
Mai 10, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Es wird doch wieder Zeit ein neues iPad-App aus der Reihe Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) vorzustellen. Dieses mal aus einer besonderen Ecke. Spektrum der Wissenschaft ist sicherlich jedem Hobbyastronom ein Begriff. Zumindest allen aufmerksamen Bloglesern sollte dieser Verlag etwas sagen. Wenn nicht schaut Euch doch mal meine Sterne und Weltraum Reviews (Review: Sterne und Weltraum – Ausgabe 04/2011) an. Spektrum der Wissenschaft hat ein iPad-App-Entwickelt oder entwickeln lassen. Mit dem Entwickler Christian Wolf habe ich mich in Verbindung gesetzt und mir wurde doch prompt ein Promotioncode für dieses Review zur Verfügung gestellt. Daher möchte ich Euch dieses App nun vorstellen. Wie immer kommen erst einmal die allgemeinen Informationen. Allgemeines Tja, was erwartet man von dem App. Ich habe mir ehrlich gesagt keinen Überblick verschafft und habe erst nach dem Promotioncode gefragt und als ich das App hatte habe ich einen ersten Blick auf das App geworfen. Nach kurzer Zeit war klar. Das App hat eindeutig einen Spielcharakter und jemand der nicht gerade astronomisch Interessiert ist, würde sagen es ist ein Spiel. Rudimentär zusammenfassend kann man sagen, iconicSky ist ein Memory-Spiel. Doch es steckt etwas mehr dahinter und das war auch zu erwarten bei einem App von Spektrum der Wissenschaft mit hochwertigen Bildern der ESA und ESO. Das App iconicSky findet Ihr in der Kategorie Bildung und da gehört es auch hin. Ich werde später noch etwas dazu sagen. Erschienen ist das App am 16.04.2011 in der Version 1.0. Es ist also brandneu. Mit 46.1 MB kann es schnell aufs iPad geladen werden und die Sprache ist momentan nur Englisch. Aus Insider-Kreisen habe ich aber erfahren, dass intensiv an der deutschen Version gearbeitet wird. (So einen Satz wollte ich schon immer mal schreiben!) Die Kennzeichnung ist 4+ und wie oben schon erwähnt ist der Entwickler des Apps Christian Wolf. Die Webseite zum App findet Ihr hier: Spektrum der Wissenschaft – iconic. Das App gibt es im iTunes-Store für 2,99 €. Dadurch das das App erst 1 Monat auf dem Markt ist, gibt es noch nicht genügend Bewertungen. Ich werde sicher die Apps später noch einmal betrachten und dann kann ich auch zu diesem App die Bewertungen schreiben. Das App iconicSky Nun zum App und warum es meiner Meinung nach nicht als reines Spiel zu bewerten ist, auch wenn der Charakter des Apps spielartig ist. Wenn man das App startet, kommt man in das Menü, welches wirklich übersichtlich gestaltet ist. Man kann den Player wechseln, auf Play drücken, die Regel ansehen oder Informationen über das App lesen. Die Regeln des Apps oder des Spiels sind leicht erklärt. Man bekommt eine Namensliste von Himmelsobjekten und soll nun die Namen zu 16 Bildern zu sortieren. Die Bilder stammen dabei von der ESA und ESO. Es sind also die wunderschönen Astronomiebilder die man aus den Astronomiebüchern oder von der Webseite kennt. Man hat einen Joker zur Verfügung und ansonsten muss man so schnell wie Möglich die Bilder zu sortieren. Am Anfang war ich eher skeptisch und ein wenig enttäuscht, da ich ja eher von einen puren Astronomie-App ausgegangen war. Doch nach einigen Runden habe ich festgestellt, dass es mir doch recht schwer fiel die Bilder zu zusortieren. Die erste und zweite Runde fand ich noch sehr einfach, aber ab der dritten Runde wird es echt schwer. Die Kataloge in dem App, also die Runden, sind von einem Schwierigkeitsgrad Anfänger über Fortgeschrittener bis zum Experten angeordnet. Und hier kommt der Lernfaktor mit rein und daher denke ich, dass das App in der Kategorie Bildung sehr gut aufgehoben ist. Das ein oder andere Bild kenne ich, aber wusste nie wie es heißt. Natürlich hat es durch den Zeit- und den Punktefaktor einen Spielcharakter. Aber das finde ich gut. Ich möchte eh immer besser werden. Im Spiel selbst kann man auf den Button “Ask an Astronomer” anklicken und bekommt zu den Bildern detaillierte Informationen. Man kann von da aus zu den ESA/ESO-Seiten wechseln und sich die Bilder in HighRes (hoher Auflösung) anschauen oder Informationen bei Wikipedia oder Google einholen.  Ich hoffe die Entwickler denken dran in der deutschen Version auch die deutsche Wikipedia aufzurufen. Die Punkte und die Zeit wird unter dem jeweiligen Playernamen gespeichert und dadurch können auf mehrere Benutzer auf dem iPad ihr Wissen über den Himmel testen. Fazit Man sollte trotz des Namens und dem Verlag der dahinter steht, nicht davon ausgehen das man hier ein Astronomie-App erhält, welches einem bei der Beobachtung behilflich ist oder irgendwelche technischen Details über die Astronomie liefert. Für die meisten ist dieses App ein Spiel. Ich differenziere hier etwas und sage das es auch für die Bildung gut ist. Und warum nicht? Wenn die Leute es spielen und dabei unserem Hobby näher kommen, dann um so besser. Ich denke das einzige Manko ist die Sprache und vielleicht sind dem einen oder anderen die 2,99 € zu teuer. Das Sprachmanko wird laut dem Entwickler bald behoben sein. Und beim Preis muss jeder selbst wissen ob es sich für ihn lohnt oder nicht. Persönlich spiele ich mittlerweile Regelmäßig und freue mich jedes mal wenn ich eine Runde weiter bin.
