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Erfahrungsbericht: Warum eine Sony Alpha 230 für die Astrofotografie ungeeignet ist?

Wie der Titel schon sagt, war wohl meine Entscheidung mit dem Kauf der Kamera Sony Alpha 230 nicht die beste um in Richtung Astrofotografie zu gehen. Damit nun nicht jemand der gerade mit der Astrofotografie anfängt, sich für auch für diese Kamera entscheidet, möchte ich Euch meine Erfahrungen mit der Kamera mitteilen. Vorweg muss ich mich aber selbst trösten. Die Kamera habe ich damals nicht in der Erstentscheidung gekauft um Astrofotos damit zu machen. Natürlich habe ich schon daran gedacht, aber ich hätte mich besser informieren müssen.

Hie könnt Ihr meinen Kamera-Kaufartikel aus dem Jahr 2009 lesen:

Kamerakauf und Astrofotografie

Die Kamera

Für einige von euch, die neu hier sind. Ich habe mir im September 2009 eine Sony Alpha 230 gekauft. Das ist eine Spiegelreflexkamera mit 10,2 Megapixel. Sie kann ISO-Werte bis 3200 verarbeiten. Die Kamera hat mich damals 333 € gekostet.

Beobachtungstipp: Sternschnuppenstrom Lyriden (Maximum am 22.04.2011)

Wie Ihr sicherlich immer häufiger auf meinem Blog lest, beschäftige ich mich in letzter Zeit verstärkt der Astrofotografie. So habt Ihr sicherlich die Berichte über Mond, Saturn und Spica gelesen oder auch meine Versuche den Merkur zu sehen, bei dem ich dann das Sternbild Orion abgelichtet hatte.

Jetzt kommt in drei Tagen wieder ein Ereignis, welches nicht nur für reine visuelle Beobachter oder Sternschnuppen-Fans interessant ist, sondern auch für Astrofotografen.

Am 22. April 2011 haben die Lyriden Ihr Maximum und sind zwischen 22 Uhr und 4 Uhr zu beobachten. Ich habe ja in meinem monatlichen Artikel über die Sternschnuppenströme schon darauf hingewiesen. Ihr Zentrum liegt im Sternbild Leier ca. 7 Grad südlich von dem Stern Wega. Im Bild ist Wega oben links zu sehen. Mit ca. 10-20 Meteore sind die Lyriden zwar nicht stark ausgeprägt, aber das sind immerhin noch alle 5-6 Minuten eine Sternschnuppe.

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Sonnenbeobachtung mit neuen Bildern (Dabendorf 27.03.2011)

Wie Ihr ja schon aus meinem Merkursichtungsartikel gelesen habt, war ich am Wochenende wieder in Dabendorf und habe zwischen den Wolkenlücken die Sonne beobachtet.

Nun möchte ich Euch daran Teil haben lassen. Zum einen habe ich mich wieder am Fotografieren der Sonne versucht und die Bild sind gar nicht so schlecht geworden. Ich Spiele immer noch etwas mit den Belichtungszeiten und den Blenden rum, daher sind nicht unbedingt alle Bilder etwas geworden, aber dazu lernt man ja schließlich.

Hier eine Auswahl der besten Bilder. Die Fleckengruppen fand ich schon sehr schön anzusehen.

Auf den Bildern mit den Wolken, also die etwas dunkleren, kann man sogar die Flecken mit Penumbra sehen. Aufgenommen sind diese Flecken mit meiner Sony Alpha 230 Spiegelreflexkamera.

Orion aus Berlin (Mission Merkursichtung Teil 2)

DSC04091Ja, ich war heute wieder auf Mission Merkursichtung. Nachdem ich ja gestern nun bei der Mission Merkursichtung Teil 1 etwas Leiden musste, habe ich es heute trotzdem wieder gewagt.

Diesmal war ich etwas später los und somit erst gegen 19:00 Uhr an der Brücke. Leider musste ich gleich feststellen, dass die Wolken nicht das Problem sind, sondern das Streulicht der Autos und Laternen eine Merkursichtung einfach unmöglich machen. Gestern ist mir das nicht so aufgefallen, da ich zu früh gegangen bin.

