diesem Artikel auf Montierungen für Teleskope eingehen.
Dazu müssen wir uns aber erst einmal ein wenig mit der Himmelsmechanik beschäftigen um die Unterschiede der Montierungen zu verstehen.

Drei unterschiedliche Montierungsbauarten habe ich hier im Blog schon einmal beschrieben. Zu den Einzelartikeln kommt Ihr hier:

  1. Montierungen (Teil 1) – Die azimutale Montierung

Erfahrungsbericht: 8 Zoll Dobson auf Rockerbox

Vor Ewigkeiten habe ich ja mein 4 Zoll (114/500) Bresser Pluto/S vorgestellt. Danach habe ich mein 6 Zoll GSO-Newton (150/750) beschrieben. Heute möchte ich Euch meinen 8 Zoll-Dobson vorstellen und vielleicht auch etwas dazu sagen warum ich keines meiner Teleskope wieder hergebe. Na ganz einfach, weil jedes meiner Teleskop sein eigenes Gebiet hat. So ist der 8 Zöller hier für schnelle Beobachtungen ideal. Aber lest mehr.

Das Teleskop (Der Tubus)

Der 8 Zoll-Dobson ist, wie der Name ja nun schon sagt, ein 8 Zoll-Teleskop in Newton-Bauweise. Wer sich mit den Bauweisen der Teleskope nicht auskennt, kann gern in meiner Einsteiger-Serie den Bericht Das Teleskop (Teil 2) lesen. Dort beschreibe ich die Unterschiede der Bauweisen.

Das Teleskop ist von der Firma Skywatcher und ich habe den Dobson damals gebraucht recht günstig bekommen.

Der Tubus hat einen Durchmesser von 200 mm und eine Brennweite von 1000 mm.

Sonnenbeobachtung mit neuen Bildern (Dabendorf 27.03.2011)

Wie Ihr ja schon aus meinem Merkursichtungsartikel gelesen habt, war ich am Wochenende wieder in Dabendorf und habe zwischen den Wolkenlücken die Sonne beobachtet.

Nun möchte ich Euch daran Teil haben lassen. Zum einen habe ich mich wieder am Fotografieren der Sonne versucht und die Bild sind gar nicht so schlecht geworden. Ich Spiele immer noch etwas mit den Belichtungszeiten und den Blenden rum, daher sind nicht unbedingt alle Bilder etwas geworden, aber dazu lernt man ja schließlich.

Hier eine Auswahl der besten Bilder. Die Fleckengruppen fand ich schon sehr schön anzusehen.

Auf den Bildern mit den Wolken, also die etwas dunkleren, kann man sogar die Flecken mit Penumbra sehen. Aufgenommen sind diese Flecken mit meiner Sony Alpha 230 Spiegelreflexkamera.

Montierungen (Teil 3) – Die Dobson Rockerbox

Die Dobson Rockerbox

Vor langer Zeit, nämlich im September 2009 habe ich angefangen Montierungen in der Astronomie zu beschreiben. Die beiden Artikel Montierungen (Teil 1) – Die azimutale Montierung und Montierungen (Teil 2) – Die parallaktische Montierung möchte ich nun mit dem Teil 3 – Die Dobson Rockerbox weitermachen.

 

Urheber: Szőcs TamásTamasflex

Die Dobson Rockerbox ist eine der einfachsten Montierungen. Viele Eigenbauteleskop werde nach Ihrer Fertigstellung und direkt mit einer Rockerbox ausgerüstet. Im wesentlichen besteht die Dobson Rockerbox aus Pressspanplatten, können aber auch aus anderen beliebigen Materialien gefertigt sein.

Vor allem sehr große Teleskope werden auf Rockerboxen gestellt. Das hat zwei Vorteile.

1. die Rockerbox ist günstig und einfach Herstellbar. Auch in größeren Größen. Daher ist ein Teleskop welches man sich im Laden oder im Onlineshop kauft, häufig um einiges günstiger auf der Rockerbox als auf einer parallaktischen Montierung.