Es wird doch wieder Zeit ein neues iPad-App aus der Reihe Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) vorzustellen. Dieses mal aus einer besonderen Ecke. Spektrum der Wissenschaft ist sicherlich jedem Hobbyastronom ein Begriff. Zumindest allen aufmerksamen Bloglesern sollte dieser Verlag etwas sagen. Wenn nicht schaut Euch doch mal meine Sterne und Weltraum Reviews (Review: Sterne und Weltraum – Ausgabe 04/2011) an.
Spektrum der Wissenschaft hat ein iPad-App-Entwickelt oder entwickeln lassen. Mit dem Entwickler Christian Wolf habe ich mich in Verbindung gesetzt und mir wurde doch prompt ein Promotioncode für dieses Review zur Verfügung gestellt.
Daher möchte ich Euch dieses App nun vorstellen. Wie immer kommen erst einmal die allgemeinen Informationen.
Allgemeines
Tja, was erwartet man von dem App. Ich habe mir ehrlich gesagt keinen Überblick verschafft und habe erst nach dem Promotioncode gefragt und als ich das App hatte habe ich einen ersten Blick auf das App geworfen.
Categories: Astronomiesoftware, iPad
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Tags: Astronomie App, astronomie ipad app, iconicSky, iPad, iPad App, iPad Apps, ipad astronomie software, ipad spiel, IPad-Astronomie, Spektrum, Spektrum der Wissenschaft, Spektrum-Verlag, spiel ipad, spiel ipad app
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April 20, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Heute gibt es wieder ein App aus der Reihe Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick). Ich möchte heute wieder ein Sternkartenprogramm beschreiben. Das hat zwei Hintergründe. Erstens liegt das App Star Walk schon seit einer ganzen Weile auf meinem iPad und zweitens möchte ich einen Vergleich der Sternkartenprogramme für das iPad erstellen. Dafür möchte ich Star Walk beschreiben, damit ich es in den Vergleich einbeziehen kann.
Wie immer erfahrt Ihr hier aber erst einmal die allgemeinen Informationen.
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Categories: Astronomiesoftware, iPad
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Tags: app astronomie, Astronomie, Astronomie App, Astronomie Apps, Astronomie Software, Astronomiesoftware, iPad, iPad 2, iPad App, iPad Apps, ipad astronomie software, iPad Planeten, IPad-Astronomie, iPhone, Jupiter, Merkur, Mond, Planeten, planetenprogramm, Saturn, Sonne, Spica, Star Walk, StarWalk, Sternkarte, Sternkartensoftware
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April 13, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Heute möchte ich euch das nächste iPad-App aus meiner Serie Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) vorstellen. Ich habe mir das App vor recht langer Zeit herunter geladen und hatte nun Schwierigkeiten es im iTunes-Store wieder zu finden. Doch es ist mir gelungen. Der Name des Apps heißt Planeten. Finden tut man es aber nur wenn man nach Planets sucht. Ja, richtig. Auf meinem iPad ist es Deutsch, im Store findet man es aber nur unter dem amerikanischen Namen. Wer das erste Bild sieht, wird denken “Ach nein, nicht noch ein Sternkartenprogramm”. Ich habe genau so gedacht und mich gänzlich getäuscht. Also lasst Euch überraschen. Nun aber erst einmal wieder die allgemeinen Informationen zum App. Allgemeines Gleich als erste. Das App ist komplett Gratis. Also herunterladen bitte und selbst ausprobieren. Ansonsten findet Ihr das App unter der Kategorie Dienstprogramme. Warum auch immer. Es liegt in der Version 3.0 vor und ist zuletzt am 23.03.2011 auf diese Version aktualisiert worden. Mit 8.7 MB ist das App sehr überschaubar. Die Sprachenvielfalt ist erstaunlich. Neben Deutsch und Englisch liegt das App auch noch in den Sprachen Chinesisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch und mehr vor. Es ist mit einem … hinter Portugiesisch versehen. Schon recht erstaunlich. Die Entwicklerin heißt Dana Peters und zur Webseite gelangt Ihr hier. Insgesamt wurden alle Version 4038 mal bewertet. Die Aufteilung sieht wie folgt aus: Aktuelle Version Alle Versionen ***** (12) ***** (1130) **** (3) **** (620) *** (3) *** (937) ** (0) ** (671) * (0) * (680) Diese Bewertungen lassen natürlich auch mal einen Schluss zu. Ich würde sagen das die Mehrzahl der Leute dieses App als Sehr gut empfinden. Aber macht euch im iTunes-Store doch einfach selbst ein Bild davon. Das App Planeten Ich habe das App gestartet und, wie sollte es nicht anders sein, bekommt als erstes die Frage ob man den Standort automatisch ermitteln lassen möchte. Natürlich, war meine Antwort. Danach öffnet sich eine 2D-Ansicht auf der man, je nach Zeitpunkt, den Mond und die Planeten sieht und das in einer