
Februar 12, 2012
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Posted by Stefan Gotthold
Gestern Abend kurz nach Mitternacht gab es wieder eine Konstellation am Himmel zu beobachten und habe mich um halb 1 auf den kalten Balkon gewagt und mir diese Zusammenkunft angeschaut.
Gegen 1 Uhr waren am Osthimmel der Mond, Spica und Saturn in einer Reihe zu sehen. Solche Zusammenkünfte sind gar nicht so selten. Um zu wissen, wann man wohin schauen soll, kann man sich das Kosmos Himmelsjahr 2012: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf
(*) besorgen.
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Categories: Beobachtungsbericht
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Tags: Beobachtungsabend, Beobachtungsbericht, Canon, Canon 600D, EOS 600D, Jungfrau, Mond, Mond am Abendhimmel, Saturn, Spica, Stern, Sterne in Reihe, Sternkonstellation, Zoomobjektiv
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April 30, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Nun hab ich ja die Sternschnuppenströme für Mai 2011 beschrieben, dann kommen gleich die Ereignisse nach. Wie immer erst einmal alles in einer Tabelle. Hier die Ereignisse im Mai 2011 als Überblick: 03.05.2011 Neumond
Venus nahe bei Merkur (Morgenhimmel, Fernglas!) 10.05.2011 Mond im ersten Viertel 11.05.2011 Venus bei Jupiter (Morgenhimmel) 14.05.2011 Mond bei Saturn (Abendhimmel 15.05.2011 Mond in Erdnähe 17.05.2011 Vollmond 22.05.2011 Venus bei Mars (Morgenhimmel) 24.05.2011 Mond im letzten Viertel 27.05.2011 Mond in Erdferne 29.05.2011 Mond bei Jupiter (Morgenhimmel) 31.05.2011 Mond bei Venus (Morgenhimmel) Sonne Die Sonne geht nun immer früher auf. Während Sie am Anfang des Monats Mai noch um 4:57 Uhr aufgeht, verschiebt sie Ihren Aufgang zum Ende des Monats auf 4:17 Uhr. auch der Sonnenuntergang wird immer später stattfinden. Am Monatsanfang liegt dieser noch bei 19:38 Uhr und am Monatsende geht Sie erst um 20:19 Uhr unter. Damit werden die Nächte für uns Amateurastronomen immer kürzer. Mond Wer den Mond diesen Monat meiden möchte, kann dies am Anfang bis Mitte Mai tun. Der Vollmond am 17. Mai wird dann wieder den Himmel erhellen und erst zum Monatsende wird es wieder dunkler am Nachthimmel. Planeten Merkur Merkur bleibt weiterhin unsichtbar. Wie ich im März ja mehrfach berichtet hatte. Venus Die Venus kann noch am Morgenhimmel gesichtet werden, ist aber kein sehr auffälliges Objekt mehr. Mit ein wenig Glück und einem Lichtstarken Fernglas oder einem Teleskop kann man die Venus bei einigen Begegnungen mit Jupiter, Mars und Merkur beobachtet werden. Am Ende des Monats kann die Sichel des abnehmenden Mondes mit der Venus beobachtet werden. Mars Unser nächster Nachbar gewinnt nur langsam Abstand zur Sonne. Es wird aber nicht reichen um den rötlichen Planeten sichtbar werden zu lassen. Jupiter Jupiter wird jetzt langsam wieder am Morgenhimmel sichtbar. Es wird ab Mitte des Monats möglich sein Ihn dort zu entdecken. Zum Ende des Monats kann man Jupiter ca. 1 Stunde am Morgenhimmel beobachten, bevor die aufgehende Sonne mit Ihrem Licht die weitere Beobachtung des Riesenplanetens zunichte macht. Saturn Saturn ist weiterhin die ganze Nacht sichtbar. Auch wenn seine Helligkeit im laufe des Monat um eine halbe Magnitude abnimmt. Der zunehmende Mond wird am 14. Mai den Saturn besuchen. Es ist sicher einen Blick wert. Uranus Uranus wird auch im Mai weiter unsichtbar bleiben. Neptun Auch Neptun wird im Mai kein Beobachtungsobjekt sein. Er bleibt ebenfalls unsichtbar. So das waren wieder die Ereignisse für den Monat Mai in diesem Jahr. Ich wünschen allen Beobachtern einen klaren Himmel. Wer sich Sternschnuppen im Mai 2011 anschauen möchte, bekommt hier einen Überblick über die Sternschnuppenströme. Clear Sky Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2011: Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf
Nun hab ich ja die Sternschnuppenströme für Mai 2011 beschrieben, dann kommen gleich die Ereignisse nach. Wie immer erst einmal alles in einer Tabelle.
