Beobachtungstipp: Sternschnuppenstrom Eta-Aquariden (Maximum: 06.05.2011)

Sternschnuppen Mai 2011Im Monat Mai wird es wieder einen auffälligen Sternschnuppenstrom geben. Am 06.05.2011 werden die Eta-Aquariden Ihr Maximum erreichen. Dieser Strom wird auch als Mai-Aquariden genannt.

In meinem monatlich erscheinenden Artikel über die Sternschnuppenströme, habe ich diesen Strom ja schon angesprochen. Zum Artikel Sternschnuppenströme für Mai 2011 kommt Ihr durch klick auf den Link.

Die Eta-Aquariden haben Ihren Ursprung im Sternbild Wassermann. η Aquarii der Aussuchstern, den Ihr benutzen könnt um Euch den Ursprung anzuschauen. Natürlich jagen die Sternschnuppen nicht alle von diesem Punkt los, würde man aber von jeder Sternschnuppe eine Linie über den Himmel zeichnen, dann würden sich diese Linien bei diesem Punkt kreuzen.

Im rechten Bild könnt Ihr auf der linken Seite den Stern η Aquarii markiert sehen. Darunter im Bild ist dieser Ausschnitt noch einmal vergrößert dargestellt.

Sternschnuppenströme im Mai 2011

Es ist wieder ein Monat um und natürlich ist es auch wieder Zeit Euch die Sternschnuppenströme für den Mai 2011 vorzustellen.

Eta-Aquariden (Mai-Aquariden)

imageDie Eta-Aquariden, auch Mai-Aquariden genannt, werden von Anfang bis Mitte Mai sichtbar sein. Ihr Radiant liegt bei η Aquarii im Sternbild Wassermann.

Im Bild seht Ihr den markierten Stern. Dort ist der Radiant. Leider geht der Wassermann am Morgenhimmel kurz vor der Sonne auf, wodurch dieser Sternschnuppenstrom nur sehr schwer zu beobachten ist. Das ausgeprägte Maximum liegt auf dem 6. Mai mit im Durchschnitt ca. 20-60 Sternschnuppen. Die Objekt sind schnell unterwegs und erreichen Geschwindigkeiten von 60 Kilometer pro Sekunde. Die Mai-Aquariden sind durch den Kometen 1P/Halley entstanden. Wer in die Tropen reist kann die Mai-Aquariden am besten gegen 3 Uhr Morgens beobachten.

Wer sich für diesen Sternschnuppenstrom interessiert, kann diesen noch einmal detailliert in meinem Beobachtungstipp-Artikel nachlesen:

Beobachtungstipp: Sternschnuppenstrom Lyriden (Maximum am 22.04.2011)

Wie Ihr sicherlich immer häufiger auf meinem Blog lest, beschäftige ich mich in letzter Zeit verstärkt der Astrofotografie. So habt Ihr sicherlich die Berichte über Mond, Saturn und Spica gelesen oder auch meine Versuche den Merkur zu sehen, bei dem ich dann das Sternbild Orion abgelichtet hatte.

Jetzt kommt in drei Tagen wieder ein Ereignis, welches nicht nur für reine visuelle Beobachter oder Sternschnuppen-Fans interessant ist, sondern auch für Astrofotografen.

Am 22. April 2011 haben die Lyriden Ihr Maximum und sind zwischen 22 Uhr und 4 Uhr zu beobachten. Ich habe ja in meinem monatlichen Artikel über die Sternschnuppenströme schon darauf hingewiesen. Ihr Zentrum liegt im Sternbild Leier ca. 7 Grad südlich von dem Stern Wega. Im Bild ist Wega oben links zu sehen. Mit ca. 10-20 Meteore sind die Lyriden zwar nicht stark ausgeprägt, aber das sind immerhin noch alle 5-6 Minuten eine Sternschnuppe.

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Sternschnuppenströme im April 2011

Heute möchte ich Euch die Sternschnuppenströme im April 2011 vorstellen.

Virginiden

Die Virginiden erreichen am 12. April Ihr wenig ausgeprägtes Maximum.

Einzelne Virginiden-Meteore sind bis ins erste Maidrittel beobachtbar. Die Virginiden haben Ihren Ausstrahlungspunkt im Sternbild Jungfrau.