Sternkartenansicht, die selbst von meiner gekauften Plastik-Sternkarte noch übertroffen wird. Okay, denk ich mir. Probiere es doch mal aus und dann kannst Du immer noch entscheiden ob Du es im Blog beschreibst oder nicht. Zoomen und Finger bewegen bringt auf der 2D-Karte gar nichts. Naja, mal auf einen Sterntippen. Es passiert auch nicht. Ah, auf einen Planeten getippt und man erhält neben dem Namen und einem Icon des Planeten noch Auf- und Untergangszeit und Azimut und Höhe über Horizont. Das ist ja schon mal etwas. Interaktivität sucht man vorerst vergebens. Das Menü selbst gestaltet sich schlicht, was ich ja eigentlich mag. Am oberen Rand kann man zwischen einer festen Ansicht und einer mit Bewegungssteuerung gekoppelten Ansicht hin und herschalten. Der untere Rand besitzt 5 kleine Icon.     Himmel 2D, Himmel 3D, Sichtbarkeit, Globus, Optionen. Himmel 2D habe ich ja schon beschrieben und für den iPad-Anwender eher enttäuschend von der Interaktivität her. Naja, ab zum Himmel 3D. Hier gibt es halt die 3D-Ansicht zum 2D-Himmel. Nur in einer Zoomstufe und die Sternbilder sind nun mit Ihren lateinischen Namen versehen. Es passiert immer noch nichts wenn man auf einen Stern tippt. Gut, deshalb heißt das Programm wohl auch Planeten. Nun passiert aber auch nicht mehr wenn man auf einen Planeten tippt. Schon komisch das App. Oben rechts ist nun ein neuer Knopf aufgetaucht. aber dazu gleich mehr. In der 3D-Ansicht kann man nun aber Zoomen und mit einem Finger den Himmel drehen. Ich finde den Ausgangszoom schon zu groß. Man kann nur weiter reinzoomen, aber nicht weiter hinaus. Na gut, was hat es nun mit dem Sichtbar-Knopf auf sich. Hinter diesem verbergen sich diverse Ansicht des Himmels in unterschiedlichen Licht-Spektren. Neben Röntgen und dem normalen sichtbaren Licht, gibt es noch Infrarot, Mikrowelle, Wasserstopf Alpha und Radiowelle. Ob das real ist kann ich leider nicht sagen, aber interessant ist es auf jeden Fall. Erstes Fazit. Das Programm hat einen schönen einstellbaren Hintergrund und zeigt mir die sichtbaren Planeten am Himmel. Jetzt aber zum dritten Knopf an der unteren Leiste. Dieser zeigt mir auf einen Blick, nicht nur ob die Planeten sichtbar sind, sondern auch deren Auf- und Untergangszeiten. Ich staune. Ein Tipp auf einen Planeten gibt mir sofort weiterführende Informationen wie Typ, Radius, Masse, Bahnradius, Umlaufzeit, Exzentrizität, Umdrehungszeit, Anzahl der Monde und die Atmosphäre des Planeten. Toll. Bei Monden kann ich gleich weitergehen und bekomme alle Monde des Planeten aufgeführt. Das find ich Klasse. Ich staune echt nicht schlecht. Die Übersicht der Planeten mit Ihren Auf- und Untergangszeiten werde ich nutzen. Besser geht eine solche Übersicht gar nicht. Der nächste Knopf erstaunt mich auch. Globus heißt dieser und zeigt mir die Erde aus dem Weltall. Oben recht der Knopf hat sich wieder verändert und ich kann mir nicht nur die Erde, sondern alle Planeten unseres Sonnensystems anschauen. Find ich auch Klasse. Mit dem Finger lässt sich die Drehung des Planeten beeinflussen und Zoomen kann man auch. Zoomt man zu weit rein, wird es etwas pixelig, aber das stört mich nicht. Der letzte Knopf ist schnell erklärt. Optionen sind Optionen. Damit lässt sich das Programm anpassen. Neben dem Standort, auch die Zeit. Man kann also einen Planetenbeobachtungsabend planen. Fazit Also die ersten beiden Ansichten haben mich enttäuscht. Die letzten beiden Punkte haben mich echt überrascht. Vor allem für ein App welches Gratis ist. Ich muss sagen das hier ganze Arbeit geleistet wurde. Holt es Euch einfach mal aus dem Store und schaut es Euch an. Ich finde es sehr gut. 
Heute möchte ich euch das nächste iPad-App aus meiner Serie Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) vorstellen.
Ich habe mir das App vor recht langer Zeit herunter geladen und hatte nun Schwierigkeiten es im iTunes-Store wieder zu finden. Doch es ist mir gelungen. Der Name des Apps heißt Planeten. Finden tut man es aber nur wenn man nach Planets sucht. Ja, richtig. Auf meinem iPad ist es Deutsch, im Store findet man es aber nur unter dem amerikanischen Namen.
Wer das erste Bild sieht, wird denken “Ach nein, nicht noch ein Sternkartenprogramm”. Ich habe genau so gedacht und mich gänzlich getäuscht. Also lasst Euch überraschen.
Nun aber erst einmal wieder die allgemeinen Informationen zum App.
Allgemeines
Gleich als erste. Das App ist komplett Gratis. Also herunterladen bitte und selbst ausprobieren.
Ansonsten findet Ihr das App unter der Kategorie Dienstprogramme. Warum auch immer. Es liegt in der Version 3.0 vor und ist zuletzt am 23.03.2011 auf diese Version aktualisiert worden.