Hier die Ereignisse im Mai 2011 als Überblick:
| 03.05.2011 |
Neumond Venus nahe bei Merkur (Morgenhimmel, Fernglas!) |
| 10.05.2011 |
Mond im ersten Viertel |
| 11.05.2011 |
Venus bei Jupiter (Morgenhimmel) |
| 14.05.2011 |
Mond bei Saturn (Abendhimmel |
| 15.05.2011 |
Mond in Erdnähe |
| 17.05.2011 |
Vollmond |
| 22.05.2011 |
Venus bei Mars (Morgenhimmel) |
| 24.05.2011 |
Mond im letzten Viertel |
| 27.05.2011 |
Mond in Erdferne |
| 29.05.2011 |
Mond bei Jupiter (Morgenhimmel) |
| 31.05.2011 |
Mond bei Venus (Morgenhimmel) |
Sonne
Die Sonne geht nun immer früher auf. Während Sie am Anfang des Monats Mai noch um 4:57 Uhr aufgeht, verschiebt sie Ihren Aufgang zum Ende des Monats auf 4:17 Uhr. auch der Sonnenuntergang wird immer später stattfinden. Am Monatsanfang liegt dieser noch bei 19:38 Uhr und am Monatsende geht Sie erst um 20:19 Uhr unter. Damit werden die Nächte für uns Amateurastronomen immer kürzer.
Categories: Allgemein, Ereignisse
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Tags: Ereignisse, Ereignisse 2011, Ereignisse Mai, Ereignisse Mai 2011, Jupiter, Mai 2011, Merkur, Mond, Neptun, Planeten, Saturn, Sonne, Uranus
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April 21, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Gestern (21.04.2011) konnte man ja die ISS mehrfach am Himmel über Deutschland sehen. Die Gelegenheit habe ich natürlich genutzt und bin mit meinem neuen Stativ raus gegangen und habe die ISS auf Foto gebannt. Ein kleinen Fehler habe ich gemacht, dafür aber trotzdem ein Highlight-Bild aufgenommen. Wann kann man die ISS sehen? Für alle die nicht wissen, wann die ISS über den Himmel saust, hier noch einmal eine kurze Beschreibung. Wie ich in meine Artikel “ISS beobachten mit dem Auge, Fernglas oder Teleskop” schon beschrieben habe, gibt es einige Webseiten, auf denen man herausfinden kann, wann genau die ISS in Eurer Region zu sehen ist und vor allem wo diese zu sehen ist. Neben der dort angesprochenen Webseite CalSky.com gibt es zum Beispiel noch die Seite der NASA. Wer sollte es besser wissen. Hier kann man seine Stadt auswählen und bekommt die Überflugdaten der ISS. Neben dem Datum erhält man auch die Überflugrichtung. Man sollte also schon wissen, wo Norden, Osten, Westen und Süden liegt. Ich werde mal in einem gesonderten Artikel über verschiedene ISS Webseiten berichten. Wer ein iPad hat, kann sich auch das Astronomie-APP Star Walk, welches ich hier im Blog beschrieben habe, besorgen. Dort kann man auf dem Feld oder wie bei mir in der Stadt die Überflugdaten der ISS abgelesen und in einer Sternkarte sehen, wo diese Langfliegt. Fotografieren der ISS mit Sony A230 und neuen Stativ Einige die mir auf Twitter (@gottie29) oder auf Facebook (meine FB-Seite ClearSkyBlog.de) folgen, wissen das ich mir für meine Kamera nun endlich ein Stativ besorgt habe. Das musste jetzt einfach sein. Als ich den Mond mit Saturn und Spica am 17.04.2011 fotografiert hatte, konnte ich wieder feststellen, dass ich unbedingt ein Stativ braucht. Also war ich bei Amazon (*) unterwegs und habe mir dort ein Stativ gekauft. Entschieden habe ich mich für ein Alpha2500 von Alpha Design. Entschieden habe ich mich für das Stativ aus folgenden Gründen. Es war günstig. Es hat 23,95 € gekostet und wurde gesengt von 70 €. Ja, ich bin für so etwas anfällig . Die Kamera kann in alle Richtungen geschwenkt werden und auch geklappt. Damit kann man den Sternenhimmel im Hochformat