Ein Gerät für Einsteiger und Kinder

Häufig treffe ich Leute die immer wieder sehr erstaunt und erfreud sind wenn ich über mein Hobby spreche. Meistens kommen Sätze wie “Nimmst Du mich mal mit zum Beobachten?” oder “Ach, ich würde auch mal gern in den Himmel schauen.”
Vor allem Kinder sind sehr leicht zu begeistern. Dann kommt meist recht schnell der Wunsch nach einem eigenen Teleskop und ich werde gefragt was den so ein Teleskop kostet.
Meistens hole ich dann aus und erzähl frei von der Leber weg, das es für div. Teleskope und Bauarten es gibt. Und für was man welches am besten einsetzt. Ich habe schnell festgestellt das diese Beschreibungen den interessierten Laien oder die Kinder einfach überfordern. Sie möchten etwas einfaches haben mit dem sich die Lust am Beobachten stillen lässt.

Gut, damit kann ich umgehen und reduziere nun meine Beschreibungen. Doch wenn ich zum Preis komme dann stöhnen die meisten schon auf. Nun muss es ja nicht gleich ein 500 € Gerät sein. Aber allein wenn ich erkläre das man zum Beispiel ein Pluto/S (mein Einsteigergerät) für 139 € kaufen kann, dann ist auch das den meisten schon zu viel.

Black Diamond Serie von Skywatcher


Teleskop bei Astroshop

Mit der “Black Diamond Serie” hat Skywatcher eine neue Serie von Teleskopen auf den Markt gebracht.

Hierbei wurden die Teleskope nicht nur durch die schwarzen Tuben und den weißen Montierungen oder Taukappen optisch aufgewertet, sondern es wurden auch einige Optiken mit SHOTT Glass, dem deutschen Marktführer in der Glasherstellung, geliefert.

Hier erhaltet Ihr einen kleinen Überblick über die Serie. Die gesamte Serie findet Ihr bei Skywatcher oder wer gleich über einen Kauf nachdenkt auch hier im Astroshop. Klickt einfach auf das Bild um das entsprechenden Teleskop bei Astro-Shop anzuschauen.

Reflektoren:


Skywatcher Teleskop N 150/750 BlackDiamond NEQ-3 - astroshop.de


Skywatcher Teleskop N 200/1000 BlackDiamond NEQ-5 - astroshop.de

Refraktoren:


Skywatcher Teleskop AC 120/1000 BlackDiamond NEQ-5 - astroshop.de


Skywatcher Teleskop AC 120/600 BlackDiamond AZ-3 - astroshop.de

Dobson:


Skywatcher Dobson Teleskop N 130/650 GT Heritage BlackDiamond DOB - astroshop.de


Skywatcher Dobson Teleskop N 203/1200 GT BlackDiamond DOB - astroshop.de


Skywatcher Dobson Teleskop N 304/1500 GT BlackDiamond DOB - astroshop.de

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Meine Astronomie-Ausrüstung

(Stand: 08.01.2012)
Eine meiner älteren Seiten habe ich noch nicht in diesen Blog integriert. Ich möchte Euch gern meine Ausrüstung vorstellen.
Dieser Artikel wird bei Änderungen immer mal wieder angepasst, da sich sicherlich über die Jahre die eine oder andere Änderung ergeben wird.

Teleskope (Tuben)

Momentan besitze ich 3 Teleskope. Einen Newton Bresser Pluto/S 114/500 (4,5 Zoll), einen 6 Zoll GSO-Newton und einen 8 Zoll Dobson (Newton). Alle drei Teleskope haben Ihre vor und Nachteile. Je nachdem was man mit Ihnen machen möchte. Der Pluto/S war mein aller erstes Teleskop und ist ein wirkliches Anfänger-Gerät. Hier muss jeder angehende Hobby-Astronom etwas aufpassen, das er nicht all zu schnell von dem Hobby enttäuscht wird. Die Hochglanzfotos von Jupiter und Saturn oder der Andromeda-Galaxie kann natürlich kaum ein Gerät aus der Hobbyastronomenszene gerecht werden, aber wenn man sich ein wenig mit dem Gerät beschäftigt dann kann man hier wirklich Klasse Ergebnisse erwarten.
Ich nutze diesen kleinen Allrounder um Übersichtsbeobachtungen durchzuführen. Durch sein Breites Gesichtsfeld kann man hier sehr schön große Gebiete des Himmels beobachten und mit ein wenig Übung lassen sich bemerkenswerte Details erkennen