Categories: Astronomiesoftware, iPad
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März 23, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Categories: Astronomiesoftware, iPad
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März 11, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Es freut mich Euch heute ein neues Interview vorstellen zu können. Über das iPad-App Cosmic habe ich ja schon im Zuge meiner Astronomie-App-Serie für das iPad berichtet. Nun konnte ich den Entwickler von Cosmic, Axel Wolf, interviewen und möchte euch dieses interessante Gespräch nicht vorenthalten. Daher wünsche ich euch nur noch viel Spaß beim Lesen. 1. Hallo Axel, stelle doch bitte Dich und Deine Firma Softmatic meinen Lesern kurz vor. Softmatic entwickelt schwerpunktmäßig Software für den Graphik & Design Bereich. Unsere Hauptprodukte drehen sich rund um die Barcodetechnik. Die Firma wurde von mir als Einzelfirma 1991 gegründet, nachdem ich die ersten Jahre meines Berufslebens bei der Nixdorf Computer AG verbracht hatte. Softmatic hat keine festen Angestellten. Aufgaben werden bei Bedarf ausgelagert und von Externen ausgeführt. 2. In Kontakt getreten sind wir beide wegen meiner Reihe Astronomie-Apps für das iPad. Ich habe dort Dein App Cosmic testen dürfen. Wie kommt man darauf ein App für die Astronomie-Szene zu programmieren? Cosmic ist ursprünglich für den Eigenbedarf entstanden. Ich habe die Bücher von Meeus und Montenbruck zu Hause liegen, und es hat mich schon immer gereizt, in dieser Richtung mal etwas zu machen. Mit den verfügbaren Astronomie Apps für das iPad war ich nicht sehr zufrieden, so dass es nahelag, hier mal einen Versuch zu wagen. 3. Was waren die größten Schwierigkeiten bei der Entwicklung von Cosmic? Wer bislang primär für den Desktop entwickelt hat, muss sich bei mobilen Geräten erheblich umstellen: Anderes Bedienkonzept, weniger Speicher, kleiner Bildschirm usw. Da sich Cosmic hauptsächlich in 3D OpenGL abspielt, musste ich auch die lineare Algebra wieder auffrischen (seit dem Abitur nicht mehr gebraucht). Der astronomische Aspekt der Anwendung, vor dem ich gehörigen Respekt hatte, erwies sich eigentlich als problemlos. 4. Wie nehmen die Hobbyastronomen das App an? Gibt es viele Rückmeldungen? Für ein Resümee ist es noch ein bisschen zu früh, Cosmic gibt's ja erst seit zwei Wochen und wir haben bisher ja auch noch keine nennenswerte Werbung gemacht. In ein paar Monaten kann ich da sicher eine Aussage machen. 5. Cosmic ist ja nun nicht einzige Sternenkarten-App für das iPad. Kannst kurz beschreiben was Cosmic von den anderen Apps unterscheidet? Ich liste mal auf, was mir bei den anderen nicht gefallen hat - das sind genau die Sachen, die Cosmic anders macht:
Bei GoSkyWatch werden an die Objekte keine Namen, Bezeichner usw. geschrieben. Ich muss ein Objekt erst in das Fadenkreuz bringen, um weitere Infos zu bekommen, auch einfach auf dem Bildschirm antippen geht nicht. Das ist unpraktisch und wenig intuitiv. Der Datenbestand ist auch viel zu klein.
StarMap HD scrollt und zoomt auf meinem iPad unerträglich langsam, es sei denn man bewegt die Finger im Schneckentempo. Man merkt, daß die Software schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und noch die alte OpenGL Version verwendet. Cosmic ist beim Bildaufbau gefühlt Faktor 10 schneller und stellt dabei noch wesentlich mehr auf dem Bildschirm dar.
StarWalk hat m.E. für Amateurastronomen nur geringen Nutzwert, abgesehen vom "Auf einen Blick" Eingangsbildschirm. Das sehe ich mehr als "Showpiece" für die Plattform. Als solches allerdings sehr gelungen, keine Frage.
  Cosmic druckt außerdem Sternkarten, das kann meines Wissens keine andere Anwendung für die Plattform. 6. Du hast sicherlich eine Menge Erfahrung gesammelt beim Entwickeln von Cosmic. Was würdest Du jemandem Raten der auch ein astronomisches App für das iPad entwickeln möchte? Generell, also nicht nur bezogen auf astronomische Anwendungen, würde ich Entwicklern raten, auf ihre Intuition zu hören. Wenn die spontane Reaktion auf ein Konkurrenzprodukt etwa so aussieht: "Das kann ich besser!" - dann liegt man damit meistens auch richtig. Auf die Frage, welche Eigenschaft er für unverzichtbar für geschäftlichen Erfolg halte, hat Michael Dell mal geantwortet: "Persistence", also etwa Durchhaltevermögen oder Beharrlichkeit. Das würde ich definitiv genau so sehen. 7. Beschäftigst Du Dich selbst mit der Astronomie und wenn ja, was findest Du so Interessant an dem Hobby? Ich bin Amateurastronom seit den 70ern und beobachte derzeit mit einem 6" Apo auf einer Mach 1. - Warum Astronomie? Um Abstand zu gewinnen. Um weg zu kommen vom täglichen "Rat Race". Um zu begreifen, wie lachhaft und kindisch der menschliche Ehrgeiz ist, das Streben nach immer noch mehr Geld, dem schnelleren Auto, der Karriere. Viele Dinge werden sehr klein, wenn man sie im Kontext astronomischer Zeiträume und Kategorien betrachtet. 8. Wie hast Du mit Hobby Astronomie begonnen? Als Teenager mit einem 40 mm Refraktor von Tasco. Mit Ausnahme von berufs- und anders bedingten Aussetzern, habe ich das Hobby eigentlich durchgängig betrieben. Ich hätte mir damals allerdings nicht vorstellen können, dass ich damit mal Geld verdienen würde... 9. Mein Blog richtet sich ja vor allem an Hobbyastronomen und Einsteiger in das Hobby. Kannst Du Einsteigern einen Tipp geben? Wenn Dein erster Blick durchs Okular so ganz anders aussieht als ein Bild vom Hubble Teleskop: Nicht aufgeben und dranbleiben. Wenn Deine Freunde und Familie den Kopf schütteln: Nicht aufgeben und dranbleiben. Wenn Dir der Kampf gegen die Lichtpest aussichtslos erscheint: Nicht aufgeben und dranbleiben. Wer sich mit Astronomie beschäftigt, lernt, langfristig zu denken. 10. Zum Abschluss noch ein Frage: Was können wir in Zukunft von Softmatic noch erwarten? Zur Zeit bauen wir unsere Position im Mac App Store für unseren Schwerpunktbereich Graphik & Design weiter aus, das wird auch in den nächsten Monaten Priorität haben. Mittelfristig ist eine Version von Cosmic für Mac OS X geplant. Schließlich wird die bisherige Einzelfirma zum Jahresende endlich in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt. Danke Axel für das sehr interessante Gespräch und für den Einblick in die Entwicklung von Cosmic. Ich denke das wir hier noch das eine oder andere Update des iPad-Apps Cosmic erwarten können. Wer mehr über Cosmic und andere Produkte von Softmatic wissen möchte, der kann hier die Webseite besuchen.