aufnehmen. Es ist leicht. Es wiegt nur 1,8 kg. Also unheimlich portable. Es kann auf eine angenehme Höhe von 165 cm ausgefahren werden. Und es hat eine Adapterplatte. Damit kann ich die Kamera mit einem Handgriff abnehmen und wieder aufsetzen ohne ständig die Schraube lösen zu müssen. So, genug der Stativbesprechung. Eines aber doch noch. Es hat sich auf alle fälle gelohnt mit Stativ zu fotografieren. Ich bin also gestern Abend mit meiner Spiegelreflexkamera zu meinem quasi-dunklen Platz gegangen. Von dunkel kann man da nicht reden, aber es geht schon. Kamera aufs Stativ. iPad mit Star Walk bereit gelegt und erst mal einige Testaufnahmen durchgeführt. Denkt also dran bevor Ihr zum ISS-Beobachten geht, dass Ihr rechtzeitig dort seit. Die ISS sieht man nur ein paar Minuten und sie wartet auf niemanden. Meine Testaufnahmen ergaben, dass es wohl wohl am besten ist mit einer Empfindlichkeit von ISO 200 zu arbeiten. Die Blende ist auf F3,5 eingestellt. Belichtungszeit ist zwischen 15 und 30 Sekunden geplant. Dann hieß es warten, warten und warten. Die Rädchen am Stativ waren so gelöst, dass ich das Stativ frei schwenken könnte, aber bei einer Aufnahme sich die Kamera nicht von allein bewegt. Es sind drei Aufnahmen der ISS gelungen. Leider habe ich im nachhinein festgestellt, dass ich leicht aus dem Fokus war. Was aber für die Aufnahmen nicht ganz so schlimm ist. Das nächste mal mache ich es aber besser. Der Anflug der ISS ist mit einer 15 Sekundenaufnahme dokumentiert. Auf dem zweiten Bild könnte Ihr in einer 25 Sekundenaufnahme mit ISO 200 und Blende F3,5 die ISS in Ihrem Überflug sehen. Das letzte Bild ist aber mein Highlight. Auf diesem Bild kann man erkennen, wie die ISS an Helligkeit verliert. Also bitte nicht falsch herum deuten. Es gilt hier die Flugrichtung von hell nach dunkel. Weiterhin kann man auf dem Bild Saturn und Spica sehen. Saturn steht genau unter der ISS und Spica ist links unterhalb von Saturn. Aufnahmedauer war hier 30 Sekunden mit den obigen Einstellungen. Wer genau hinschaut, kann übrigens ein Flugzeug auf dem Bild entdecken. Schaut mal am hellsten Punkt der ISS nach. Ich werde es die nächsten Tage noch einmal probieren und dann hoffe ich das ich den Fokus auch noch richtig einstelle. Dann kommt das ganze etwas schärfer heraus. Ach ja, hier noch ein Buchtipp. Ich habe mir mit dem Stativ das Buch Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera: Die schönsten Motive bei Tag und Nacht * mitbestellt. Hier sind neben den Beispielen wie man bestimmte Himmelsobjekt aufnimmt auch viele Tipps zu Blenden, Belichtungszeiten etc. drin. Sehr schön an dem Buch finde ich, dass hier ein ganzes Kapitel die Himmelsfotografie nur mit Kamera und Stativ bespricht. Jeder der den Himmel fotografieren möchte und dabei kein Teleskop benutzen will oder kann, dem ist das Buch wärmstens Empfohlen. Für alle die mit Teleskop fotografieren wollen, ist es natürlich auch empfohlen, da es diese Kapitel auch hat. Bis dahin bin ich aber noch nicht gekommen.
Gestern (21.04.2011) konnte man ja die ISS mehrfach am Himmel über Deutschland sehen. Die Gelegenheit habe ich natürlich genutzt und bin mit meinem neuen Stativ raus gegangen und habe die ISS auf Foto gebannt. Ein kleinen Fehler habe ich gemacht, dafür aber trotzdem ein Highlight-Bild aufgenommen.
Wann kann man die ISS sehen?
Für alle die nicht wissen, wann die ISS über den Himmel saust, hier noch einmal eine kurze Beschreibung.
