Mein Name ist Stefan Gotthold und ich betreibe das Hobby Astronomie seit mehr als 10 Jahren. Angefangen habe ich mit dem Hobby als ich in der Nähe von Hannover lebte. Nach meinem Umzug zurück in meine Heimatstadt Berlin trat das aktive Beobachten etwas in den Hintergrund. Das Hobby selbst lässt mich aber nicht los. Daher habe ich meine Webseite 2009 in diesen Clear Sky-Blog umgewandelt und möchte den Hobbyastronomen und interessierten Besuchern einen Einblick in die Astronomie bieten.
Heute möchte ich die Strichspuraufnahmen besprechen. Nachdem ich mir ja eine neue Kamera gekauft habe (siehe auch Neues Ausrüstungsteil: Spiegelreflexkamera Canon 600D), konnte ich damit erste Aufnahmen erstellen und bin im höchsten Maße zufrieden.
Ich plane zwar ständig mal eine längere Fotosession, aber bisher kamen mir immer wieder Wolken dazwischen.
Trotzdem möchte ich Euch zeigen, wie man Strichspuraufnahmen erstellen kann, auf was man achten sollte und wie man bestimmte Stimmungen dabei einfängt.
Ich glaube der Kosmos-Verlag ist jedem Hobbyastronom ein Begriff. Mindestens seit dem er/sie hier im Blog die Artikel über die Himmelsfotografie, die Sternbilder für Anfänger und Fortgeschrittene oder die monatlichen Sternschnuppenströme liest. Alle diese Artikel haben indirekt mit Büchern vom Kosmos-Verlag zu tun.
Seit diesem Jahr gibt es ein neues Buch aus dem Kosmos-Verlag. Sterne beobachten in der Stadt von Klaus M. Schittenhelm
Ich kaufe mir gerne mal Bücher die sich mit der Grundlage der Astronomie beschäftigen. Es macht mir Spaß wieder zurück zu gehen und mir die Thematiken über unser Universum, unser Sonnensystem oder die Sterne anzuschauen.
Eines dieser Bücher ist in der Was ist Was Reihe erschienen. Da ich mich ja in letzter Zeit verstärkt mit Kinderfragen beschäftige, muss ich manchmal meine Grundlagen auffrischen.
Dieses mal ist mir das Buch “Die Sterne” in die Hände gefallen.
In diesem Band 6 aus der Reihe wird der Sternenhimmel erklärt. Der Autor Prof. Heinz Haber beschreibt hier z.B. wie unsere Vorfahren den Sternenhimmel gesehen haben. Es gibt eine Exkursion durch die Geschichte der Astronomie. Wie kam man auf die Kugelform der Erde und Wer lehrte als Erster, dass die Erde um die Sonne kreist? sind Fragen die im ersten Kapitel auf sehr anschauliche und einfache Weise erklärt werden.
Nicht nur von vielen Kindern wird diese Frage gestellt, sondern häufig auch von Erwachsenen die bewusst zum Himmel schauen und sich an dem Sternengefunkel erfreuen. Doch Warum funkeln die Sterne eigentlich?
Wie unsere Sonne auch sende Sterne Ihr Licht in weit in den Raum. Dieses Licht der Sterne trifft nach zum Teil sehr sehr langer Zeit auf unsere Erde und kann von uns gesehen werden.
Zum Beispiel benötigt das Licht von unserer Sonne 8 Minuten und 19 Sekunden bis es hier bei uns auf der Erde eintrifft. Nun sind die Sterne um ein vielfaches weiter entfernt als unsere Sonne und dieses Licht braucht Jahr, Jahrhunderte oder Jahrtausende bis es endlich auf unserer Erde eintrifft.
Nun muss aber dieses Licht durch unsere Atmosphäre bis es unser Auge trifft und wie jeder weiß weht bei uns auf der Erde mal weniger und mal starker Wind. Das heißt die Luft innerhalb unserer Atmosphäre steht nicht still, sondern bewegt sich.
Ich möchte heute mit einer neuen Artikelserie starten. Diese soll allen Besuchern einen Überblick in den Einstieg in die Astronomie geben. Hierbei möchte ich die vielen Themen und Fragen betrachten die ein interessierter Einsteiger haben wird und hoffe das ich dem einen oder anderen den Einstieg in dieses tolle Hobby damit vereinfachen werden.
Mit der Artikelserie möchte ich Schritt-für-Schritt durch den Einstieg in die Astronomie führen. Leser sollen dadurch in der Lage sein sich in das Thema Astronomie einzuarbeiten und Ihr Hobby mittels der hier gegebenen Tipps zu erleben. Ich möchte den Frust minimieren der z.B. bei der ersten Beobachtung auftaucht oder der Fragen nachgehen, welches Teleskop man sich nun kaufen sollte.