Es freut mich Euch heute ein neues Interview vorstellen zu können. Über das iPad-App Cosmic habe ich ja schon im Zuge meiner Astronomie-App-Serie für das iPad berichtet. Nun konnte ich den Entwickler von Cosmic, Axel Wolf, interviewen und möchte euch dieses interessante Gespräch nicht vorenthalten.
Daher wünsche ich euch nur noch viel Spaß beim Lesen.
1. Hallo Axel, stelle doch bitte Dich und Deine Firma Softmatic meinen Lesern kurz vor.
Softmatic entwickelt schwerpunktmäßig Software für den Graphik & Design Bereich. Unsere Hauptprodukte drehen sich rund um die Barcodetechnik. Die Firma wurde von mir als Einzelfirma 1991 gegründet, nachdem ich die ersten Jahre meines Berufslebens bei der Nixdorf Computer AG verbracht hatte. Softmatic hat keine festen Angestellten. Aufgaben werden bei Bedarf ausgelagert und von Externen ausgeführt.
2. In Kontakt getreten sind wir beide wegen meiner Reihe Astronomie-Apps für das iPad. Ich habe dort Dein App Cosmic testen dürfen. Wie kommt man darauf ein App für die Astronomie-Szene zu programmieren?
Categories: Astronomiesoftware, Interview
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März 3, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Heute ist es mal wieder Zeit das nächste App aus der Reihe Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick)vorzustellen. Dieses mal habe ich ein sehr einfaches, aber schönes App für Sonnenbeobachter ausgewählt. Jerome Diaz stellt uns dieses tolle App Soho Viewer zur Verfügung mit dem man den aktuellen Sonnenstatus anschauen kann. Wie immer kommen wir aber zuerst zu den allgemeinen Informationen zu dem App. Allgemeines Das App ist in der Kategorie Unterhaltung zu finden und hat eine Kennzeichnung von 4+. Ich habe immer noch nicht ganz herausbekommen wofür die Kennzeichnungen sind, aber das werde ich noch tun. Der Soho Viewer liegt in der Version 1.9 vom 23.02.2011 vor. Ist also Brand aktuell.
Mit 2.5 MB ist es auch nicht gerade groß. Die Sprachen des Apps sind Englisch und Französisch. Die Bewertungen sehen wie folgt aus: ***** (4)
**** (1)
*** (3)
** (3)
* (6) Auch hier wie immer der Hinweis. Die Bewertungen werden seit Anfang an gesammelt und spiegeln nicht immer den aktuellen Stand des Apps wieder. Das App SOHO Viewer Nun zu dem App selbst. Eigentlich ist mit der Englischen kurzen Beschreibung in iTunes alles gesagt. Soho Viewer is a simple application for downloading and displaying the latest images taken by the Solar and Heliospheric Observatory (Soho) Für die Leser die des englischen nicht ganz so mächtig sind. Der Soho Viewer lädt die zuletzt eingestellten Bilder der Sonne. Bereitgestellt werden die Bilder von der NASA und ESA. Geschossen sind die Bilder vom Solar and Heliospheric Observatory, halt Soho. So damit könnte ich den Artikel eigentlich beenden. Ach nein, eine Information noch. Das App ist Gratis. Natürlich lasse ich Euch nicht so hängen. Ich möchte eine kurze Beschreibung der Bilder geben. LASCO C2: Zeigt die innere Sonnecorona mit einem Abstand von bis zu 8,4 Millionen Kilometer von der Sonne LASCO C3: Zeigt die äußere Sonnecorona mit einem Abstand von bis zu 45 Millionen Kilometer von der Sonne EIT 171: Die Sonne durch ein Filter aufgenommen, welches nur das Licht mit der Wellenlänge 171 Angström durchläßt, und zeigt die strahlende Materie der Sonnenatmosphäre bei 1000000 Kelvin. EIT 195:  Die Sonne durch ein Filter aufgenommen, welches nur das Licht mit der Wellenlänge 195 Angström durchlässt, und zeigt die strahlende Materie der Sonnenatmosphäre bei 1,5 Millionen Kelvin. EIT 284: Die Sonne durch ein Filter aufgenommen, welches nur das Licht mit der Wellenlänge 284 Angström durchlässt, und zeigt die strahlende Materie der Sonnenatmosphäre bei 2.000.000 Kelvin. EIT 304: Die Sonne durch ein Filter aufgenommen, welches nur das Licht mit der Wellenlänge 304 Angström durchlässt, und zeigt die strahlende Materie der Sonnenatmosphäre bei 60000-80000 Kelvin. HMI Continuum: Dieses Bild zeigt die Sonne im Weißlicht. Die Kamera des SDO hat den für das Auge sichtbaren Teil des Sonnenlicht-Spektrums vom kurzwelligen violetten Licht bis zum langwelligen roten Licht aufgenommen. Die Mischung dieser Farben ergibt die gezeigte weiße Farbe. Aus diesem Grunde nennt man Sonnenbilder, bei denen alle für das menschliche Auge sichtbaren Farben ins Bild einfließen, Weißlichtbilder der  Sonne. HMI Magnetogram: Hier werden Messungen zu Sonnenbeben und verschiedene Komponenten der magnetischen Sonnenaktivität durchgeführt, festgehalten und dargestellt. Fazit: Für alle Sonnenbeobachter ist dieses APP ein muss. Vor allem wenn es bewölkt ist. Ich finde es wunderschön sich solche Bilder unserer Sonne anzuschauen. sicherlich möchte ich diese Bilder oder ähnliche auch mal Live sehen. Aber das App entschädigt dafür, bis zu dem Zeitpunkt wo ich mir ein Teleskop für die Sonnenbeobachtung besorge.