Wie ich in meine Artikel “ISS beobachten mit dem Auge, Fernglas oder Teleskop” schon beschrieben habe, gibt es einige Webseiten, auf denen man herausfinden kann, wann genau die ISS in Eurer Region zu sehen ist und vor allem wo diese zu sehen ist. Neben der dort angesprochenen Webseite CalSky.com gibt es zum Beispiel noch die Seite der NASA. Wer sollte es besser wissen.
Hier kann man seine Stadt auswählen und bekommt die Überflugdaten der ISS.
Categories: Beobachtungsbericht
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Tags: Astrofoto, Astrofotografie, Astrofotos, Astronomie, Astronomie in Berlin, Berlin, Bilder ISS, Buch über Astrofotografie, Foto ISS, Fotostativ, ISS, ISS am Himmel, ISS beobachten, ISS fotografieren, Saturn, Saturn und ISS, Saturn und Spcia, Sony Alpha 230, Stativ, Stativ kaufen
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April 20, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Heute gibt es wieder ein App aus der Reihe Astronomie-Apps für das Apple iPad (Überblick). Ich möchte heute wieder ein Sternkartenprogramm beschreiben. Das hat zwei Hintergründe. Erstens liegt das App Star Walk schon seit einer ganzen Weile auf meinem iPad und zweitens möchte ich einen Vergleich der Sternkartenprogramme für das iPad erstellen. Dafür möchte ich Star Walk beschreiben, damit ich es in den Vergleich einbeziehen kann.
Wie immer erfahrt Ihr hier aber erst einmal die allgemeinen Informationen.
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Categories: Astronomiesoftware, iPad
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Tags: app astronomie, Astronomie, Astronomie App, Astronomie Apps, Astronomie Software, Astronomiesoftware, iPad, iPad 2, iPad App, iPad Apps, ipad astronomie software, iPad Planeten, IPad-Astronomie, iPhone, Jupiter, Merkur, Mond, Planeten, planetenprogramm, Saturn, Sonne, Spica, Star Walk, StarWalk, Sternkarte, Sternkartensoftware
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April 18, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Ich hatte ja nun schon vorgestern angekündigt, dass der Mond sich mit Saturn am Abendhimmel trifft. Gestern hatte ich geschrieben, dass nun der Mond zwar leicht weiter vom Saturn weggerutscht ist, aber sich dafür der Hauptstern Spica aus dem Sternbild Jungfrau sich dazugesellt. Weiterhin kam dazu, dass der Mond gestern seinen erdnächsten Punkt erreicht und da er 1 Tag vor dem Vollmond steht, er schön groß am Abendhimmel steht. Diesen Tipp könnt Ihr hier nachlesen: Mond wieder in Erdnähe (17.04.2011) – Vollmond und Saturn Da ich gestern Abend einfach mal raus musste, habe ich mir meine Kamera Sony Alpha230 geschnappt und mein Tamron-Zoomobjektiv und bin einfach mal raus. Natürlich ist es immer etwas schwierig innerhalb von Berlin Astronomiefotos zu schießen, aber es geht. Also, ich habe hinter meinem Haus einen Sportplatz, der nicht beleuchtet wird und damit eine kleine dunkle Stelle in Berlin bildet. Dort bin ich hin und habe meine Ausrüstung klar gemacht. Mir ist gleich aufgefallen, dass es ohne ein Stativ wirklich doof ist. Ich musste mir erst eine Ablage suche und dann die Kamera mit meiner Zigarettenschachtel erhöhen. Das Stativ habe ich mir bestellt. Darüber berichte ich aber gesondert. Insgesamt habe ich 141 Fotos geschossen, wobei ich hier viel mit Belichtungszeiten rumgespielt habe um die entsprechend beste Belichtung raus zu bekommen. Einige Bilder könnt Ihr auf meiner Facebook-Seite sehen. Hier der Link zu dem entsprechenden Fotoalbum. Natürlich ist es schwierig sowohl den Mond, als auch umgebende Sterne/Planeten gleichzeitig abzulichten. Dazu ist einfach der Mond zu hell und die Sterne zu dunkel. Aber man kann beides tun. Sterne mit einer langen Belichtungszeit aufnehmen und den Mond mit kurzer Belichtungszeit. Und dieses Bild dann kombinieren. Sobald ich das einmal