Mathematik in der Astronomie (Teil 2): Die Austrittspupille

(Überarbeitete Version vom 24.07.2009)


Teleskop bei Astroshop

Die Austrittspupille wird definiert als ein Lichtkegel der Endseitig aus dem Okular austritt. Durch ein kleines Experiment läßt sich die Austrittspupille sichtbar machen. Hält man das Teleskop gegen ein helles Licht (Nicht gegen die Sonne!) und hält ein Stück Papier oder Karton hinter das Okular, dann kann man den austretenden Lichtkegel als Projektion auf dem Papier sehen. Berechnet wird die Austrittspupille durch:

Austrittspupille = Öffnung : Vergrößerung

Die unten stehende Tabelle zeigt die Austrittspupille für meine Teleskope und einige Vergrößerungen die mit meinen Okularen erreicht werden können.

Gerät Öffnung Vergrößerung Austrittspupille
Pluto/S 114/500 114 25x (mit 20mm Okular) 4.56
114 40x (mit 12.5mm Okular) 2.85
114 83x (mit 20mm Okular) 1.37
GSO 150/750 150 25x (angenommen) 6
150 40x (angenommen) 3.75
150 83x (angenommen) 1.8

Montierungen (Teil 1) – Die azimutale Montierung

Mit diesem Artikel möchte ich dem geneigten Hobbyastronom oder beginnenden Amateurastronom einen kleinen Überblick über die verschiedenen Montierungsarten geben. Hierbei werde ich nach und nach die verschiedenen Montierungen beschreiben. Der erste Artikel beschäftigt sich mit der azimutalen Montierung und beschreibt die Vor- und Nachteile einer solchen Montierung.

Die anderen Artikel der Serie findet Ihr unter den folgenden Link:

Die Azimutale Montierung

Azimutale Montierung - Urheber: Kapege.deDie Azimutale Montierung ist meist einfach aufgebaut und wurde maßgeblich beiden einfachen "Kaufhausteleskopen" mitverkauft. Diese Montierungen ließen sich sehr einfach und kostengünstig Herstellen. Mittlerweile wandelt sich aber der Markt auch in diesen Teleskoppreisklassen. So das häufig schon die besseren parallaktischen Montierungen verkauft werden.
Die Azimutale Montierung hat Ihre beiden Bewegungsachsen im rechten Winkel angeordnet. Diese Achsen verlaufen einmal parallel zum Bode und im rechten Winkel dazu um die Höhe des Teleskops zu verstellen. Die Achse parallel zum Boden nennt man Azimut. Die Achse um die Höhe zu verstellen ist die Höhenachse.
Vorteil der Montierung ist Ihr einfacher Aufbau und Ihr relativ geringes Gewicht. Durch die beiden Achsen an die der Mensch gewöhnt ist machen es dem Anfänger leicht.

Beobachtungsbericht 22. Januar 2005

Beobachtungsbericht II 2005

Ort Dabendorf (Brandenburg)
B: 52,233°
L: 13,433°
Datum 22. Januar 2005
Zeit: 18.00 Uhr – 19.30 Uhr
Gerät Newton 200 (Dobson)
Okulare K25mm, Vixen Ortho 12.5
Filter Mondfilter
Seeing mittelmäßig bis gut
Grenzhelligkeit ???

Gestern war nun wieder klarer Himmel über Dabendorf, was meine Freundin und ich gleich zum Anlass nahmen, eine kurze Beobachtungssession zu starten.

Ich wollte es mir natürlich nicht nehmen lassen, Machholz zu beobachten.

Nach etlichen versuchen sich am Himmel zu orientieren, fanden wir Machholz im Perseus.

Leider waren nicht all zu viele Details auszumachen, das der Mond den Himmel sehr stark aufhellte.

Wir konnten aber einen schönen Helligkeitsschein mit umschließenden Schweif ausmachen.

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