Das Bresser Pluto/S 114/500 Teleskop befindet sich nun schon fast 10 Jahre in meinem Besitz. Es war das erste Teleskop mit dem ich das spannende Hobby Astronomie begonnen habe. Interesse am Sternenhimmel war natürlich schon früher vorhanden, aber die Beobachtung begann ich, wie gesagt, mit diesem Teleskop. Obwohl ich in der Zwischenzeit diverse Teleskope besessen habe und noch besitzt, ist dieses Teleskop niemals weggeben oder verkauft worden. Im Gegenteil, einige Beobachtungsabende führe ich immer noch mit dem Teleskop durch und erfreue mich jedes mal. Das Gerät (Der Tubus) Wie der Name schon erkennen lässt, ist das Teleskop oder besser der Tubus ein Newton. Für alle die mit dem Begriff Newton nichts anfangen können. Nur soviel. Ein Newton-Teleskop ist ein Spiegelteleskop, welches den Lichtstrahl mittels eines parabolischen Spiegel bündelt und über einen kleinen Umlenkspiegel in den Okularauszug leitet. Dort wird das Licht mittels des Okulars nochmals gebündelt und gelangt dann ins Auge. Typisch für einen Newton ist, das man nicht hinten in den Tubus schaut, sondern der Okularauszug befindet sich an der Seite im vorderen Bereich des Tubus. Links im Bild kann man das gut erkennen. Der Durchmesser des Tubus beträgt 114 mm, das entspricht etwa 4,5 Zoll. Durch die kurze Bauweise von 500 mm ist das Teleskop ideal für die Übersichtsbeobachtung geeignet. Sternenfreunde die mit dem Hobby beginne, haben mit diesem Tubus eine gute Steigerungsform zur Fernglasbeobachtung. Der Sucher der bei dieser Klasse von Teleskopen mitgeliefert wird, sollte ersetzt werden. Meistens wird er seinem Namen gerecht und man sucht mehr als man findet. Ebenfalls zu ersetzten sind die Okulare. Gegebenenfalls eigenen diese sich für die Beobachtung des Mondes, aber auch hier sorgen einige qualitativ bessere Okulare schon für einen großen Effekt bei der Beobachtung des Himmels. Ich persönlich kann durch die 1 1/4" Bauweise des Okularauszuges meine Okulare an diversen Teleskopen verwenden und selbst wenn man später Teleskope besitzen sollte die 2" Okularauszug verwenden, kann man seine erworbenen 1 1/4" Okulare per Adapter dort verwenden. Diese Investition ist also nicht umsonst getätigt worden. Die Montierung Heute bekommt man zu dieser Klasse von Teleskop häufig eine EQ2 oder vergleichbare Montierung. Zu meiner Zeit war es noch eine EQ1-Montierung. Diese Montierungsklassen sind nicht unbedingt die Stabilsten. Es gibt viele Möglichkeiten die Montierung zu verbessern. Für den Beginn mit dem Hobby und für Reisen reicht diese Montierung aber aus. Die Montierung kann in Rektaszension und Deklination verstellt werden, ist also eine parallaktische Montierung. D.h. wenn die Montierung ordentlich nach Norden ausgerichtet ist, dann braucht man, um einem Objekt zu folgen, nur noch eine Achse verstellen. Fazit Für den Einstieg in das Hobby ist das Teleskop gut geeignet. Vor allem wenn man seinen Kindern das Hobby näher bringen möchte, kann man hier nicht viel falsch machen. Durch den sehr günstigen Preis ist es auch nicht so schlimm, sollte das Hobby doch wieder einschlafen. Man muss sich aber bewusst sein, das dieses Gerät mit entsprechend besseren Geräten nicht mithalten kann. Sollte man in die DeepSky-Astronomie vordringen wollen, wird man nicht drum herum kommen, einiges in seine Ausrüstung zu investieren. Für die Astrofotografie ist das Gerät erst geeignet wenn man es auf eine entsprechend stabile Montierung stellt. Durch die kleine und leichte Bauweise ist es ein ideales Reisegerät und kann fast überall mit hingenommen werden. Okulare und Sucher sollten nach kurzer Zeit ausgetauscht werden um Frust beim Hobby zu vermeiden. Und man sollte sich von den Werbeanzeigen nicht täuschen lassen. Eine Vergrößerung von teils 600fach, wie es dort beschrieben steht, sind völlig unrealistisch und überzogen. Ich habe persönlich gute Erfahrung mit dem Gerät gemacht und verwende es noch heute, obwohl ein 6" und 8" in einem Teleskoppark vorhanden ist. Teilweise nehme ich es gern her um mich am Himmel zu orientieren, um dann auf ein größeres Teleskop zu wechseln. Verbesserung des Bresser Pluto/S Am 20.2.2011 habe ich es endlich geschafft den Artikel über die Verbesserung des Bresser Pluto/S zu schreiben. Wer also dieses Gerät besitzt, der kann gern weiterlesen auf diesem Artikel: Verbesserung eines Bresser Pluto/S-Teleskops Weiter Teleskop-Erfahrungsberichte Wer sich für meine anderen Teleskope interessiert kann sich hier Informieren: Erfahrungsbericht: Teleskop 6 Zoll GSO-Newton 150/750 Mittlerweile habe ich es auch geschafft mein drittes Teleskop zu beschreiben und in einen Erfahrungsbericht zu packen. Wer sich dafür interessiert, klickt bitte auf den folgenden Link: Erfahrungsbericht: 8 Zoll Dobson auf Rockerbox Werbung:
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Weblinks:
Basteleien am Spiegelteleskop Bresser Pluto/S
Das Bresser Pluto/S 114/500 Teleskop befindet sich nun schon fast 10 Jahre in meinem Besitz. Es war das erste Teleskop mit dem ich das spannende Hobby Astronomie begonnen habe. Interesse am Sternenhimmel war natürlich schon früher vorhanden, aber die Beobachtung begann ich, wie gesagt, mit diesem Teleskop. Obwohl ich in der Zwischenzeit diverse Teleskope besessen habe und noch besitzt, ist dieses Teleskop niemals weggeben oder verkauft worden. Im Gegenteil, einige Beobachtungsabende führe ich immer noch mit dem Teleskop durch und erfreue mich jedes mal.
Das Gerät (Der Tubus)

Wie der Name schon erkennen lässt, ist das Teleskop oder besser der Tubus ein Newton. Für alle die mit dem Begriff Newton nichts anfangen können. Nur soviel. Ein Newton-Teleskop ist ein Spiegelteleskop, welches den Lichtstrahl mittels eines parabolischen Spiegel bündelt und über einen kleinen Umlenkspiegel in den Okularauszug leitet. Dort wird das Licht mittels des Okulars nochmals gebündelt und gelangt dann ins Auge. Typisch für einen Newton ist, das man nicht hinten in den Tubus schaut, sondern der Okularauszug befindet sich an der Seite im vorderen Bereich des Tubus. Links im Bild kann man das gut erkennen.
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