getan habe, werde ich Euch gern das Ergebnis zeigen. Hier bekommt Ihr jetzt erst einmal die Ausbeute aus dem gestrigen kurzen Fotoabend. Wer das linke Bild (oben) vergrößert, kann Spica oberhalb auf der linken Seite des Mondes sehen. Rechts das Bild wurde mit meinem Standard-Sony-Objektiv ausgenommen. Das einzige was ich gemacht habe, war den Mond auszuschneiden. Das ist ein Originalbild aufgenommen mit dem Tamron-Zoom-Objektiv. Keine Bearbeitung und auch kein ausschneiden. Hier der Mond (unbearbeitet) aus einer Tamron-Aufnahme ausgeschnitten. Hier einmal ein Bild von Saturn mit Tamron-Zoom-Objektiv. Ich habe Saturn ausgeschnitten, aber ich finde es Klasse das man wirklich etwas sehen kann. Leider habe ich keine längere Belichtungszeit gewählt, dann hätte man vielleicht auch die Mond ablichten können. Man kann aber den Ring erahnen und das mit einem Teleobjektiv. Hier nun natürlich noch das Highlight des Abends.   Ich habe das Bild einmal extra groß in den Artikel eingefügt. Also nicht wundern. Links oberhalb des Mondes steht Spica und rechts weiter oben (ja, der helle Fleck auf dem Bild – nicht auf Eurem Monitor) ist der Saturn. Ich werde mich bei Gelegenheit einmal daran machen und die Bilder etwas bearbeiten, damit diese auch Kombinierbar sind. Ein Bild habe ich für euch noch. Das ist eine 30 Sekundenaufnahme des großen Wagens. Wie gesagt, habe ich mir erst jetzt ein Stativ für die Kamera bestellt. Das heißt hier sind alle Bilder aufgenommen, in dem ich die Kamera auf einen Stromkasten gelegt und mit einer Zigarettenschachtel die Höhe eingestellt habe. Ich hoffe euch gefallen die Bilder trotzdem. Mir auf jeden Fall.
Ich hatte ja nun schon vorgestern angekündigt, dass der Mond sich mit Saturn am Abendhimmel trifft.
Gestern hatte ich geschrieben, dass nun der Mond zwar leicht weiter vom Saturn weggerutscht ist, aber sich dafür der Hauptstern Spica aus dem Sternbild Jungfrau sich dazugesellt. Weiterhin kam dazu, dass der Mond gestern seinen erdnächsten Punkt erreicht und da er 1 Tag vor dem Vollmond steht, er schön groß am Abendhimmel steht. Diesen Tipp könnt Ihr hier nachlesen:
Da ich gestern Abend einfach mal raus musste, habe ich mir meine Kamera Sony Alpha230 geschnappt und mein Tamron-Zoomobjektiv und bin einfach mal raus.
Natürlich ist es immer etwas schwierig innerhalb von Berlin Astronomiefotos zu schießen, aber es geht.
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April 17, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Categories: Allgemein, News
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April 16, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Wie ich ja Anfang des Monats in den Ereignissen für den April 2011 schon beschrieben habe, wird heute der fast volle Mond in der Nähe vom Saturn stehen. Auf dem Bild könnt Ihr die Konstellation von Mond und Saturn sehen. Der Mond, der Übermorgen am Himmel als Vollmond erscheinen wird, wird 8,1° südlichen vom Saturn stehen. Das Bild, welches mit der Freeware-Astronomiesoftware Stellarium erstellt wurde, zeigt die beiden genau um Mitternacht. Wer Bilder der beiden machen möchte, sollte auf die Helligkeitsunterschied achten. Der Saturn hat heute Nacht eine Helligkeit von ca. 0m8. Der Mond dagegen hat eine Helligkeit von –12m4. Das heißt man muss sicherlich mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen machen und diese dann am PC zusammensetzen, da man sonst entweder den Saturn nicht sieht oder der Mond komplett überblendet ist. Viel Spaß beim Beobachten. Clear Skies
Wie ich ja Anfang des Monats in den Ereignissen für den April 2011 schon beschrieben habe, wird heute der fast volle Mond in der Nähe vom Saturn stehen.
Auf dem Bild könnt Ihr die Konstellation von Mond und Saturn sehen.

Der Mond, der Übermorgen am Himmel als Vollmond erscheinen wird, wird 8,1° südlichen vom Saturn stehen.