Heute ist es mal wieder Zeit das nächste App aus der Reihe Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick)vorzustellen. Dieses mal habe ich ein sehr einfaches, aber schönes App für Sonnenbeobachter ausgewählt.
Jerome Diaz stellt uns dieses tolle App Soho Viewer zur Verfügung mit dem man den aktuellen Sonnenstatus anschauen kann.
Wie immer kommen wir aber zuerst zu den allgemeinen Informationen zu dem App.
Allgemeines
Das App ist in der Kategorie Unterhaltung zu finden und hat eine Kennzeichnung von 4+. Ich habe immer noch nicht ganz herausbekommen wofür die Kennzeichnungen sind, aber das werde ich noch tun.
Der Soho Viewer liegt in der Version 1.9 vom 23.02.2011 vor. Ist also Brand aktuell.
Mit 2.5 MB ist es auch nicht gerade groß. Die Sprachen des Apps sind Englisch und Französisch.
Die Bewertungen sehen wie folgt aus:
***** (4)
**** (1)
*** (3)
** (3)
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Februar 23, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Aus der Serie der Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) möchte ich Euch heute ein App vorstellen, welches mit der aktiven Beobachtung eher nichts zu tun hat. Die Thematik des Apps Galaxy Collider HD Lite ist aber nicht weniger interessant. Wie der Name des Apps schon sagt kann man hier kollidierende Galaxien betrachten. Wie immer aber erst einmal die allgemeinen Infos zum App. Allgemeines Das App findet Ihr in der Kategorie Unterhaltung. Ich hätte es eher unter Bildung vermutet, aber da hab ich mich getäuscht. Es liegt in der Version 1.40 vor. Erschienen ist diese Version am 11.07.2010. Die Größe ist beachtlich klein. Mit 3,4 MB also nicht wirklich groß. Die Sprache ist leider nur in Englisch, aber das macht nicht wirklich etwas aus. Die Kennzeichnung ist 4+ und der Entwickler des Apps ist Klaus Engel. Die Software befindet sich auf der Webseite von Angisoft. Schön ist das das App auch noch auf älteren iOS-Versionen läuft. Man benötigt lediglich 3.2 oder halt neuere. Die Kundenrezensionen sehen nicht ganz so gut aus, wobei man das schlecht bewerten kann, wegen der Historie, die ich ja schon öfters angesprochen habe, aber auch weil niemand seine Meinung geäußert hat. Ich möchte Euch trotzdem die Sternverteilung zeigen. (Stand 23.02.2011) ***** 3
**** 2
*** 4
** 5
* 9 Das schöne natürlich an diesem App ist, dass es Gratis ist. Es ist halt eine Lite-Version, dafür aber in HD. Nun zum App. Das App Galaxy Collider HD Lite Wie oben schon angesprochen ist Galaxy Collider eine Simulation, die aufzeigt was passiert wenn sich Galaxien treffen. Interessant ist das alle mal, wenn man daran denkt das Andromeda ja auf die Milchstraße treffen wird. Im ersten Schritt sieht man zwei Galaxien. Die schwarzen Löcher sind durch gelbe Punkte in der Mitte gekennzeichnet. Um diese rotieren die Galaxien. Wenn sich nun die Galaxien treffen wird ständig berechnet, welche mehr Masse hat oder welche mehr Beschleunigung aufweist und es gibt dann schöne Kollisionsanimation. Die Bedienung auf dem Display ist wieder einfach. Mit einem Finger rotiert man die Ansicht. Mit mehreren Fingern verschiebt man die Ansicht und der Doppel-Tip aufs Display lässt die Simulation neu starten. Leider gibt es keinen Fingerzeig um die Galaxien automatisch in die Mitte zu bewegen. Aber dazu komme ich später. Leider gibt es kein Video, aber jeder iPad-Besitzer kann sich dieses runter laden. Nun werden 2 Galaxien schnell langweilig, vor allem wenn diese die gleiche Größe haben. Also ab in die Einstellungen (Settings). Hier kann man nun als erstes die Galaxienanzahl festlegen. In der Lite-Version ist das ein Wert zwischen 1-5. Weiterhin kann man festlegen wie die Sterne zu sehen sind. Hier gibt es Punkte, Linien oder PointSprites (Was das auch immer sein mag). Bei dem letzten sieht man eine verschmierte Darstellung der Punkte. Etwas größer und mit Helligkeitsunterschieden. Es sieht auch am besten aus. Die Umgebung, also der Hintergrund lässt sich auch Einstellen. Wobei das m.M. nicht wichtig ist. Die Geschwindigkeit der Simulation kann man festlegen. Eine Auswahl zwischen Pause, Slower, Slow, Normal, Fast und (ja richtig) Faster kann man treffen. Jetzt wird es interessant. Neben der Anzahl der Galaxien kann man nun die Anzahl der Sterne pro Galaxie festlegen. Hier leider immer nur für alle und nicht einzeln. Weiterhin kann man die Masse der Galaxien festlegen. Hat man mehr als 2 Galaxien wird die Masse der zweiten auf alle weiteren übertragen. Und das war es auch schon wieder. Neben einem Informationsfenster mit der Beschreibung des Apps und der Information was alles besser ist in der Vollversion, gibt es keine weiteren Einstellmöglichkeiten. Man kann noch direkt auf die Angisoft-Webseite gehen und natürlich der Button “Get full version” darf nicht fehlen. Das war es eigentlich schon wieder. Einen gravierenden Nachteil habe ich aber gefunden.  Beim Schreiben dieses Artikels habe ich mich verzoomt. Sprich die kollidierenden Galaxien sind aus dem Bild gelaufen. Da ich keinen Anhaltspunkt hatte, wo die Galaxien nun stehen und ich nicht wusste ob ich rein oder rauszoomen muss, habe ich Minuten gebraucht die Galaxien wieder zu finden. Wie oben schon gesagt, es wäre schön das hier ein Fingergriff existiert der die Galaxien in die Mitte bringt. Falls man sich mal verzoomt hat. Fazit: Galaxy Collider HD Lite ist ein schönes Spielzeug. Nach kurzer Zeit wird es zwar langweilig, aber zwischen drin starte ich es und lasse mal Galaxien kollidieren. Dafür das es Gratis ist kann man es sich ruhig laden. Würde es aber Geld kosten, würde ich sicher drauf verzichten. Hier kommt Ihr wieder zum Hauptartikel: Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick)
Aus der Serie der Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) möchte ich Euch heute ein App vorstellen, welches mit der aktiven Beobachtung eher nichts zu tun hat. Die Thematik des Apps Galaxy Collider HD Lite ist aber nicht weniger interessant.
