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Flashmob für die Wissenschaft: Sterne vermessen (12.09.2015)

Schon einmal versuchten wir mit den Bürgerinnen und Bürgern den Sternenhimmel zu vermessen und Rückschlüsse auf die Lichtverschmutzung in Berlin zu ziehen. Der letzte Termin fand zwar am 14.03.2015 statt, aber Wolken und leichter Nieselregen verhinderte das Messen der Sternhelligkeit.

Nun steht ein neuer Termin an und mit viel Hoffnung auf gutes Wetter möchten wir wieder zu einer kleinen Astroaktion am Gleisdreieckpark einladen.

Verlust der Nacht oder Loss of the Night geht also in eine weitere Runde.

Alles was Ihr zum Flashmob und zur Aktion erwarten könnt, erfahrt Ihr nun hier in diesem Blogartikel.

Sternfreundetreff auf der MS Wissenschaft mit Nachtwanderung

imageSeit 8 Monaten biete ich einen Sternfreundetreff für alle interessierten Menschen an. Dieser Treff soll einfach zum Austausch über den Sternenhimmel dienen. Natürlich sind hier viele Amateurastronomen und die Themen drehen sich oft um Teleskope, Zubehör oder aktuelle Ereignisse.

Damit aus dem Sternfreundetreff (#bbsft) kein Stammtisch mit einem harten Kern wird, kümmere ich mich immer wieder darum auch mal etwas zu unternehmen. So waren wir schon exklusiv im URANIA Planetarium in Potsdam eingeladen. Dieses mal ging es auf die MS Wissenschaft mit anschließender Nachtwanderung durch Berlin.

Was wir 8 Sternfreunde dort erleben durften, möchte ich hier kurz beschreiben.

Rückblick: Sternenvermessung ohne Sterne und ein Podcast-HörerInnen-Treff

Am letzten Samstag gab es in Berlin ein Flashmob für die Wissenschaft. Organisiert haben diesen Flashmob Christopher Kyba vom GFZ Potsdam und ich (vom ClearSky-Blog). Wir riefen alle Bürgerinnen und Bürger auf mit uns die Sterne zu vermessen.

Kurz nach der Bekanntgabe des Flashmobs und einigen Berichten im Netz kam dann noch Henning Krause vom Helmholtz-Gemeinschaft und Holger Klein auf uns zu und fragten ob der Resonator-Podcast nicht zu diesem Termin ein HörerInnen-Treffen veranstalten kann.

Natürlich waren beide gern gesehen. Das das Wetter nicht berechenbar ist und warum das Treffen trotzdem ein Erfolg war kann man hier nachlesen.

Loss of the Night – Eine APP, ein Flashmob für die Wissenschaft und was Ihr tun könnt

Loss of the Night – oder in Deutsch: Verlust der Nacht – hört man in letzter Zeit immer wieder. Da ist die Rede von Lichtverschmutzung. Also die Verschmutzung der Umgebung mit Licht. Viele Bekannte Fragen dann, wie Licht den Schmutz erzeugen können und ich erkläre es dann. Immer wieder und auch sehr gern. Trotzdem stößt man immer wieder auf Unverständnis.

“Das wäre quatsch” und “Wie soll Licht irgendwas verschmutzen” sind die Aussprüche und ab und an wird man mit einem Händeschütteln einfach in die Schublade der Spinner abgetan.

Wer aber zuhört, erfährt interessantes. Vor allem die Sterneninteressierten und Hobbyastronomen verstehen den Sachverhalt sofort. Daher haben wir auch unseren Flashmob für die Wissenschaft im März. Aber was tun wir dort eigentlich?

Alle das erfahrt Ihr nun in diesem Artikel.

 

Verlust der Nacht – Ein Flashmob in Berlin (14.3.2015)

ISS032-E-12444Verlust der Nacht (Loss of the Night) lautet der Titel eines großen Citizen Science Projektes. Es geht um Licht und das es einfach zu viel davon gibt.

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Zu viel Licht kann es geben. Natürlich seid Ihr hier auf einem Astronomie-Blog und das die Menschen (Hobbyastronomen und Sternenbegeisterten) gegen zu viel Licht sind, ist hier wohl klar.

Aber es geht nicht nur um das Sternegucken an sich, sondern zu viel Licht ist schlecht für die Umwelt und auch für die Menschen. Mit dem Projekt Verlust der Nacht möchte man erfassen, wie viel Licht es gibt und wie stark es die Umwelt beeinflusst. Eine Möglichkeit ist es dieses zu viele Licht zu messen.

Das wollen wir in der Hauptstadt Berlin mit einem Flashmob machen und hoffen das viele andere Städte sich dem Beispiel anschließen. Alle Details findet Ihr hier in diesem Artikel.