Das Bild, welches mit der Freeware-Astronomiesoftware Stellarium erstellt wurde, zeigt die beiden genau um Mitternacht.
Wer Bilder der beiden machen möchte, sollte auf die Helligkeitsunterschied achten. Der Saturn hat heute Nacht eine Helligkeit von ca. 0m8.
Der Mond dagegen hat eine Helligkeit von –12m4. Das heißt man muss sicherlich mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungen machen und diese dann am PC zusammensetzen, da man sonst entweder den Saturn nicht sieht oder der Mond komplett überblendet ist.
Viel Spaß beim Beobachten.
Clear Skies
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Categories: Allgemein
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Tags: Beobachtungstipp, Mond, Mond bei Saturn, Saturn, Saturn beim Mond, Saturn und Mond, Stellarium, Tipp, Vollmond
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März 23, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Mit dem Saturn starte ich eine neue Serie. Das Thema des Monats wird eine monatliche erscheinende Artikelserie, bei der ich für den jeweils kommenden Monat ein Himmelshighlight besprechen möchte. Hierbei werde ich mit einem Vorlauf von 1-2 Woche vor Monatsbeginn, das Thema des Monats beschreiben. Falls es etwas sehr interessantes im Folgemonat zu besprechen gibt, dann lasst es mich einfach Wissen. Dann kann ich das Thema des Monats auch anpassen. In diesem Artikel geht es um den Saturn. Der Saturn Der wohl schönste Planet in unserem Sonnensystem. Auch als Ringplanet bezeichnet, wobei er nicht der einzige Planet mit Ringen ist. Ich habe ja schon einmal in einer Kinderfrage beantwortet, warum der Saturn Ringe hat. Saturn ist der sonnenfernste Planet, der noch mit bloßem Auge gesehen werden kann. Er ist der 6. Planet und ein reiner Gasriese. Das imposanteste am Saturn ist sein Ringsystem. Mit mehreren tausend Ringen, besteht dieses aber nicht aus einem, sondern aus sehr vielen Ringen. Die Cassini-Teilung ist die bekannteste Teilung und schon in kleinen Teleskopen zu beobachten. Saturn besitzt eine Vielzahl an Monden. Die bekanntesten sind Dione, Rhea, Titan, Hyperion, Japetus, Phoebe. Das Bild der Monde und von Saturn sind mit Astronomiesoftware Celestia erstellt. Beobachten des Saturns Saturn wird jetzt im April immer mehr zum abendlichen Beobachtungsobjekt. Während er Anfang April um 21 Uhr noch recht Horizontnah steht, wird er zum Ende hin schon 30° über dem Horizont stehen. Auf den beiden Bildern rechts könnt Ihr den Saturn vom 1.-30. April um 21 Uhr sehen. Das zweite Bild zeigt Ihn dann um 0 Uhr. Die Bilder rechts habe ich mit der Webseite CalSky für meinen Standort (Berlin) erstellt. Dies kann also leicht zu Euren Standorten abweichen. Um den 3. und 4. April kommt Saturn in Opposition zur Sonne und erreicht eine Helligkeit von 0m4. In der Nacht vom 16. auf den 17. zieht der Vollmond am Saturn vorbei. Hier ergeben sich also schöne Fotogelegenheiten. Der Vollmond wird hierbei einen Abstand von 8° (südlich) zum Ringplaneten haben. So, ich hoffe ich konnte Euch Saturn als Beobachtungsobjekt für den Monat April schmackhaft machen. Ich werde etwas detaillierter auf unseren Ringplanet in meiner Serie Unser Sonnensystem eingehen.
Mit dem Saturn starte ich eine neue Serie. Das Thema des Monats wird eine monatliche erscheinende Artikelserie, bei der ich für den jeweils kommenden Monat ein Himmelshighlight besprechen möchte. Hierbei werde ich mit einem Vorlauf von 1-2 Woche vor Monatsbeginn, das Thema des Monats beschreiben. Falls es etwas sehr interessantes im Folgemonat zu besprechen gibt, dann lasst es mich einfach Wissen. Dann kann ich das Thema des Monats auch anpassen.
In diesem Artikel geht es um den Saturn.
Der Saturn
Der wohl schönste Planet in unserem Sonnensystem. Auch als Ringplanet bezeichnet, wobei er nicht der einzige Planet mit Ringen ist.