Wie der Name des Apps schon sagt kann man hier kollidierende Galaxien betrachten.
Wie immer aber erst einmal die allgemeinen Infos zum App.
Allgemeines
Das App findet Ihr in der Kategorie Unterhaltung. Ich hätte es eher unter Bildung vermutet, aber da hab ich mich getäuscht.
Es liegt in der Version 1.40 vor. Erschienen ist diese Version am 11.07.2010. Die Größe ist beachtlich klein. Mit 3,4 MB also nicht wirklich groß. Die Sprache ist leider nur in Englisch, aber das macht nicht wirklich etwas aus. Die Kennzeichnung ist 4+ und der Entwickler des Apps ist Klaus Engel.
Die Software befindet sich auf der Webseite von Angisoft.
Categories: Astronomiesoftware, iPad
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Februar 16, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Heute möchte ich Euch ein neues astronomisches App aus meiner Reihe Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) vorstellen. Cosmic von der Firma Softmatic Eine kleine Besonderheit gibt es bei dieser App-Vorstellung. Ich habe diesmal das App nicht selbst aus dem Store geladen, sondern das App wurde mir freundlicher Weise von Softmatic zur Verfügung gestellt. Nachzulesen in den Kommentaren des Hauptartikels. An dieser Stelle sage ich natürlich vielen Dank. Cosmic ist Sternkartenprogramm und kann bei der Orientierung am Himmel und bei der Beobachtung dessen, behilflich sein. Bevor wir aber zum App kommen, hier wieder die allgemeinen Informationen. Wie oben geschrieben, wird das App Cosmic von Softmatic entwickelt. Klickt hier um zur Webseite des Apps zu kommen. Die 33,6 MB sind wieder sehr schnell runter geladen und Ihr findet das App, so wie viele andere Astronomie-Apps, in der Kategorie Bildung.
Aktuell liegt Cosmic in der Version 1.1 vor, mit einem Stand vom 15.02.2011.
Das App liegt momentan in den Sprachen Englisch und Deutsch vor. Über Bewertungen kann ich Euch diesmal nichts erzählen, da es noch keine Bewertungen gibt. Das App ist erst recht jung auf dem Markt. Das App selbst kostet 3,99 € im iTunes Store und wird sowohl fürs iPad, iPhone oder den iPod Touch angeboten. Die iOS-Version muss 4.2 oder neues sein. Das App Cosmic Nun aber zum App selbst. Wie jeder iPad- oder iPhone-Besitzer weis, reicht ein einfacher Fingerklick und los geht es. Nach der Standardfrage, ob der aktuelle Ort verwendet werden kann, lädt sich das App und stellt den Sternenhimmel dar. Gewohnt einfach ist die Bedienung. Mit dem Finger über den Bildschirm streifen und man bewegt am Himmel. Zwei Finger und man zoomt rein und heraus. An das Zooming musste ich mich ein wenig gewöhnen, da die Bewegung recht stark ist, aber das hat man auch innerhalb einer Minute raus. Schön ist die Grafik umgesetzt. Beim ersten Start sieht man eine Vielzahl an Objekten, Sternen, Sternbilder und die Planeten. Was am Anfang auffällt sind die vier Tabs die man am Bildschirmrand sieht. Dahinter verstecken sich alle Optionen des Apps und diese sind nicht gerade wenig. Klasse find ich an den Tabs das man ohne viele Felder im Display trotzdem die vielen Einstellmöglichkeiten hat. Nun zu den Tabs.
Hinter dem rechte Tab verstecken sich die Ansichtsoptionen. Hier kann man den Horizont, Sternbildlinien, Objekttexte, Gitterlinien und Sternbildgrenzen an und aus schalten. Weiterhin kann man hier einen Telrad-ähnliches Kreissymbol einblenden. Eine Bewegungssteuerungsfunktion ist hier auch eingebaut. Das ermöglicht das iPad gegen den Himmel zu richten und so sichtbare Objekte zu finden. Eine sehr wichtige Funktion wurde natürlich nicht vergessen und macht das App für die Einsatzmöglichkeit beim Beobachtungsabend erst anwendbar. Man kann hier das gesamte App in einen Rotlichtmodus schalten, was die Augenadaption nicht stört. Der obere Tab kann umgeschaltet werden zwischen Himmelskoordinaten und Sternbilder. Hierbei wird immer die aktuelle Position oder das Sternbild angezeigt, welches sich in der Mitte des Bildschirms befindet. Der untere Tab dient den Informationen zu selektierten Objekten. Hier reicht ein Fingertip auf das Objekt und zeigt den Namen dessen an. Dieser Tab kann noch umgeschaltet werden, zwischen selektiertem Objektnamen, aktuelles Datum und Zeit und der Position auf der Erde.