Wenn man mit der visuellen Astronomie beginnt, liest man sich häufig durch fremde Beobachtungsbericht und stellt fest das hier meist die Grenzhelligkeit des Himmels angegeben wird.
Mir wurde oft die Frage gestellt wie man diese denn ermitteln kann. Dieser Artikel soll Euch diese Frage nun beantworten.
Als erstes möchte ich klären was denn die Grenzhelligkeit des Himmels ist und wovon diese abhängt.
Später gehe ich darauf ein wie man diese an seinem Standort ermitteln kann.
Was ist die Grenzhelligkeit des Himmels?
Unterschieden werden hier zwei Grenzhelligkeiten (auch Grenzgrößen genannt). Zum einen die Grenzhelligkeit die mit dem bloßen Auge ermittelt wird und die des eingesetzten Fernrohres.
Die zweite Grenzhelligkeit bzw. Grenzgröße ist die Größe die mit dem Teleskop noch gesehen werden kann. Diese Größe ist Abhängig vom eingesetzten Teleskop. Dazu haben ich schon einen Artikel geschrieben (siehe: Mathematik in der Astronomie (Teil 5): Das Lichtsammelvermögen eines Teleskopes bei visueller Beobachtung punktförmiger Lichtquellen), daher möchte ich auf diese Größe nicht weiter eingehen.
Die Grenzhelligkeit des Himmels, ermittelt mit dem bloßen Auge, ist die scheinbare Helligkeit von Sternen die gerade noch so gesehen werden können.
Abhängig ist die diese Größe von mehreren Faktoren. Die Faktoren sind hier:
Da ich ab und an mal bei Youtube und anderen Medienseiten nach neuen und auch alten Videos ausschau halte, möchte ich Euch daran natürlich Teilhaben lassen.
Daher hier mein Video der Woche oder diesmal Videos der Woche. Es ist die Reihe "Geheimnisse des Universiums – Der Stern" in 5 Teilen.
Wie ich im Teil 9+10 meiner Orrery-Reihe berichtet haben, hatte ich ein Problem mit dem Erde-Mond-System. Der Erdenarm drehte sich an dem gravierten Zahnrad nur eine halbe Umdrehung um dann festzustecken.
Anfänglich dachte ich das das gravierte Zahnrad nicht richtig Mittig sitzt, aber eine Korrektur dessen, half nicht um das Problem zu lösen.
Nach eingen Recherchen und nach Durchsicht des Orrery-Forums auf Astronomie.de bin ich dann auf die Lösung gestoßen worden. Der ERdenarm sitzt ja in einem Gleitlager aus Plastik. Wenn man nun die Madenschraube festzieht, dann senkt diese sich nicht nur in das Plastik des Lagers, sondern deformiert das Lager. Dadurch sitzt der Erdenarm nicht mehr mittig. Merken tut man dies in dem man die Madenschraube etwas lockert und dann den Arm um die Achse bewegt. Dabei sieht man auch das das gravierte Zahnrad nicht wirklich mittig sitzt oder ist. Die Fehleraddition war nun das Problem.
Mit dieser Artikelserie möchte ich Hobby- und Amateurastronomen die Beobachtungsplanung erleichtern und einigen Fortgeschrittenen vielleicht das eine oder andere neue Ziel nahe bringen.
Den Anfang in dieser Serie macht: Cassiopeia oder besser bekannt unter dem Namen "Das Himmels-W" Es ist sehr leicht zu finden und zirkumpolar. D.h. Cassiopeia kann das ganze Jahr über am Himmel gefunden werden. Zumindest aus unseren Breitengraden.
Wer sich alle Sternbilder aus der Serie Sternbilder für Anfänger und Fortgeschrittene anschauen möchte, der kann dies hier tun:
Was gibt es nun interessantes im Umfeld von Cassiopeia zu beobachten?
Viele Messier-Objekte sind in dieser Umgebung nicht zu finden. Eigentlich ist es nur ein Objekt. M103 ist ein offener Sternenhaufen. Man kann diesen schon im Fernglas beobachten. Etwas besser wird es im Teleskop. Er enthält 7m Sterne. Laut dem Karkoschka ist die Klasse von M103 mit 4 angegeben. D.h. das die Objekte schon im Sucher oder Fernglas zu finden sind.
Die meisten Bilder in diesem Blog besorge ich über den Fotodienst Fotolia.de. Dort findet man >13 Millionen Bilder, Vektorgrafiken, Illustrationen und sogar Videos für alle Bereiche.
Letzte Kommentare