Lyriden

imageVom 16. bis 25. April werden die Lyriden aktiv. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt in der Leier, etwa 7° südwestlich von Wega. Die Lyriden sind schnelle Meteore, deren mittlere Geschwindigkeit bei ca. 50 Kilometer pro Sekunde liegt. Die günstigste Beobachtungszeit liegt zwischen 22:00 Uhr und 4:00 Uhr. Das Maximum wird am 22. April erwartet, ist aber nicht sehr ausgeprägt. Es sind rund 10-20 Meteore pro Stunde zu erwarten. Manchmal wurden aber auch schon bis zu 90 Meteore registriert.

Sigma-Leoniden

Um den 17. April erreichen die Sigma-Leoniden Ihr Maximum. Einige Meteore dieses schwachen Stroms sind bis Mitte Mai beobachtbar. Wahrscheinlich ist dieser Strom versiegt, da es aus den letzten Jahren kaum noch Aufzeichnungen gibt.

Sternschnuppenströme im März 2011

Heute möchte ich Euch die Sternschnuppenströme im März 2011 vorstellen.

Virginiden

Im März kann man um der Zeit um Mitternacht die Virginiden beobachten. Ihr Radiant (Ausstrahlungspunkt) liegt in der Jungfrau.

 

Es treten nicht sehr viele Sternschnuppen auf. Das Maximum der Virginiden ist erst am Anfang April zu erwarten.

HydriadenWasserschlange

Ebenfalls als schwacher Sternschnuppenstrom treten ab Mitte März bis Anfang April die Hydriaden auf. Ihr Maximum ist wenig ausgeprägt. Dabei sind nur einige Sternschnuppen pro Stunde zu erwarten, die auch noch recht langsam sind. Der Radiant liegt im Sternbild Wasserschlange. Vermutlich sind die Hyriaden ein Zweigstrom der Virginiden.

Sigma-Leoniden

Gegen Ende des Monats tauchen die ersten Exemplare der Sigma-Leoniden auf. Auch dieser Strom zählt zu den schwachen Strömen. Ihr Radiant liegt im Sternbild Löwe.

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Kinderfragen: Was ist der Unterschied zwischen einem Asteroid, Komet und Meteorit

Ich möchte bei der heutigen Kinderfrage den Unterschied eines Asteroiden, eines Kometen und eines Meteoriten erklären.

Vielleicht als erste was die drei den eigentlich sind.

Asteroid: Als Asteroid werden Objekte bezeichnet, die sich auf ähnlichen Bahnen wie die Erde um die Sonne bewegen. Zu den Asteroiden gehören z.B. auch Kleinplaneten oder Planetoiden. Asteroiden bestehen aus festen Stoffen. Man kann Asteroiden beobachten, auch wenn diese häufig als Lichtpunkt war genommen werden, da diese recht kleine Objekte sind. In unserem Sonnensystem gibt es tausende von Asteroiden. Die meisten befinden sich in einer Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter.

Kinderfrage: Was ist eine Sternschnuppe?

Jeder von uns hat sicherlich am nächtlichen Himmel schon Sternschnuppen entdeckt und weiß das man sich dabei etwas Wünschen kann. Doch was sind diese Sternschnuppen eigentlich?

Es handelt sich bei Sternschnuppen um winzige Gesteinskörner aus dem Weltall. Diese Gesteinskörner werden auch Meteore genannt. Diese kleinen Meteore verglühen beim Eintritt in die Atmosphäre und hinterlassen dabei eine Leuchtspur am Himmel. Das ist das Leuchten was man sieht wenn diese Gesteinskörner am Himmel entlangziehen.

Die Geschwindigkeit dieser kleinen Körner kann bis zu 200.000 Kilometer pro Stunde betragen. Meist sind diese Sternschnuppen nur wenige Millimeter groß, aber durch Ihre hohe Geschwindigkeit haben diese Körner eine so enorme Energie, das sie beim ersten Kontakt mit unserer Luft verdampfen. Bei diesem verdampfen oder verglühe heizt die umgebende Luft so stark auf das diese zu Leuchten beginnt.