Weiterhin gibt es ein Info-Button um mehr Informationen zu dem selektierten Objekt zu erhalten. Für die Informationen öffnet sich ein neues Fenster mit einem Bild (falls vorhanden), Namen, Auf- und Untergangsdaten, RA, Dekl., Azimut und mehr. Weiterhin kann man das Objekt Zentrieren, sich ein Foto im Netz anschauen oder mehr Informationen über der Objekt von der Seite WolframAlpha erhalten. Der linke Tab ist für die einzelnen Suchfunktionen und Einstellungen zuständig. Die Suchen sind hier sehr detailreich, aber sehr gut Umgesetzt. Man hat nicht alles in eine Suche implementiert, sondern unterschieden. Dabei sucht man nach Planeten oder Sternbildern, nach Namen (Messier, NGC) oder Sternen (Namen, Bayer, Flamsteed, HIP) in unterschiedlichen Katalogen. In dem Tab hat man auch die Möglichkeit Himmelskoordinaten einzugeben und dort hinzusteuern. Den Standort und Uhrzeit kann man hier auch einstellen oder das App etwas konfigurieren. Ihr seht, es gibt hier eine große Anzahl an Einstellungen, Suchen, Ansichtssteuerungen etc. Natürlich findet man wie bei jedem App was man testen auch einige Verbesserungswünsche. Da ich ja nun Kontakt zu Softmatic habe, habe ich diese Wünsche auch gleich dort hingeschickt und hoffe das der eine oder andere Wunsch auch umgesetzt wird. Was mir aufgefallen ist, war das man das App zwar im Hoch und Querformat betreiben kann, aber nur auf einer der beiden Seiten. Ich kann also mein iPad nach links drehen und das App geht in den Quermodus. Nach rechts gehen, funktioniert aber nicht. Genauso mit dem Auf-dem-Kopf-Modus. Das sollte nicht schwer zu implementieren sein. Außerdem finde ich den Bewegungssteuerungsmodus noch etwas ungenau. Bei einem Test auf dem Balkon, war der Mond nicht an der dargestellten Position. Das Zooming habe ich ja schon angesprochen. Wünschen würde ich mir eine freie Helligkeitseinstellung, da manchmal das Display sehr hell ist und auch im Rotlichtmodus die Augenadaption stören kann. Ich habe natürlich meine Wünsche gleich formuliert und dem Entwickler des Apps geschickt. Wenn man den schon Kontakt hat, dann sollte man das auch nutzen. Er hat auch gleich geantwortet und es entstand eine sehr produktive und nette Diskussion. Natürlich habe ich Ihn gleich gefragt, wann wir denn mit einer neuen Version rechnen können und was es dann alles neues gibt. Hier gleich die Antwort: "Ende März wird zunächst die Desktop Version (exklusiv für Mac OS X) freigegeben, danach werden beide Versionen schrittweise um neue Funktionalität ergänzt: Geplant sind u.a korrekte Phasendarstellung von Venus und Merkur, Positionen der Monde von Jupiter und Saturn, die Saturn Ringstellung, evtl. Kleinplaneten und Transneptunobjekte und schließlich Teleskopsteuerung." Also habt keine Scheu und schreibt Softmatic an. Ich denke das Software nur durch Rückmeldung besser werden kann. Außerdem meine ich das hier noch Potential im App ist. Es hat aber einen sehr guten und positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Eine Besonderheit habe ich noch entdeckt. Cosmic hat eine implementierte Druckfunktion. Richtig, man kann mit dem App die Karten über jeden AirPrint kompatiblen Drucker ausdrucken. Hierbei kann man noch zwischen A4 und 10x15 wählen. Schade das ich keinen solchen Drucker habe, sonst hätte ich das mal ausprobiert. FAZIT: Cosmic merkt man an, dass hier viel Überlegung und dadurch viele sinnvollen Funktionen vom Entwickler implementiert wurde. Die paar kleinen Mankos stellen keine Einschränkung beim App dar und wie man an der Rückmeldung sieht, kümmert man sich um die Kundenwünsche. Ich bin mir sicher das hier mit der Zeit noch einiges dazu kommen wird. Für 3,99 € bekommt man hier ein sehr schönes und ausgereiftes Produkt. Wer wissen will, wer hinter dem Cosmic-App steht und was einen dazu treibt ein App für das iPad zu entwickeln, der kann sich ein Interview mit dem Entwickler durchlesen: Interview mit iPad-Cosmic-Entwickler (Softmatic)
Heute möchte ich Euch ein neues astronomisches App aus meiner Reihe Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick) vorstellen.
Cosmic von der Firma Softmatic
Eine kleine Besonderheit gibt es bei dieser App-Vorstellung. Ich habe diesmal das App nicht selbst aus dem Store geladen, sondern das App wurde mir freundlicher Weise von Softmatic zur Verfügung gestellt. Nachzulesen in den Kommentaren des Hauptartikels. An dieser Stelle sage ich natürlich vielen Dank.
Cosmic ist Sternkartenprogramm und kann bei der Orientierung am Himmel und bei der Beobachtung dessen, behilflich sein.
Bevor wir aber zum App kommen, hier wieder die allgemeinen Informationen.
Wie oben geschrieben, wird das App Cosmic von Softmatic entwickelt. Klickt hier um zur Webseite des Apps zu kommen.
Die 33,6 MB sind wieder sehr schnell runter geladen und Ihr findet das App, so wie viele andere Astronomie-Apps, in der Kategorie Bildung.
Aktuell liegt Cosmic in der Version 1.1 vor, mit einem Stand vom 15.02.2011.
Das App liegt momentan in den Sprachen Englisch und Deutsch vor.
Categories: Astronomiesoftware, iPad
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Tags: Airprint, Astronomie, Astronomie App, Astronomie Apps, Astronomie Software, Cosmic, iPad, iPad App, iPad Apps, IPad-Astronomie, iPhone, iPod, iPod touch, Sternenkarten
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