Ich habe ja schon einmal in einer Kinderfrage beantwortet, warum der Saturn Ringe hat.
Saturn ist der sonnenfernste Planet, der noch mit bloßem Auge gesehen werden kann. Er ist der 6. Planet und ein reiner Gasriese.
Categories: Artikelserie
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Tags: Aufgang, Ringe Saturn, Ringplanet, Saturn, Saturn Ringe, Saturnringe, Teleskop
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März 16, 2011
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Posted by Stefan Gotthold
Mich erreichte eine Kinderfrage und die möchte ich natürlich gern beantworten. Vor allem weil diese Frage meinen Lieblingsplanten betrifft. Warum hat der Saturn Ringe? Nicht nur der Saturn besitzt Ringe, sondern auch andere Planten unseres Sonnensystem, aber beim Saturn sehen diese am schönsten aus. Außerdem wurden die Ringe 1610 von Galileo Galilei entdeckt, auch wenn dieser die Ringe fälschlicher Weise als Henkel deutete. So ganz genau weiß man nicht woher die Ringe des Saturn stammen. Eine Theorie besagt das diese von einem Mond stammen, der dem Saturn zu nahe kam und dann auseinandergebrochen ist. Eine andere besagt wiederum das der besagte Mond von einem Kometen oder Asteroiden getroffen wurde. Wiederum eine andere Theorie besagt das die Ringe mit Saturn zusammen entstanden sind. Wie die Ringe nun wirklich entstanden sind, weiß man also nicht genau. Man weiß aber eine Menge anderer Sachen über die Saturn-Ringe. Es gibt mehrere 100.000 einzelne Ringe. Wenn man mit einem Fernglas den Saturn beobachtet, kann man schon einen Ring sehen. Beobachtet man mit einem kleinen Teleskop den Saturn kann man die Cassini-Teilung erkennen. Diese Teile ist eine Lücke von mehreren Tausend Kilometern. Die Hauptringe werden mit buchstaben bezeichnet. Die ringe werden von Innen nach Außen wie folgt bezeichnet: D-, C-, B-, A-, F-, G- und E-Ring. Die Cassini-Teilung befindet sich zwischen Ring A und B. Die Ringe selbst umkreisen den Saturn auch. Die Inneren Ringe haben eine Umlaufzeit von ca. 6-8 Stunden. Die äußeren Ringe brauchen schon 12-14 Stunden. Interessant ist, dass die Anordnung der Ringe durch eine Wechselwirkung der Gravitation von Saturn und dessen Monden, sowie den Ringen selbst untereinander´entstanden ist. Das ist also ein komplexes Zusammenspiel einige wichtiger Faktoren. Der innerste Ring von Saturn hat einen Durchmesser von 134.000 km, der äußerste Durchmesser kommt auf 960.000 km. Die ringe selbst bestehen im wesentlichen aus kleinen Partikeln aus Eis und Staub. Hierbei kommen Partikel von der Größe eines Staubkorns vor oder Brocken von mehreren Metern. Das schönste beim Beobachten der Ringe, ist aber das diese einen Schatten auf den Planeten werfen und der Planet selbst einen Schatten auf die Ringe wirft. Somit hat man sehr schöne Beobachtungserlebnisse und kann den Saturn voll und ganz genießen.
Mich erreichte eine Kinderfrage und die möchte ich natürlich gern beantworten. Vor allem weil diese Frage meinen Lieblingsplanten betrifft.
Warum hat der Saturn Ringe?
Nicht nur der Saturn besitzt Ringe, sondern auch andere Planten unseres Sonnensystem, aber beim Saturn sehen diese am schönsten aus.
Außerdem wurden die Ringe 1610 von Galileo Galilei entdeckt, auch wenn dieser die Ringe fälschlicher Weise als Henkel deutete.
So ganz genau weiß man nicht woher die Ringe des Saturn stammen. Eine Theorie besagt das diese von einem Mond stammen, der dem Saturn zu nahe kam und dann auseinandergebrochen ist. Eine andere besagt wiederum das der besagte Mond von einem Kometen oder Asteroiden getroffen wurde. Wiederum eine andere Theorie besagt das die Ringe mit Saturn zusammen entstanden sind.
Wie die Ringe nun wirklich entstanden sind, weiß man also nicht genau. Man weiß aber eine Menge anderer Sachen über die Saturn-Ringe.
Categories: Kinderfragen
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