Valentinstag trifft Hobbyastronom


Teleskop bei Astroshop

Der ein oder andere wird sich Fragen “Was hat Astronomie mit dem Valentinstag zu tun?” und ich muss ehrlich sagen: Nichts.
Aber (und es gibt ja fast immer ein “Aber”) da ich auch nur ein Mensch bin und meine Frau sich über kleine Aufmerksamkeiten freut, komme ich, wie sehr viele andere Männer, meistens zum Valentinstag auf den Gedanken, man(n) könnte seiner Liebsten doch mal was kleines schenken.

Was tut nun ein Hobbyastronom? Er versucht sein liebstes Hobby mit seiner liebsten Ehefrau zu verknüpfen. Und schon geht die Logikkette los…Astronomie…Sterne…Sternschnuppen…Romantik…die verglühen….Meteorit…die nicht.
Ausführlich heißt das bei mir folgendes. Ich denke viel über meinen Blog und das Thema Astronomie nach, informiere mich im Internet, Beobachte ab und zu den Sternenhimmel, sehe Sterne und ab und an auch mal Sternschnuppen. Bei genau diesen kann man sich was wünschen. Wenn dann noch die Liebste die Sternschnuppe auch sieht, ist das meist eine sehr romatische Situation. Leider verglühen Sternschnuppen. Diese kann man also nicht verschenken, aber es gibt ja auch Körper die vom Himmel fallen und sich nicht zerstören. Meteorite.
Also was läge näher als sich ein Stück Meteorit zu kaufen und diesen seiner Frau zum Valentinstag zu schenken. Nun bin ich in solchen Sachen manchmal oder häufiger Fantasielos und stelle mir nun ein Stück Stein vor. Kommt nicht wirklich gut oder?

Sternschnuppenströme im Januar 2011

Auch das Jahr 2011 ist für Sternschnuppenjäger wieder interessant. Daher möchte ich in diesem Monat wieder Anfangen meine Reihe über die Sternschnuppenströme zu erweitern.

Quadrantiden (Bootiden)

Der Ausstrahlungspunkt der Quadrantiden liegt im Sternbild Bootes. Vom 1. bis zum 6. Januar taucht dieser Strom in der zweiten Nachthälfte auf. In der Nacht vom 3. auf den 4. Januar ist das spitze Maximum zu erwarten. Mit bis zu 100 Objekten pro Stunde ist zu rechnen. In manchen Jahren wurden bis zu 200 Objekte beobachtet. Helle Sternschnuppen sind eher selten. Interessant ist das im Moment kein Erzeugerkomet für diesen Strom bekannt ist. Die Geschwindigkeit der Meteore liegt bei ca. 40 Kilometer pro Sekunde. Da der Radiant im Sternbild Bootes liegt wird dieser Strom auch Bootiden genannt.

Sternschnuppenströme im Februar 2010

Auch in diesem Monat gibt es für Sternschnuppenjäger wieder einiges zu sehen und zu jagen. Die Sternschnuppenströme im Februar 2010 zeigen Euch wo Ihr hinschauen müsst.

Sternschnuppenströme Februar 2010 - Sternbild Fuhrmann

Sternschnuppenströme Februar 2010 - Sternbild Fuhrmann


Alpha-Aurigiden
Zwischen dem 6. und 9. Februar sind die Alpha-Aurigiden zu erwarten. Das Maximum ist nicht sehr ausgeprägt. Der Ausstrahlungspunkt liegt in der Nähe von Kapella. Der Strom beinhaltet nur wenige, langsame, dafür aber helle Objekte. Die beste Beobachtungszeit ist gegen Mitternacht. Anscheinend versiegt dieser Sternschnuppenstrom langsam.

Delta-Leoniden
Die Delta-Leoniden erreichen Ihr Maximum um den 25. Februar. Sie sind ein schwacher Strom der zwischen dem 15. Februar und dem 10. März beobachtet werden kann. Der Strom beinhaltet nur langsame Objekte die mit einer Geschwindigkeit von ca. 25 Kilometer pro Sekunde unterwegs sind.

Sternschnuppenströme Februar 2010 - Sternbild Jungfrau

Sternschnuppenströme Februar 2010 - Sternbild Jungfrau


Virginiden
Zum Monatsende tauchen die ersten Virginiden am Morgenhimmel auf. Sie erhielten den Namen Virginiden da dieser Strom seinen Ursprung im Sternbild Jungfrau (Virgin) hat.

Weblinks:
Stellarium

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