Naja, dafür habe ich was schönes für Euch. Als ich da wär und Richtung Süden schaute, sah ich den Orion am Himmel stehen. Da ich nun schon einmal da war und die Kamera griffbereit in meiner Hand lag, habe ich mir den Orion vorgenommen und einige sehr interessante Bilder geschossen.

Ich habe also angefangen mit den Belichtungen rumzuspielen.

Ich stelle hier mal Erfolg und Misserfolg meiner Bilder ein.

Leiden eines Amateurastronomen (Mission Merkursichtung Teil 1)

Ja, liebe Leser, auch das gehört zu dem Hobby dazu. Misserfolg. Heute hatte ich (der Amateurastronom) einen solchen Misserfolg und eigentlich war dieser Absehbar.

Nachdem die letzten Tage verstärkt von Wolkenbildung geprägt waren, sah ich heute auf dem Heimweg einen nur leicht bewölkten Himmel. Da ja nun Merkur und Jupiter zusammen kurz nach der Sonne untergehen, dachte ich mir heute sollte man es probieren.

Ich schnappte mir mein Fahrrad und meine Kamera. Bei mir in der Nähe befindet sich die Lichtenberger Brücke und diese lässt einen sehr guten Blick nach Westen frei. Das sollte mir also ermöglichen auch Merkur und Jupiter am Horizont zu beobachten.

Gegen 18 Uhr war ich an der Brücke und konnte einen fantastischen Sonnenuntergang erleben. Jetzt wo ich die Bilder sehe, hätte ich mir diesen anschauen sollen und dann wieder nach Hause fahren. Aber nein, ich hab lieber gewartet.

Projekt Ikarus – Jugend-Forscht

In einem der einschlägigen Astronomie-Foren bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der sofort hohes Interesse bei mir ausgelöst hat.

Projekt Ikarus

Die beiden Abiturienten Michael Betzold und Marcel Frommelt haben mit Ihrem Projekt Ikarus im Regionalwettbewerb von Jugend-Forscht den ersten Platz belegt. Da ich solche Projekt gern unterstütze möchte ich dies hier etwas bekannter machen.

Was haben die beiden nun getan?

In Ihrer Freizeit haben die beiden es geschafft einen Stratosphärenballon mit Kamera erfolgreich zu starten und Bilder zu schießen (siehe Bild unten).

Hierbei mussten einige Probleme gelöst werden und ganz ohne bürokratischen Aufwand geht ein solcher Ballonstart natürlich auch nicht.

Leider gibt es noch keine Webseite auf der man sich über das Projekt und den Werdegang bis zum erfolgreichen Abschluss des Projektes informieren kann, aber die beiden haben auf jeden Fall schon einmal eine Facebook-Seite für das Projekt Ikarus angelegt.

Kamerakauf und Astrofotografie

Nachdem meine kleine Digiknipse langsam den Geist aufgibt, habe ich mich letzte Woche entschlossen mir einen neue Kamera zu kaufen.
Hierbei habe ich schon lange Überlegt in die Richtung "Digitale Spiegelreflexkamera" zu gehen.

Nun muss ich gleich vorwegnehmen, dass ich die Kamera nicht nach den Kriterien für die Astrofotografie ausgewählt habe. Ich habe ja damals schon einige Erfahrungen mit der Astrofotografie gemacht. Damals mit einer Canon EOS. Diese noch auf Film basierend. Dazwischen kamen ab und zu die Spielereien mit einer WebCam. Ich habe für mich festgestellt das ich mehr an der visuellen Astronomie interessiert bin. Doch ab und zu kommt auch bei mir der Wunsch auf das gesehene auf Film (bzw. jetzt auch CCD zu bannen).

Deshalb liegt meine Priorität eher auf der normalen Fotografie. Wenn ich aber nun eine solche Kamera besitze, dann muss sie auch mal für die Aufnahmen des Sternenhimmel herhalten.